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Prinz Eugen und das Osmanische Reich – Teil 2 (französisch)

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Catalog slip

Title Prinz Eugen und das Osmanische Reich – Teil 2 (französisch)
Title addition Tage der Entscheidung
Authors and Contributors Leger, Heinz [Regie] [GND ]
arte [Sendeanstalt]
Pre TV, Gesellschaft für Video-Produktion [Produzent]
ORF [Produzent]
arte [Produzent]
Bundesministerium für Bildung und Frauen [Produzent]
Date 2015.05.24 [Sendedatum]
2014 [Jahr des Copyright]
Keywords Gesellschaft ; Geschichtswissenschaft ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Type video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Language Deutsch
Französisch
Signature E52-06476

Information

Content

„Prinz Eugen und das Osmanische Reich“ erzählt parallel die Geschichte von Prinz Eugen und der osmanischen Sultansmutter Gülnus. Bereits zu Lebzeiten ist Prinz Eugen von Savoyen in Wien eine Legende: reich an politischem Einfluss und berühmt als erfolgreicher Feldherr. Dabei hatte er es anfangs nicht leicht: Verschmäht vom französischen König, ist der 19-Jährige Hals über Kopf aus Frankreich geflohen. Dort hatte man den kleinwüchsigen, in seiner Jugend vernachlässigten Prinzen lediglich für den geistlichen Stand vorgesehen. Doch schon bei der Befreiung Wiens von den Türken beweist der junge Savoyer Mut, wird kurz darauf mit einem Regiment belohnt. Die Türken werden von da an sein „liebster Feind“. Als es 1697 bei Zenta zu einer Entscheidungsschlacht zwischen kaiserlichem und osmanischem Heer kommt, startet Prinz Eugen einen Überraschungsangriff und schlägt den zahlenmäßig übermächtigen Gegner vernichtend – der Beginn einer beispiellosen Karriere. Doch der Prinz ist nicht nur ein glänzender Militärstratege, er ist auch ein Kosmopolit, stets auf der Suche nach neuen Errungenschaften. Ebenso wie die Habsburger gehören im 17. Jahrhundert auch die Osmanen zu den Supermächten. Die Sultane versuchen ihren Einfluss in Südost- und Mitteleuropa auszuweiten, werden aber im Inneren des Reiches von Unruhen erschüttert. Die Sultansmutter Gülnus bildet dabei den ruhenden Pol, stiftet wohltätige Einrichtungen und fördert kulturelle Vorhaben. Nach Jahrzehnten der Kriege beginnen Habsburger und Osmanen einander zu respektieren und sich in Kultur, Mode, Technik und Wissenschaft zu beeinflussen. (Text: arte)

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