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Begräbnis von Jochen Rindt in Graz

Ö1-Abendjournal vom 11. September 1970. Einblendung: Joakim Bonnier, Sprecher: Robert Seeger. Ausschnitt. Österreichische Mediahtek, ja-700911.

Jochen Rindt wurde 1942 in Mainz als Sohn einer Österreicherin und eines Deutschen geboren, die 1943 bei einem Bombenangriff ums Leben kamen. Die Großeltern holten den 15 Monate alten Jochen Rindt nach Graz, wo er seine Kindheit und Jugend verbrachte. Der motor-rennsport-begeisterte 'wilde Hund aus Graz' zählte bald zur Spitze im Autorennsport und wurde zum 'James Dean der Formel 1'. Am 5. September 1970 verunglückte Jochen Rindt bei einem Trainingslauf in Monza tödlich, als sein Wagen in der Parabolica-Kurve wegen einer gebrochenen Bremswelle in die Leitplanken raste. Sein Vorsprung in der laufenden Weltmeisterschaft war so groß, dass Rindt nicht mehr eingeholt werden konnte und ihm zu Saisonende posthum der Weltmeistertitel verliehen wurde. Jochen Rindt wurde am Grazer Zentralfriedhof begraben.