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| Konrad-Lorenz-Volksbegehren
| Die Au

Konrad-Lorenz-Volksbegehren

Die Au



Au-Besetzung

Mit Straßensperren wird versucht den Baufahrzeuge die Zufahrt zu verunmöglichen. Hainburger Au im Dezember 1984.
Mit freundlicher Genehmigung von Rainer Hubert


   Der Biologe und Nobelpreisträger Konrad Lorenz (1903-1989), der sich bei der Volksabstimmung über Zwentendorf gegen die Atomkraft einsetzte, wurde 1984 nochmals zur Speerspitze der österreichischen Umweltbewegung für den Erhalt der Donauauen bei Hainburg. Aus der Idee einer Prominenten-Plattform, die sich gegen das geplante Kraftwerk einsetzt, entsteht das "Konrad-Lorenz-Volksbegehren", das am 7. Mai 1984 mit der legendären "Pressekonferenz der Tiere" startet. Im Dezember 1984 sind die führenden Persönlichkeiten (Freda Meissner-Blau, Friedensreich Hundertwasser, Günther Nenning...) auch in der Au, um die Rodungen zu verhindern und erstatten am 11. Dezember Anzeige gegen Landesrat Ernest Brezovsky wegen Amtsmissbrauchs, der für den positiven Naturschutzbescheid die Verantwortung trägt.

Das Volksbegehren selbst wurde zwischen 4. und 11. März 1985 durchgeführt und erhielt 421.282 Unterschriften.

Statements

StatementsEine Straßensperre, die die Rodung und damit das Donaukraftwerk Hainburg verhindern soll. Statements dürfen nicht fehlen. Transparent: "Hainburger-Au: Sperrgebiet für Stromprofit". Dezember 1984.
Mit freundlicher Genehmigung von Rainer Hubert

Freda Meissner-Blau berichtet von der friedlichen Situation in der Au und über die dramatische Wendung. Pressekonferenz im Concordiahaus am 11. Dezember 1984. (Ausschnitt) Österreichische Mediathek, 99-84299


Friedensreich Hundertwasser über die Pflicht zum Widerstand gegen die Zerstörung des eigenen Lebensraumes. Pressekonferenz zum Konrad Lorenz-Volksbegehren am 11. Dezember 1984 im Concordiahaus. (Ausschnitt) Österreichische Mediathek, 99-84299


Das Volksbegehren steht auf dem Boden der Rechtsstaatlichkeit. Günter Nenning bei einer Pressekonferenz im Concordiahaus am 11. Dezember 1984. (Ausschnitt) Österreichische Mediathek, 99-84299