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Interview mit Irma Trksak - 1. Teil

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Title Interview mit Irma Trksak - 1. Teil
Title addition Zeit:zeugen. Opfer des NS-Regimes im Gespräch mit Schüler/innen Mini DV 43
Playing time 01:02:08
Contributors Rilk, Thomas [Regie] [GND ]
Laschober, Andreas [Redaktion]
Rilk, Thomas [Drehbuch] [GND ]
Ehrnstorfer, Sonja [Gestaltung]
Gschwandtner, Gustl [Kamera]
Weissenbeck, Barbara [Produktionsleiter/in] [GND ]
Keuschnigg, Sabine [Produktionsleiter/in] [GND ]
Trksak, Irma [Interviewte/r] [GND ]
Gandar, Sarah [Interviewer/in]
Kral, Nadine [Interviewer/in]
Nationalfonds der Republik Österreich [Fördergeber]
Langbein & Partner [Produzent]
Date 2004.01.23 [Aufnahmedatum]
Place Wien, Polizeigefangenenhaus Roßauer Lände [Ortsbezug]
Fürstenberg/Havel, Konzentrationslager Ravensbrück [Ortsbezug]
Keywords Film ; Politik ; Politik Österreich ; Wissenschaft und Forschung ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Politische Verfolgung ; Widerstand ; Völkermord und Holocaust ; Zweiter Weltkrieg ; Interview ; Medizin ; Justiz und Rechtswesen ; Konzentrationslager ; Sanitärwesen, Hygiene ; Zwangsarbeit, Sklavenarbeit ; Arbeitsbedingungen ; Unveröffentlichte Aufnahme
20. Jahrhundert - 30er Jahre
20. Jahrhundert - 40er Jahre
Type video
Format VKAMDV [Videokassette, MiniDV]
DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container]
DFMPG [Dateiformat: MPG]
DFFLV [Dateiformat: FLV]
Language Deutsch
Signature Österreichische Mediathek, e07-00380_k02, e07-00380_k01, e07-00380
Media type FLV-Videodatei

Information

Content

Irma Trksak erzählt von ihrer Herkunft. Sie wuchs in Wien in einer tschechoslowakische Arbeiterfamilie auf, in der die Werte Demokratie, Freiheit und Menschlichkeit hochgehalten wurden. Auch aus diesem Grund schloss sich Irma Trksak nach dem "Anschluss" Österreichs im März 1938 einer Widerstandsgruppe an, die zum Großteil aus Tschechinnen und Tschechen bestand und die mit kommunistischen Widerstandsgruppen in Kontakt war. 1941 wurde die Gruppe entdeckt und Irma Trksak verhaftet. Sie war ohne Prozess ein Jahr lang im Gefängnis an der Elisabethpromenade in Einzelhaft, bevor sie mit den anderen Frauen aus ihrer Gruppe nach Ravensbrück deportiert wurde. Im Interview spricht Irma Trksak von der Ankunft in Ravensbrück als einer entmenschlichenden, schamvollen und demütigenden Prozedur. Sie erzählt von der mangelhaften Versorgung und dem Arbeitseinsatz in Ravensbrück, u.a. für die Firma Siemens, die ein eigenes Barackenlager errichten ließ. Außerdem erzählt Irma Trksak von den medizinischen Versuchen in Ravensbrück und den Selektionen in der Endphase des Krieges, als die schwächsten und kranken Frauen in das ehemalige, bereits evakuierte Mädchenlager Uckermark gebracht und dort ermordet wurden.


Grund der Verfolgung während des NS-Regimes:
Politischer Widerstand

Orte der Inhaftierung:
Polizeigefangenenhaus Rossauer Lände
KZ Ravensbrück

Collection history

Sammlung Nationalfonds/Zukunftsfonds - Interviews mit Verfolgten des NS-Regimes

Notes on the content

Informationen zum Projekt zeit:zeugen

Biografische Informationen zu Irma Trksak

Type of recording

Rohmaterial

Oral-History-Interview

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Metadaten

Location in the digital collection

Keywords

Film , Politik , Politik Österreich , Wissenschaft und Forschung , Faschismus und Nationalsozialismus , Politische Verfolgung , Widerstand , Völkermord und Holocaust , Zweiter Weltkrieg , Interview , Medizin , Justiz und Rechtswesen , Konzentrationslager , Sanitärwesen, Hygiene , Zwangsarbeit, Sklavenarbeit , Arbeitsbedingungen , Unveröffentlichte Aufnahme

Part of the collection

Sammlung Nationalfonds/Zukunftsfonds - Interviews mit Verfolgten des NS-Regimes
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