"Bei der Mama wird’s wohl heißen, die schaut die Oper, aber nicht die hört die Oper" – W. A. Mozart
Catalog slip
| Title | "Bei der Mama wird’s wohl heißen, die schaut die Oper, aber nicht die hört die Oper" – W. A. Mozart |
| Playing time | 00:03:39 |
| Authors |
Mozart, Wolfgang Amadeus
[GND]
|
| Contributors |
Kraker, Paul [Sprecher]
|
| Date |
2006 [Aufnahmedatum] |
| Place |
Wien, Freihaustheater auf der Wieden [Ortsbezug]
|
| Keywords | Musik ; E-Musik ; Rückblick ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Spatial classification |
Bundesland / Wien
|
|
18. Jahrhundert
|
|
| Type | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Language |
Deutsch |
| Signature | Österreichische Mediathek, e01-00882_b02 |
| Media type | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Content
Dieses vermutete Unverständnis gegenüber seiner Musik, weil – so bleibt uns nur zu vermuten – Mozarts Mutter die spektakuläre Opernkulisse weit mehr fasziniert haben mag als das musikalische Arrangement, äußerte Wolfgang Amadeus Mozart in einem Brief an seine Frau Konstanze vom 8./9. Oktober 1791 – in dieser Aufnahme gelesen von Paul Kraker. In dem zu hörenden Ausschnitt beschreibt Mozart einen Opernabend der "Zauberflöte" im Freihaustheater. Seiner Erzählung nach wechselte er von Loge zu Loge, je nach Zufriedenheit mit seinen Gesprächspartnern, und ging schließlich bei der Arie des Papageno selbst "aufs Theater" zum Glockenspiel, weil er "heute so einen Trieb fühlte, es selbst zu spielen". Und nicht ohne Schadenfreude fügt Mozart die Erzählung an, wie er sich so einen Spaß mit dem Papageno-Darsteller und Theaterdirekter Emanuel Schikaneder machte.