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Zum Staatsvertrag | 1945 | Last der Vergangenheit | Standorte | Innenpolitik | Besatzung | Wiederaufbau | Alltag | Radio | Literatur | Musik | Kunst, Wissenschaft | Sport | 15.5.1955 1943 | 1945 | 1946/1947 | 1948/1949 | 1950/1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955

Zum Staatsvertrag

1952




Ankunft aus Paris

Ankunft des Bundeskanzlers Leopold Figl mit seiner Gattin nach den Staatsbesuchen in Großbritannien, den USA und Frankreich am Wiener Westbahnhof. 22:35 Uhr, am 31. Mai 1952.
© Mit freundlicher Genehmigung: bildarchivaustria/ÖNB/USIS


   14. März 1952: Die Westmächte schlagen einen "Kurzvertrag" für Österreich vor, die Sowjetunion lehnt am 14. August 1951 ab. 
   7. bis 30. Mai 1952: Staatsbesuche Bundeskanzler Figls in Großbritannien, den USA und Frankreich werden auch zu Gesprächen über den Staatsvertrag genützt. 
   20. Dezember 1952: Die Vollversammlung der Vereinten Nationen nimmt auf Antrag Brasiliens die Resolution an die Großmächte, sich über den österreichischen Staatsvertrag zu einigen, an. 
   

Gerhard Jagschitz über den langen Weg zum Staatsvertrag. Interview am 30. November 2004. Österreichische Mediathek, V-10953

© Mit freundlicher Genehmigung: Gerhard Jagschitz

Westbahnhof


Nachtaufnahme des Wiener Westbahnhofs im März 1952. Außenansicht aus Richtung der Mariahilfer Straße
© Mit freundlicher Genehmigung: bildarchivaustria/ÖNB/USIS


Westbahnhof


Nachtaufnahme des Wiener Westbahnhofs im März 1952. Außenansicht aus Richtung der Mariahilfer Straße
© Mit freundlicher Genehmigung: bildarchivaustria/ÖNB/USIS

Über mögliche weitere Staatsvertragsverhandlungen die bald beginnen sollen. Ein Appell. Radioansprache von Bundeskanzler Leopold Figl (ÖVP). 19. Jänner 1952. (Ausschnitt). Österreichische Mediathek, 99-52004/001


Während des ganzen Jahres 1952 kam es zu keiner Zusammenkunft der Sonderbeauftragten für Österreich. Im Februar und März gab es aber eine Initiative der Westmächte: den sogenannten "Kurzvertrag" auch "Räumungsprotokoll" genannt. Dieser wurde innerhalb der Westmächte beim NATO-Gipfel in Lissabon im Februar besprochen und forderte die Sowjetunion am Jahrestag des "Anschlusses" (13. März 1952) auf, zuzustimmen.

Ansprache des Bundeskanzlers nach seiner von den Staatsbesuchen in Großbritannien, den USA und Frankreich. Ankunftshalle des Wiener Westbahnhofs, 22:50 Uhr, am 31. Mai 1952. (Ausschnitt). Österreichische Mediathek, 99-52004


Bericht von der Staatsvertrags-Debatte und der Abstimmung den Österreichischen Staatsvertrag betreffend, vor der UNO (17. bis 20. Dezember 1952). Außenminister Karl Gruber u.a.) Wochenschaubericht vom Jänner 1953. Österreichische Mediathek, 12-00122


Nach einer Brasilien-Reise des Außenministers Gruber brachte Brasilien mit Unterstützung des Libanon, Mexikos und der Niederlande die Österreichfrage im Herbst 1952 vor die UN-Generalversammlung. Am 20. Dezember appellierte diese mit 48:0 Stimmen an die beteiligten Regierungen einen neuen Versuch zum Abschluss des Staatsvertrages zu unternehmen. Afganistan und Pakistan enthielten sich der Stimme. Die Ostblockstaaten nahmen an der Abstimmung nicht teil. (Resolution Nr. 613 (VII))
© Mit freundlicher Genehmigung: Filmarchiv Austria