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Mri Historija: Buona sera, Maestro!

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Title Mri Historija: Buona sera, Maestro!
Title addition Wilhelm Horvath im Gespräch, geb. 1934, Langental
Playing time 00:39:05
Contributors Horvath, Wilhelm [Interviewte/r] [GND ]
Teichmann, Michael [Interviewer/in]
Gärtner-Horvath, Emmerich [Interviewer/in] [GND ]
Roma-Service [Herausgeber]
Nationalfonds der Republik Österreich [Fördergeber]
Zukunftsfonds der Republik Österreich [Fördergeber]
Date 2006.04 [Aufnahmedatum]
Place Oberpullendorf [Aufnahmeort]
Keywords Gesellschaft ; Volksgruppe Roma und Sinti ; Minderheiten ; Rückblick ; Konzentrationslager ; Völkermord und Holocaust ; Familie ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme
Spatial classification Bundesland / Burgenland
Österreich
Deutschland, Deutsches Reich
Italien
Bundesrepublik Deutschland
20. Jahrhundert - 30er Jahre
20. Jahrhundert - 40er Jahre
20. Jahrhundert - 50er Jahre
20. Jahrhundert - 60er Jahre
20. Jahrhundert - 70er Jahre
Type video
Format DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container]
DFMPG [Dateiformat: MPG]
DVD [DVD]
Language Deutsch
Signature Österreichische Mediathek, mk-00842_b01_k02, mk-00842_b01_k01
Media type MPG-Videodatei

Information

Content

Der 1934 in Langental geborene Wilhelm Horvath wuchs viersprachig in einer neunköpfigen Familie auf, die in einem kleinen Haus wohnte. 1940 wurde die Familie ins Anhaltelager Lackenbach verschleppt und überlebte – mit Ausnahme der Großmutter – mit viel Glück. Durch Intervention von Herrn Kauz, dem der Vater als Zwangsarbeiter in Unterpullendorf zugeteilt war, kam die Familie nach zwei Jahren im Lager zu ihm auf den Meierhof. Wilhelm Horvath beschreibt die Unterbringung bei der Familie Kauz als großes Glück, entgingen sie doch so der Deportation ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Erstmals in die Schule ging Wilhelm Horvath 1946, konnte durch guten Lernerfolg bald in höhere Klassen wechseln und schloss die Volksschule mit 14 Jahren ab. Auf Betreiben seines Vaters lerne er Bass und bekam die Möglichkeit, für eineinhalb Jahre ein Konservatorium in Wien zu besuchen. Seine berufliche Laufbahn als Musiker führte in zunächst nach Deutschland, dann nach Italien und immer wieder auf größere und kleinere Tourneen. Wilhelm Horvath betont, dass er wegen des Trinkgeldes vergleichsweise gut verdiente und Geld nach Hause schicken konnte. Anders als in Österreich, wo man „der größte Künstler sein“ könne und doch immer „nur der ‚Zigeuner‘“ bleibe, empfand er diese Herabsetzung in Deutschland und Italien nicht.
#‍13#‍13 Grund der Verfolgung während des NS-Regimes: #‍13 Verfolgung der Sinti und Roma #‍13#‍13 Orte der Inhaftierung: #‍13 Anhaltelager Lackenbach

Collection history

Zeitzeugen-Aufnahmen des Vereines "Roma-Service"

Notes on the content

Interviews mit Zeitzeug/innen über die Zeit des Nationalsozialismus

Roma und Sinti in Österreich

Type of recording

Interview

Oral-History-Interview

Editiertes Interview

Technical Notes

Videodigitalisierung an der Österreichischen Mediathek

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Metadaten

Location in the digital collection

Keywords

Gesellschaft , Volksgruppe Roma und Sinti , Minderheiten , Rückblick , Konzentrationslager , Völkermord und Holocaust , Familie , Publizierte und vervielfältigte Aufnahme

Part of the collection

Zeitzeugen-Aufnahmen des Vereines "Roma-Service"
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