Die Hörfunkjournale des ORF als Quelle der Österreichischen Zeitgeschichte. Von 1980 bis zum Fall des Eisernen Vorhangs.

(gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Abteilung IV/5)

Laufzeit: 2005 – 2008
Kontakt:
Projektleitung: HR Dr. Rainer Hubert
Projektmitarbeiter: Mag. Anton Hubauer, Mag. Johannes Kapeller

Inhalt:
Das Projekt widmet sich, in Fortsetzung der Aufarbeitung der Hörfunkjournale der 1970er Jahre, den in der Österreichischen Mediathek archivierten Hörfunkjournalsendungen der 1980er Jahre. Hauptanliegen des Projektes ist es, diesen hochwichtigen Quellenbestand einer wissenschaftlichen Erst-Analyse zu unterziehen, dabei die Möglichkeiten moderner Informationstechnologie heranzuziehen und dadurch den Bestand so aufzuschließen, dass weitere wissenschaftliche Forschung mit diesem Material möglich ist und angeregt wird. Daneben ist die Bestandssicherung von entscheidender Bedeutung, da die Träger, auf denen sich diese Quellen befinden, sehr gefährdet sind. All dies gewährleistet, dass das Material nach Abschluss des Projekts optimal öffentlich zugänglich sein wird.

Weiters sollen mittels eines neuen Spracherkennungstools erste Versuche unternommen werden, die Audiofiles in einer Volltextversion schriftlich abzubilden und gleichzeitig zu indizieren. Hier richtet sich das wissenschaftliche Interesse des Projektes darauf, die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes moderner Informationstechnologie auszuloten.

Inhaltlich werden wissenschaftliche Analysen des Materials für ausgewählte politische und gesellschaftspolitische Themen des Untersuchungszeitraums vorgenommen.

Ziel ist es, den gesamten, für das Projekt relevanten Bestand online zugänglich zu machen. Einerseits werden sämtliche erfasste Metadaten zu den (Mittags-)Journalen der 1980er Jahre über den Online-Katalog der Österreichischen Mediathek abrufbar sein. Darüber hinaus werden auf einer eigens geschaffenen Online-Plattform alle Digitalisate der Journalsendungen (MP3) und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Fragestellungen zugänglich sein. Auf eigens gestalteten Seiten werden die Ergebnisse der formalen und inhaltlichen Analyse dargestellt. Wissenschaftliche Ergebnisse werden so allgemein zugänglich publiziert. Alle Seiten ermöglichen durch die Einbindung von Tonbeispielen in den Text eine dem Medium gerechte Aufarbeitung von Audioquellen zur österreichischen Zeitgeschichte.
Über das Projekt hinaus können mit den dann vorhandenen Werkzeugen die Ergebnisse eines Vorgängerprojektes zu den Journalen der 1970er Jahre (gefördert vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank) in gleicher Weise online gestellt werden.
Online-Katalog: Das gesamte Medien-Archiv online durchsuchen

Das virtuelle Museum: Medien online anhören und ansehen: Die Webausstellungen Ö1-Journale, Akustische Chronik, Mahler, Mozart, Staatsvertrag uvm.


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