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Sport

Olympische Spiele

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Einmarsch der Österreicher

Olympische Winterspiele 1952 in Oslo. Die österreichische Mannschaft bei der Eröffnungsfeier im Bislett-Stadion. 14. Februar 1952.
© Mit freundlicher Genehmigung: bildarchivaustria/ÖNB/Rübelt


   Unmittelbar nach dem Krieg konnte man sich Sport als Freizeitgestaltung weder zeitlich noch vom Kalorienverbrauch her leisten. Wohnraum- und Nahrungsbeschaffung standen im täglichen Lebensmittelpunkt; Wanderungen unternahm man, um Brennholz aus den Wäldern zu sammeln oder Nahrungsmittel bei Bauern zu tauschen. Aber schon bald wurden Sportveranstaltungen wieder zur gelegentlichen, leistbaren Unterhaltung. Obwohl man zunehmend über das Radio an Sportveranstaltungen teilhaben konnte und neben den ausführlichen Sportzeitungen nun auch vermehrt über die Wochenschauen unmittelbarer über internationale Sportveranstaltungen, wie etwa die Olympischen Spiele, informiert wurde, blieb das Sportereignis in der näheren Umgebung der Hauptbezugspunkt für die sportinteressierten Menschen. Daher waren nicht nur Fußballspiele der verschiedenen Spielklassen wichtige Ereignisse sondern auch Sportarten wie Speedway, Radfahren oder Gewichtheben; Sportarten also, die in der medialen Berichterstattung wenig Platz fanden und aus diesem Grund zu sogenannten Randsportarten wurden.
Persönlicher Einsatz und private Entbehrungen unter widrigen Bedingungen brachten internationale Höchstleistungen in den verschiedensten Sportarten. Aber nur wenige Sportler/innen, wie einzelne Skifahrer/innen oder die Fußballnationalmannschaft, wurden durch ihre internationalen Erfolge zu einem Teil eines österreichischen Nationalbewusstseins - in einem größeren Ausmaß allerdings erst etwas später (ab 1956) und vor allem bedingt durch das neue Medium Fernsehen.

Gerhard Jagschitz zum Sport des ersten Nachkriegsjahrzehnts. Interview am 2. Dezember 2004. Österreichische Mediathek, V-10954

© Mit freundlicher Genehmigung: Gerhard Jagschitz

Olympiaplakate


Plakate zu den Olympischen Sommerspielen in Helsinki (Finnland) und zu den Olympischen Winterspielen in Oslo (Norwegen), beide 1952.
© IOC / Olympic Museum Collections

Goldmedaille im Speerwurf für Herma Bauma. Bronze für Ina Schäfer im Kugelstoßen. Interview mit Herma Bauma. Ton einer "Sport am Montag"-Sendung. Moderation und Interviews, Erich Weiss. 28. Juni 1976. (Ausschnitte). Österreichische Mediathek, 99-76118


 
© Mit freundlicher Genehmigung: ORF

Interview mit dem Silbermedaillengewinner im Eiskunstlauf Helmut Seibt. Aus der Sendung "Sternstunden Olympischer Spiele". 11. Jänner 1992. (Ausschnitt). Österreichische Mediathek, V-01618

© Mit freundlicher Genehmigung: ORF

Interview mit Othmar Schneider. Goldmedaillengewinner in der Abfahrt und Silbermedaillengewinner im Slalom. Aus der Sendung "Sternstunden Olympischer Spiele". 11. Jänner 1992. (Ausschnitt). Österreichische Mediathek, V-01618

© Mit freundlicher Genehmigung: ORF

Trude Jochum-Beiser gewinnt Gold in der Abfahrt. Interviewund Rennausschnitt aus der Sendung "Sternstunden Olympischer Spiele". 11. Jänner 1992. (Ausschnitt). Österreichische Mediathek, V-01618

© Mit freundlicher Genehmigung: ORF

Silbermedaille im Kajak-Einer (über 500 m) für Gertrude Liebhart. Interview. Ton einer "Sport am Montag"-Sendung. Sigi Bergmann (Sprecher) Erich Weiss (Interview). 28. Juni 1976. (Ausschnitte). Österreichische Mediathek, 99-76118


 
© Mit freundlicher Genehmigung: ORF

Im Kajak-Zweier der Herren (über 1000 m) gewannen Max Raub und Hubert Wiedermann die Bronzemedaille hinter Finnland und Schweden. Interview mit Max Raub. Ton einer "Sport am Montag"-Sendung. (Ausschnitt). Österreichische Mediathek, 99-76118

© Mit freundlicher Genehmigung: ORF