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Interview mit Ludwig Raffelsberger - 2. Teil

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Title Interview mit Ludwig Raffelsberger - 2. Teil
Title addition Zeit:zeugen. Opfer des NS-Regimes im Gespräch mit Schüler/innen Mini DV 18
Playing time 00:56:47
Contributors Rilk, Thomas [Regie] [GND ]
Laschober, Andreas [Redaktion]
Rilk, Thomas [Drehbuch] [GND ]
Ehrnstorfer, Sonja [Gestaltung]
Gschwandtner, Gustl [Kamera]
Weissenbeck, Barbara [Produktionsleiter/in] [GND ]
Keuschnigg, Sabine [Produktionsleiter/in] [GND ]
Raffelsberger, Ludwig [Interviewte/r]
Nationalfonds der Republik Österreich [Fördergeber]
Langbein & Partner [Produzent]
Date 2003.12.19 [Aufnahmedatum]
Place Wiener Neustadt, Gestapohaus Wiener Neustadt [Ortsbezug]
Wien, Gestapo-Leitstelle Wien Morzinplatz [Ortsbezug]
Ludwigsburg, Zuchthaus Ludwigsburg [Ortsbezug]
Wien, Wiener Landesgericht [Ortsbezug]
Keywords Film ; Politik ; Politik Österreich ; Wissenschaft und Forschung ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Widerstand ; Marxismus und Kommunismus ; Politische Verfolgung ; Interview ; Unveröffentlichte Aufnahme
20. Jahrhundert - 30er Jahre
20. Jahrhundert - 40er Jahre
Type video
Format VKAMDV [Videokassette, MiniDV]
DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container]
DFMPG [Dateiformat: MPG]
DFFLV [Dateiformat: FLV]
Language Deutsch
Signature Österreichische Mediathek, e07-00355_k02, e07-00355_k01, e07-00355
Media type FLV-Videodatei

Information

Content

Ludwig Raffelsberger spricht im zweiten Teil des Interviews von seiner Verhaftung durch die Gestapo in Wiener Neustadt, die ersten Verhöre und Folter und den Aufenthalt in der "Liesl", dem Gefängnis an der Rossauer Lände in Wien, in dem viele politische Gefangene während des NS-Regimes inhaftiert waren. Zum Verhör durch die SS ist er, wie viele andere auch, von der Rossauer Lände ins nahegelegene ehemalige Hotel Metropol, der Gestapo-Leiststelle in Wien, gebracht worden. Nach einigen Tagen wurde er ins Wiener Landesgericht für Strafsachen II verlegt. Ludwig Raffelsberger spricht über Folter, Solidarität im Gefängnis, und Formen der Kommunikation über ausgepumpte Toiletten, Fenster und diverse Wege, Kurznachrichten, sogenannte "Kassiber" an andere Gefangene oder in die Außenwelt zu verschicken. Er erzählt, wie er bei Gericht der Todesstrafe entgangen ist, was vielen seiner Mithäftlingen nicht gelungen ist. 1943 ist Raffelsberger nach Ludwisgburg überstellt worden, wo er von der Widerstandsgruppe, die dort organisiert war, aufgenommen wurde. Er erzählt von Sabotageakten an Elektromotoren, die sie dort herstellten. Die Aufnahme endet mit der Erzählung über den letzten Transport 1945, der ins KZ Dachau gehen sollte, was aber nicht mehr zustande kam.


Grund der Verfolgung während des NS-Regimes:
Sozialistischer/Kommunistischer Widerstand

Orte der Inhaftierung:
Gestapohaus Wiener Neustadt
Polizeigefangenenhaus Elisabethpromenade
Gestapo-Leitstelle Wien Morzinplatz
Landesgericht Wien II
Zuchthaus Ludwigsburg

Collection history

Sammlung Nationalfonds/Zukunftsfonds - Interviews mit Verfolgten des NS-Regimes

Notes on the content

Informationen zum Projekt zeit:zeugen

Biografische Informationen zu Ludwig Raffelsberger

Type of recording

Rohmaterial

Oral-History-Interview

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Metadaten

Location in the digital collection

Keywords

Film , Politik , Politik Österreich , Wissenschaft und Forschung , Faschismus und Nationalsozialismus , Widerstand , Marxismus und Kommunismus , Politische Verfolgung , Interview , Unveröffentlichte Aufnahme

Part of the collection

Sammlung Nationalfonds/Zukunftsfonds - Interviews mit Verfolgten des NS-Regimes
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