Ausgabe 1 | Vorgeschichte bis Juni 1914
Wien eine der Kunstmetropolen der Welt, die bildende Kunst in ständigem Aufbruch – ein Tohuwabohu von Historismusresten, Sezessionismus und freier Expression.
Das literarische Leben und die literarische Rezeption der Jahrhundertwende: ein Nebeneinander von Tradition und Moderne.
Die Wiener Hofoper war eines der Zentren des Wiener Kulturlebens. Und damals wie heute reichte die Bedeutung des Hauses weit über Wien hinaus: Die Spielpläne spiegelten in ihrem jeweiligem Genre vor allem das wider, was der Hochkultur der Zeit entsprach.
Wien um 1900 – das ist nicht nur eine Zeit künstlerischer Aufbrüche sondern auch eine Zeit, in der Wien als ein Mittelpunkt europäischen Geisteslebens gelten konnte.