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Macondo (Ausschnitte)

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Catalog slip

Title Macondo (Ausschnitte)
Title addition Hörspielausschnitt
Playing time
Authors and Contributors Cramer, Heinz von [Regie]
García Márquez, Gabriel [GND ]
Meyer-Clason, Curt [Übersetzer/in/Dolmetscher/in] [GND ]
Cramer, Heinz von [Bearbeiter/in]
WDR [Produzent]
RIAS [Produzent]
Date 1975 [Produktionsdatum]
Keywords Literatur ; Hörspiel ; Radiosendung-Sendematerial
Type audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TSO [Tonband auf Spule (ohne Angabe der Spuren)]
Signature 9-24075

Information

Content

Horst Michael Neutze, Ernst Jacobi, Günther Böhnert, Wiltrud Fischer, Melanie de Graaf, Michael Wirbitzky, Rolf Becker, Daniel Viglietti, Donata Höffer, Marlene Riphahn, Martin Korp, Peter Lieck, Franz Kutschera, Rita Leska, Marianne Lochert, Maria Krasna, Karl Renar, Hille Darjes, Michael Thomas, Gisela Trowe, Grete Wurm, Dieter Borsche, Manuela Elser, Stefan Frost, Arnfried Lerche, Matthias Ponnier, Elisabeth Goebel, Bettina Schüchter
Macondo ist ein Dorf irgendwo in Lateinamerika - es existiert auf keiner Landkarte, aber in Tausenden von Varianten in Südamerika, und zwar überall. Beschrieben wird es im wohl bekanntesten, 1967 erschienenen Roman von Márquez, in den 'Hundert Jahren Einsamkeit' ein Dorf, umgeben vom tropischen Urwald, das in Hitze und Regen, Staub und Vergessen, in schlaflosem Scheintod vor sich hin dämmert. Ein Fremder, den es nach Macondo verschlägt, erfährt die Geschichte des Orts gleichzeitig mit seiner Gegenwart des Verfalls. Da wird erzählt von der Gründung Macondos durch den legendären Abenteurer José Arcadio Buendia, vom Aufstieg und Niedergang einer nordamerikanischen Bananengesellschaft, eng verknüpft mit dem Schicksal des Dorfes, von den Gaunereien einer ohmnächtig-korrupten Verwaltung, vom Widerstand der armen Bevölkerung, von brutaler Unterdrückung, von Hunger, Tod und Apathie. Realität, Geschichte und Mythos, Chronik und phantastische Fiktion durchdringen einen der, bis hin zur Metapher vom Sterben der "großen Mama", d.h. jener Regime, die bei uns gern als 'Bananenrepubliken' bezeichnet werden. Doch der Tod der "großen Mama" bedeutet nicht auch das Ende der Herrschaft der Mächtigen über die Machtlosen: ihr stinkender Leichnam wird einbalsamiert, der Nachwelt erhalten.

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