Interview mit Leopold Dietrich - 1. Teil
Catalog slip
| Title | Interview mit Leopold Dietrich - 1. Teil |
| Title addition |
Zeit:zeugen. Opfer des NS-Regimes im Gespräch mit Schüler/innen Mini DV 8 |
| Playing time | 00:58:35 |
| Contributors |
Rilk, Thomas [Regie]
[GND
]
Laschober, Andreas [Redaktion] Rilk, Thomas [Drehbuch] [GND ] Ehrnstorfer, Sonja [Gestaltung] Gschwandtner, Gustl [Kamera] Weissenbeck, Barbara [Produktionsleiter/in] [GND ] Keuschnigg, Sabine [Produktionsleiter/in] [GND ] Dietrich, Leopold [Interviewte/r] Nationalfonds der Republik Österreich [Fördergeber] Langbein & Partner [Produzent] |
| Date |
2003.12.12 [Aufnahmedatum] |
| Place |
Moringen, Jugendkonzentrationslager Moringen [Ortsbezug]
Wien, Polizeigefangenenhaus Roßauer Lände [Ortsbezug] |
| Keywords | Film ; Politik ; Politik Österreich ; Wissenschaft und Forschung ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Völkermord und Holocaust ; Politische Verfolgung ; Interview ; Dokumentation ; Kinder und Jugend ; Konzentrationslager ; Unveröffentlichte Aufnahme |
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20. Jahrhundert - 20er Jahre
20. Jahrhundert - 30er Jahre 20. Jahrhundert - 40er Jahre 20. Jahrhundert - 50er Jahre 20. Jahrhundert - 80er Jahre 21. Jahrhundert - Nullerjahre |
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| Type | video |
| Format |
VKAMDV [Videokassette, MiniDV] DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container] DFMPG [Dateiformat: MPG] DFFLV [Dateiformat: FLV] |
| Language |
Deutsch |
| Signature | Österreichische Mediathek, e07-00345_k02, e07-00345_k01, e07-00345 |
| Media type | FLV-Videodatei |
Information
Content
Leopold Dietrich wurde im März 1941 im Alter von 17 Jahren verhaftet, weil er Botendienste für seinen Bruder ausgeführt hatte, der in monarchistischen Zirkeln politisch aktiv war. Der Jugendgerichtsbarkeit unterstehend war er zuerst in der Rossauer Lände inhaftiert, bevor er im August 1942 in das Jugendkonzentrationslager Moringen transportiert wurde, um dort - wie es hiess - "umerzogen" zu werden. Er erzählt, wie er von der ersten Sekunde im Lager nicht mehr als Menschen behandelt wurde und bei Hunger, Kälte und unter strenger Bewachung der SS die schwersten Arbeiten in einer Munitionsfabrik und im Steinbruch leisten musste. Als Strafen wurden Essensentzug, Strafstehen, Strafsport, Stockhiebe oder Briefverbot verhängt. Leopold Dietrich thematisiert auch die Zeit nach der Befreiung und wie schwer es für ihn war, die Angst aus dem Körper zu bekommen und in der Freiheit zurecht zu kommen. Mit seiner Familie konnte er Jahrzehnte lang nicht über seine Erlebnisse im KZ Moringen sprechen.
Grund der Verfolgung während des NS-Regimes:
Politischer Widerstand
Orte der Inhaftierung:
Polizeigefangenenhaus Elisabethpromenade
KZ Moringen