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Zum Staatsvertrag
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Zum Staatsvertrag
1953

Bundeskanzler Raab
Die Silvesteransprache des Bundeskanzlers Julius Raab wird im Rot-Weiß-Rot-Studio in Wien auf Tonband aufgezeichnet. 23. Dezember 1953.© Mit freundlicher Genehmigung: ÖNB/USIS/Huttar
8. Juni 1953: Die sowjetische Besatzungsmacht hebt die Kontrolle an den Zonengrenzen auf.
30. Juli 1953: Die Sowjetunion verzichtet auf die Bezahlung der Besatzungskosten durch Österreich.
17. August 1953: Die Westmächte ziehen den "Kurzvertrag" zurück. Aufruf an die Sowjetunion, sich dem Staatsvertrag nicht länger in den Weg zu stellen.
19. August 1953: Großbritannien verzichtet auf die Bezahlung der Besatzungskosten durch Österreich.
10. September 1953: Die Bundesregierung verlangt die Teilnahme Österreichs an künftigen Verhandlungen zum Staatsvertrag.
19. September 1953: Frankreich kündigt an, ab 1. Jänner 1954 auf die Bezahlung der Besatzungskosten durch Österreich zu verzichten.
14. November 1953: Außenminister Karl Gruber (ÖVP) tritt zurück, neuer Außenminister wird Leopold Figl (ÖVP)
Gerhard Jagschitz über den langen Weg zum Staatsvertrag. Interview am 30. November 2004. Österreichische Mediathek, V-10953
© Mit freundlicher Genehmigung: Gerhard Jagschitz
Bürgermeister Jonas

Aufnahmestudio des Senders Rot-Weiß-Rot in Wien. Der Wiener Bürgermeister Franz Jonas bei seiner Ansprache über "Wiener Probleme". Eine Sendung, die alle vierzehn Tage ausgestrahlt wurde. Neben ihm der RWR-Kommentator Vincenz Ludwig Ostry. Blick auf das Fenster zum Regie- und Kontrollraum. 24. Juni 1954.
© Mit freundlicher Genehmigung: bildarchivaustria/ÖNB/USIS
Aus Anlass des bevorstehenden 10. Jahrestages der Moskauer Deklaration spricht Bundeskanzler Julius Raab (ÖVP) vor dem Nationalrat über die andauernde Unfreiheit und die zu Ende gehende Geduld. Parlament. 30. Juni 1953. (Ausschnitt). Österreichische Mediathek, E06-00081
Bei der Außenministerkonferenz der drei Alliierten (noch ohne Frankreich) vom 19. bis 30. Oktober 1943 in Moskau wurde unter anderem auch eine Erklärung über Österreich beschlossen. Diese Erklärung vom britischen Außenminister Anthony Eden, US-Außenminister Cordell Hull und sowjetischen Außenminister Wjatscheslaw Molotow wurde am 1. November verlautbart. Österreich, als 1. Opfer des nationalsozialistischen Deutschland, soll befreit und als freies und unabhängiges Land wiederhergestellt werden. Es soll sich aber seiner Mitverantwortung im Krieg bewusst werden und soll zu seiner Befreiung selbst aktiv beitragen.
Julius Raab (1891-1964). Nationalratsabgeordneter 1927-34 und 1945-64. Minister für Handel und Verkehr 1938, Staatssekretär für öffentliche Bauten 1945. Bundeskanzler 1953-61.© Mit freundlicher Genehmigung: Parlamentsdirektion
Aus Anlass der Erleichterungen von Seiten der sowjetischen Besatzungsmacht spricht Bundeskanzler Julius Raab (ÖVP) über das Verhältnis zu den Besatzungsmächten. Rede vor dem Nationalrat. Parlament. 18. Juni 1953. (Ausschnitt). Österreichische Mediathek, E06-00081
Julius Raab (1891-1964). Nationalratsabgeordneter 1927-34 und 1945-64. Minister für Handel und Verkehr 1938, Staatssekretär für öffentliche Bauten 1945. Bundeskanzler 1953-61.
Die Sowjetunion verzichtete ab Juni 1953 nun auch auf die Personenkontrollen an den Demarkationslinien.© Mit freundlicher Genehmigung: Parlamentsdirektion
10 Jahre Moskauer Deklaration. Rede des Bundespräsidenten Theodor Körner (SPÖ) am 2. November 1953. (Ausschnitt). Österreichische Mediathek, 9-03921
Theodor Körner (1873-1957). Offizier und Politiker. Generalstabschef der 1. Isonzo-Armee im 1. Weltkrieg. Bundesratsmitglied 1924-34 und Bundesratsvorsitzender 1933-34. Nationalratsabgeordneter 1945-51. Bundespräsident 1951-57.
Neujahrsansprache des Wiener Bürgermeisters Franz Jonas (SPÖ). 31. Dezember 1953. (Ausschnitt). Österreichische Mediathek, 9-03921
Franz Jonas (1899-1974). Buchdrucker und Politiker. Wiener Bürgermeister 1951-65. Bundespräsident 1965-74. Nationalratsabgeordneter 1953-65. Mitglied des Bundesrates 1952-53.
Gerhard Jagschitz über die Dynamik des Jahres 1953. Interview am 2. Dezember 2004. (Ausschnitt). Österreichische Mediathek, V-10954
© Mit freundlicher Genehmigung: Gerhard Jagschitz