Zur Flashversion
Dies ist eine Seite ohne Flash-Inhalte. Für eine Wiedergabe mit vollständigem Design und Abspielmöglichkeiten für Audio- und Videodateien benötigen Sie das Flashplayer-Plugin. Sie können es hier downloaden.
This is a web page without flash elements. For replay of complete content and audio or video files you need the latest Flash Player plug-in. You can download it here.
Zum Staatsvertrag
|
1945
|
Last der Vergangenheit
|
Standorte
|
Innenpolitik
|
Besatzung
|
Wiederaufbau
|
Alltag
|
Radio
|
Literatur
|
Musik
|
Kunst, Wissenschaft
|
Sport
|
15.5.1955
Rot-Weiß-Rot
|
Radio Wien
|
Die anderen Sender
Radio
Rot-Weiß-Rot
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6

Gemütliches Radiohören bei einem Gläschen Gin. September 1951. © Mit freundlicher Genehmigung: ÖNB/USIS/Huttar
Sendungen
Unmittelbar mit der Besetzung des ehemaligen Deutschen Reiches und somit auch des österreichischen Staatsgebietes, begannen die vier Alliierten auch den wichtigen Machtfaktor der Medien unter ihre Kontrolle zu bringen. Beim Rundfunk bedeutete das die Gründung von vier Sendergruppen, aufbauend auf den teilweise zerstörten Sendeanlagen und Bürogebäuden und einen Rückgriff auf Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die schon vor und im Krieg für den Rundfunk gearbeitet hatten. Die Sendergruppe West in Dornbirn und Innsbruck unter französischer Aufsicht, die Sendergruppe Alpenland mit den Sendern in Graz, Klagenfurt und Schönbrunn in der britischen Zone, Radio Rot-Weiß-Rot, der amerikanische Sender in Wien, Salzburg und Linz und die RAVAG (Radio Verkehrs AG) mit dem Sender Radio Wien der unter sowjetischer Kontrolle stand. Neben diesen Rundfunksendern, die für die Österreicher deutschsprachige Programme sendeten, unterhielten die vier Großmächte aber auch Soldatensender für ihre Truppen in Österreich. Besonders der amerikanische - Blue Danube Network (BDN) - wurde wegen der modernen Musik bei vielen österreichischen Jugendlichen sehr beliebt.
Alle Sender waren mehr oder weniger von den zuständigen Militärbehörden abhängig. Die Amerikaner, aber auch die Briten, hatten schon langjährige Erfahrung im Umgang mit diesem Medium, was sich in der Programmgestaltung manifestierte. Außerdem stellten sie meist den Führungsstab im Sender und mussten nicht jene offensichtliche Zensurpolitik betreiben, wie es bei den Sowjets mit der RAVAG der Fall war, die von Österreichern verwaltet wurde. Diese Einflussnahme beim Rundfunk, wie auch in anderen Medien, war ein wichtiges Mittel im Kalten Krieg zwischen Ost und West.
Im Laufe der letzten Besatzungsjahre wurden UKW-Sender in Betrieb genommen, viele restriktiven Maßnahmen aufgehoben und bis zum Abzug der Besatzungsmächte die verschiedenen Sender nach und nach der öffentlichen Verwaltung übergeben.
Gerhard Jagschitz zum Medium Rundfunk während der Besatzungszeit. Interview am 2. Dezember 2004. Österreichische Mediathek, V-10954
© Mit freundlicher Genehmigung: Gerhard Jagschitz
Fred Ziller

Der Moderator von Sendungen wie "Discjockey made in Austria" und anderen mehr. 26. Oktober 1951.
© Mit freundlicher Genehmigung: ÖNB/USIS/Appelt
Das Radioparlament

Das Radioparlament tagte oft im Kosmostheater Wien 7, Siebensterngasse. Das Foto vom Freitag, den 20. Juni, zeigt die RWR-Sendung zum Thema "Was erwartet den jungen Akademiker". Auch hier hatte Daniel Brier den Vorsitz. Prof. Wilhelm Marinelli war ebenso anwesend.
© Mit freundlicher Genehmigung: ÖNB/USIS/Riedmann
"Zu meiner Zeit". Sendung mit Rückblick auf vergangene Jahre. Peter Alexander singt "Allah" von Karl Loubé. Maxi Böhm moderiert. Mai 1953. (Ausschnitt). Österreichische Mediathek, Sammlung Rot-Weiß-Rot, 9-03761
"Disc-Jockey made in Austria". Eine beliebte Musiksendung präsentiert von Fred Ziller. 1955. (Ausschnitt). Österreichische Mediathek, E05-00018
"Hans Hagen dirigiert". Musiksendung mit Arrangements von Hans Hagen. Aus dem Mozartsaal des Konzerthauses in Wien. Dezember 1948. (Ausschnitt). Österreichische Mediathek, Sammlung Rot-Weiß-Rot, 9-03815
"Unser Radioparlament". Diskussionssendung mit bekannten Fachleuten und Publikumsbeteiligung. Heute: "Warum vegetarisch leben?". Überleitung von Moderator Daniel Brier. Den "Standpunkt des Nahrungsmittels" beleuchtet Dr. Marinelli. Übertragung aus dem Brahmssaal des Wiener Musikvereins. 27. April 1954. 21:00 bis 21:45 Uhr. (Ausschnitt). Österreichische Mediathek, Sammlung Rot-Weiß-Rot, 9-03946
"Der Watschenmann", eine berühmt gewordenen kritische Satiresendung. Beitrag: Aufdeckung von Missständen bei den Wiener Verkehrsbetrieben. 1955. Österreichische Mediathek, E05-00018
"Verliebte Musik". Musiksendung moderiert von Hans Lazarovits. Ende Dezember 1948 oder Anfang Jänner 1949. (Ausschnitt). Österreichische Mediathek, Sammlung Rot-Weiß-Rot, 9-03815