"Lasst in Österreich die Österreicher reden". Neues Funkhaus Klagenfurt (1953). Austria Wochenschau.
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| Title | "Lasst in Österreich die Österreicher reden". Neues Funkhaus Klagenfurt (1953). Austria Wochenschau. |
| Playing time | 00:00:23 |
| Authors |
Austria Wochenschau [Produzent]
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| Date |
1953.02.08 [Sendedatum] |
| Place |
Klagenfurt [Ortsbezug]
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| Keywords | Gesellschaft ; Medien und Kommunikation ; Radio ; Festakte ; Bauen |
| Spatial classification |
Bundesland / Kärnten
|
|
20. Jahrhundert - 50er Jahre
|
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| Type | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Language |
Deutsch |
| Rights |
Mit freundlicher Genehmigung: Filmarchiv Austria |
| Link |
Filmarchiv Austria |
| Signature | Österreichische Mediathek, 12-00122_b05_k02, 12-00122_b05_k01 |
| Media type | MPG-Videodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2017.
Information
Content
Nachdem Kärnten in der britischen Besatzungszone lag, gehörte Radio Klagenfurt 1945 zur "Sendegruppe Alpenland", die dem "British Information Service" unterstand und von diesem kontrolliert und zensuriert wurde. Allgemein wurde die vielfältige Radiolandschaft der Besatzungsjahre auch von den Besatzungsmächten mitgestaltet. Sie schufen an die österreichische Zivilgesellschaft gerichtete Sender ebenso wie Soldatensender, die wegen ihrer Musik, vor allem der amerikanischen, auch bei den ÖsterreicherInnen beliebt waren.
Vor der Errichtung des neuen Funkhauses Klagenfurt arbeiteten die Kärntner Radiogestalter in einem Luftschutzbunker, den die Nationalsozialisten in einem Bergstollen eingerichtet hatten und der keine voll ausreichende Luftzufuhr hatte. Nun hatten sie das modernste Funkhaus des Landes, das der Bericht mit Tonstudios (eine Live-Musikperformance und zwei Sprecher an Mikrophonen sind zu sehen) sowie mit dem Schallplattenarchiv vorführt.
Der Ausspruch des damaligen Bundesministers für Verkehr und verstaatlichte Betriebe Karl Waldbrunner "Lasst in Österreich die Österreicher reden" ist im Kontext der von den Besatzungsmächten mitgestalteten und zensurierten Medienlandschaft zu sehen. Tatsächlich verzichtete ein halbes Jahr nach der Eröffnung des Klagenfurter Funkhauses die "Alliierte Kommission für Österreich" auf ihr Zensurrecht für den österreichischen Rundfunk.
Vor der Errichtung des neuen Funkhauses Klagenfurt arbeiteten die Kärntner Radiogestalter in einem Luftschutzbunker, den die Nationalsozialisten in einem Bergstollen eingerichtet hatten und der keine voll ausreichende Luftzufuhr hatte. Nun hatten sie das modernste Funkhaus des Landes, das der Bericht mit Tonstudios (eine Live-Musikperformance und zwei Sprecher an Mikrophonen sind zu sehen) sowie mit dem Schallplattenarchiv vorführt.
Der Ausspruch des damaligen Bundesministers für Verkehr und verstaatlichte Betriebe Karl Waldbrunner "Lasst in Österreich die Österreicher reden" ist im Kontext der von den Besatzungsmächten mitgestalteten und zensurierten Medienlandschaft zu sehen. Tatsächlich verzichtete ein halbes Jahr nach der Eröffnung des Klagenfurter Funkhauses die "Alliierte Kommission für Österreich" auf ihr Zensurrecht für den österreichischen Rundfunk.
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