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Volkstänze des Ausseerlandes - Der Wischtanz

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Catalog slip

Title Volkstänze des Ausseerlandes - Der Wischtanz
Playing time
Authors and Contributors Kühlenthal, Michael [Wiss. Verfasser/in]
BHWK [Produzent]
Österreichisches Bundesinstitut für den Wissenschaftlichen Film
Date 1975 [Produktionsdatum]
1976 [Erscheinungsjahr]
Keywords Gesellschaft ; Unterhaltung ; Ethnologie ; Tanz ; Volksmusik - Volksmusik Österreich ; Männer ; Freizeit ; Wissenschaftlicher Film ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme
Spatial classification Salzburg
Österreich
20. Jahrhundert - 70er Jahre
Type video
Format FIMR [Film, Magnet-Randspur]
FIVK [Film, Vorführ-Kopie]
DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container]
DFMPG [Dateiformat: MPG]
FI16 [Film, 16 mm]
VKADB [Videokassette, DigiBeta]
VKASVHS [Videokassette, S-VHS]
Language Deutsch
Signature VX-02815_01_k01, F16-01045, V-11349 C 1615/4
Media type Mediendatei

Information

Content

„Der Tanz wurde von einigen Burschen aus der einheimischen Bevölkerung zum Zwecke der Dokumentation vorgeführt.“ (Zeitschrift Wissenschaftlicher Film Nr. 20; Jahr April 1978, Seite 23)
Es handelt sich bei dem "Wischtanz" um einen reinen Männertanz, der ursprünglich von einem oder mehreren mit je einem Bergstock versehenen Paaren junger Burschen ausgeführt wurde. Vermutlich wurde der "Wischtanz" primär von Alm- und Holzknechthütten zur Begleitung einer Mundharmonika getanzt. Die heutige Tanzausführung (Aufnahme von 1975) ist bist auf die Eingangsphase dieselbe geblieben. Statt des Kreisens um die Achse der Stecken wurden damals auch schon zu Anfang die Beine über den Bergstock geschwungen. (Von dieser Bewegung der Tänzer stammt auch der Name des Wischtanzes: "sie wischnt üwa n Steckha"). Tanzablauf: Der "Wischtanz" besteht aus einem mit den Stecken ausgeführten Tanzabschnitt und einem gesungenen und gepaschten Schlussteil. Der getanzte Teil steht in der Tonika und wird von mehreren Melodien bestritten. Der Schlussteil steht in der Subdominante oder Dominante und wird meist auch mit einer neuen Melodie begonnen. Melodiewechsel und Wahl der Funktion beim Ansingen ist keinem streng geregelten Schema unterworfen. Der Tanz kann zu jeder beliebigen Walzermelodie ausgeführt werden. Als Abschluss des Tanzes wird stets dreimal angesungen und gepascht. Besetzung der Kapelle: 2 Violinen, diatonische Knopfharmonika, Bass. (vgl. Zeitschrift Wissenschaftlicher Film Nr. 20; Jahr April 1978, Seiten 23-25)

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