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Bildungsbiografien - Interview mit Ilse Aschner - 2. Teil

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Title Bildungsbiografien - Interview mit Ilse Aschner - 2. Teil
Title addition Interviews mit Studierenden der Universität Wien 1930 - 1950: Ein Projekt des Institutes für Zeitgeschichte der Universität Wien
Playing time 01:01:19
Contributors Aschner, Ilse [Interviewte/r] [GND ]
Lausecker, Werner [Interviewer/in] [GND ]
Date 2007.06.22 [Aufnahmedatum]
Keywords Bildung ; Politik ; Gesellschaft ; Literatur ; Politik Österreich ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Universität ; Antisemitismus ; Judentum ; Kinder und Jugend ; Bildung und Schulwesen ; Parteien / KPÖ ; Soziales ; Printmedien ; Interview ; Marxismus und Kommunismus ; Kalter Krieg ; Zivilgesellschaft ; Unveröffentlichte Aufnahme
Spatial classification Bundesland / Wien
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
Bundesland / Salzburg
Bundesland / Oberösterreich
Tschechoslowakei
Österreich
Deutschland, Deutsches Reich
20. Jahrhundert - 30er Jahre
20. Jahrhundert - 40er Jahre
20. Jahrhundert - 50er Jahre
20. Jahrhundert - 60er Jahre
20. Jahrhundert - 70er Jahre
21. Jahrhundert - Nullerjahre
Type video
Format VKAMDV [Videokassette, MiniDV]
DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container]
DFMPG [Dateiformat: MPG]
Language Deutsch
Signature Österreichische Mediathek, vx-03756_01_k02, vx-03756_01_k01
Media type MPG-Videodatei

Information

Content

Ilse Aschner spricht über ihre Arbeit für die Jugendbewegung der KPÖ nach dem 2. Weltkrieg, den Austritt aus der Partei 1969 und die Zusammenarbeit bei FORUM mit Günther Nenning.

Collection history

Sammlung Videointerviews des Projektes "Bildungsbiographien"

Notes on the content

Ilse Maria Aschner (geb. Römer) wurde 1918 geboren und wuchs als Tochter assimilierter jüdischer Eltern in Wien auf. Ihre Eltern waren auch in den 1930er Jahren engagierte Sozialdemokraten. Sie und ihr Bruder Wolfgang waren evangelisch getauft und wussten bis zum "Anschluss" Österreichs 1938 nichts über ihre jüdische Herkunft. Nach dem "Anschluss" konnte Ilse Aschner als einzige in ihrer Familie legal nach Großbritannien emigrieren, wo sie ihren späteren Mann Peter Aschner kennenlernte.1946 kehrte sie nach Wien zurück. Ihre Eltern waren in der Zwischenzeit von den Nationalsozialisten ermordet worden. Bis 1962 wechselte sie mehrmals ihren Wohnort (Salzburg, Linz und Prag), bevor sie endgültig nach Wien zurückkehrte. Dort arbeitete sie zunächst bei der kommunistischen Frauenzeitschrift „Stimme der Frau“. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings trat sie jedoch 1969 aus der Kommunistischen Partei aus und wechselte damit auch in ihrer journalistischen Arbeit zur Zeitschrift "Neues Forum". Sie war Sekretärin der Grazer Autorinnenversammlung und arbeitete dort eng mit Ernst Jandl und Josef Haslinger zusammen. Von Beginn der 1990er Jahre bis 2006 wirkte sie im Ersten Wiener Lesetheater und zweiten Wiener Stegreiftheater entscheidend mit, ab den 1980er Jahren hielt sie an Wiener Schulen zahlreiche Vorträge als Zeitzeugin. Ilse Maria Aschner verstarb 2012.

Projekt "Bildungsbiographien"

Type of recording

Oral-History-Interview

Themenzentriertes lebensgeschichtliches Interview

Technical Notes

Videodigitalisierung an der Österreichischen Mediathek

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Metadaten

Location in the digital collection

Keywords

Bildung , Politik , Gesellschaft , Literatur , Politik Österreich , Faschismus und Nationalsozialismus , Universität , Antisemitismus , Judentum , Kinder und Jugend , Bildung und Schulwesen , Parteien / KPÖ , Soziales , Printmedien , Interview , Marxismus und Kommunismus , Kalter Krieg , Zivilgesellschaft , Unveröffentlichte Aufnahme

Part of the collection

Sammlung Videointerviews des Projektes "Bildungsbiographien"
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