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Sofort nach Kriegsende begann man mit der Wiedererrichtung der größtenteils zerstörten Sendeanlagen, um einen vorerst nur stundeweisen Sendebetrieb zu ermöglichen. Die alliierten Siegermächte errichteten in ihren Zonen Sender für die österreichische Bevölkerung, die für die kommenden 10 Jahre die Radiolandschaft prägten. Die Sendergruppe „Rot-Weiß-Rot“ der Amerikaner, die sich vor allem auf Grund eines moderneren Unterhaltungsprogramms großer Beliebtheit erfreute, enthielt aber auch Propaganda, meist freilich etwas subtiler als die der unter russischer Aufsicht stehende RAVAG (Russische Stunde). In den ersten Nachkriegsjahren sind die Vermisstenanzeigen noch traurige Erinnerung an den Krieg, in den folgenden Jahren zeugen dann auch die Programminhalte vom einsetzenden Wirtschaftsaufschwung und Wiederaufbau.