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1945

Kriegsende und Besetzung

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Zerstörungen

Nach einem Luftangriff auf Wien, Schulgasse in Währing, 22. März 1945.
© Mit freundlicher Genehmigung: ÖGZ/Spiegel

Durchhalteparolen und Luftangriffe


   Als sich das Kriegsende 1944/5 ankündigte, mischten sich Hoffnung und Angst in der Bevölkerung. Viele hielten die Weiterführung des Krieges noch für sinnvoll, viele nicht. Im Vordergrund stand, den Endkampf in der eigenen Heimat und den darauffolgenden unvermeidlichen Wechsel der inneren Verhältnisse zu überleben. - Gegen heftigen nationalsozialistischen Widerstand eroberten die russischen Truppen im April 1945 Ostösterreich, die Westalliierten im Mai den Westen. Die Rolle des antinationalsozialistischen Widerstandes an diesem Geschehen war zwar ehrenvoll, aber nicht mitentscheidend.

Gerhard Jagschitz zu 1945, Interview am 30. November 2004. Österreichische Mediathek, V-10953-55


© mit freundlicher Genehmigung: Gerhard Jagschitz

Guided tour

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Immer weiter


Durchhalteparolen an Hauswänden
© Mit freundlicher Genehmigung: bildarchivaustria/ÖGZ


1. Bezirk, Salvatorgasse


Löscharbeiten nach Bombardierung in Wien
© Mit freundlicher Genehmigung: bildarchivaustria/ÖGZ/Hilscher

Vereidigung einer Volkssturmeinheit in Steyr. 12. November 1944. (Ausschnitt). Österreichische Mediathek, 6-00755


Als der vom nationalsozialistischen Deutschen Reich begonnene Krieg sich zur Niederlage wendete, wurde die Propaganda auf "Durchhalten", "Heldentum" und ähnliche Phrasen getrimmt. Dies lässt sich an diesem kurzen Ausschnitt aus einer Ansprache bei einer Vereidigung von Volkssturmmännern - sehr alte oder sehr junge Männer - in Steyr erkennen. Auf lokaler Ebene wurde hier der Ton aufgenommen, den z. B. die Radioansprachen von Josef Goebbels anschlugen.

Guided tour

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Der "Kuckuck" - Vor-Warnung vor Luftangriffen auf Städte und Fliegeralarm-Sirene. 1944/45. Österreichische Mediathek, E06-00146


Alptraum vor allem der Stadtbewohner: Bombenangriffe. Der Anflug feindlicher Flugzeuge. Die akustische Erkennungsmarke der sich ankündigenden Gefahr ist der sogenannte "Kuckuck", dem das Ende des Radioprogrammes folgt; darauf dann der eigentliche akustische Schock: die Sirene, die die unmittelbare Gefahr anzeigt.

Guided tour

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