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Der Beginn

Architekturwettbewerb

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Förster und Loos



   Wilhelm Exner hatte in seinem Freund Emil von Förster einen Architekten seines Vertrauens gefunden, das Projekt zur Errichtung des Technischen Museums zu unterstützen. Förster starb jedoch im Jahr 1909, ohne das Projekt ausführen zu können. Der Ausschreibung der "Ideen-Konkurrenz" wurde sein Vorprojekt (mit Grundrissen) und eine mit Abbildungen versehene "Druckschrift" vom Mitglied des Arbeitsausschusses Wilhelm Exner beigelegt. In den "Bedingnissen" war ausdrücklich zu lesen: "Als Beispiel der vielen hier möglichen baulichen Lösungen liegt ein Vorprojekt des verstorbenen Ministerialrates v. Förster vor. Es steht jedoch den Projektanten vollkommen frei, sowohl für die Gruppierung der Bauten, als auch für deren Durchbildung neue Vorschläge auszuarbeiten." Und weiters, als Vorspann der "Bedingnisse" für die "Gebäude, Plätze und Wege: "Die Art der künstlerischen Ausgestaltung der Musealbauten bleibt den Projektanten überlassen, doch wird vorausgesetzt, daß die Anwendung von Eisen, Beton, Glas und anderer Materialien in den Musealbauten charakteristisch zum Ausdrucke gelangt und daß auf diese Weise ein kennzeichnendes Denkmal unserer Zeit geschaffen wird." 
   Insgesamt reichten 24 Architekten Entwürfe ein, Preisträger waren schließlich Max Hegele, Rudolf Krausz und Hans Schneider, Nachrücker (würde man heute sagen) Max von Ferstel und Alexander Wielemans von Monteforte. Mit dem Bau letztlich beauftragt wurde Hans Schneider. Die Entscheidung der Jury und das Ausscheiden prominenter Architekten wie Otto Wagner oder modernerer Entwürfe wie jener von Rudolf Tropsch löste in der Öffentlichkeit heftige Diskussionen aus.