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Das Atelierfest

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Catalog slip

Title Das Atelierfest
Title addition Kopie C-590
Playing time
Authors and Contributors Franz, Siegfried [Komponist/in] [GND ]
Hildesheimer, Wolfgang [GND ]
Schröder-Jahn, Fritz [Regie] [GND ]
Lenschau, Hermann [Sprecher/in] [GND ]
Dahmen, Joseph [Sprecher/in] [GND ]
Willführ, Liselotte [Sprecher/in] [GND ]
Jaenke, Aranka [Sprecher/in] [GND ]
Klingenberg, Heinz [Sprecher/in] [GND ]
Lenz, Thea Maria [Sprecher/in]
Popp, Elisa [Sprecher/in]
Sieg, Max Walter [Sprecher/in] [GND ]
Meysel, Inge [Sprecher/in] [GND ]
Klevenow, Heinz [Sprecher/in] [GND ]
Schellenberg, Charlotte [Sprecher/in] [GND ]
Heinrich, Hilde [Sprecher/in]
Ockel, Heinrich [Sprecher/in]
Kingeling, Werner [Sprecher/in]
Klopsch, Kurt [Sprecher/in] [GND ]
Nordwestdeutscher Rundfunk [Produzent]
Date 1955.05.25 [Erst-Sendedatum]
1955 [Produktionsdatum]
Keywords Literatur ; Hörspiel ; Radiosendung-Sendematerial
Type audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signature 9-24101

Information

Content

Lenschau, Hermann (Erzähler) ; Dahmen, Joseph (1. Stimme) ; Willführ, Liselotte (2. Stimme) ; Jaenke, Aranka (3. Stimme) ; Klingenberg, Heinz (4. Stimme) ; Lenz, Thea Maria (5. Stimme) ; Popp, Elisa (6. Stimme) ; Sieg, Max Walter (Glaser) ; Meysel, Inge (von Hergenrath) ; Klevenow, Heinz (Eckart) ; Schellenberg, Charlotte (Ilona) ; Grüters, Walter (Herr) ; Heinrich, Hilde (Dame) ; Balduin III. (7. Stimme) ; Ockel, Heinrich (8. Stimme) ; Klopsch, Kurt (Gießlich) ; Kingeling, Werner (Sprecher) ; Prasch, Rolf; Felseck, Marga von; Alexander, Erich; Roland, Isa; Voigt-Wichmann, Charlotte; Kurmin, Dagmar; Schönrock, Gertraude; Schuster, F.; Stachmann, Ursula; Kylau, H.G.; Bays, Lucia; Büchel, Karin; Dockweiler, Elke
Der Maler berichtet, vom einsamen Schlafzimmer des Ehepaars Giesslich aus, über das Atelierfest, das nebenan in seinem Atelier ausgebrochen ist und das sich, wie man hört, inzwischen zu einem motorisch-unaufhaltsamen Geschehen auswuchs: Robert ist eben beim Malen - wobei ihm der Glasermeister, der neue Scheiben einsetzen soll, gemächlich über die Schulter sieht -, als Frau von Hergenrath zu Besuch und auf die Idee zu der Veranstaltung kommt. Ihre Idee wird nach telefonischer Alarmierung zahlreicher Freunde, die Getränke, eine Musikband und einen unübersehbaren Haufen weiterer Gäste mitbringen, schnell zu entfesselter Wirklichkeit. Selbst der Glasermeister läßt es sich nicht nehmen, mitzutoben. Robert aber kann bald Gewühl und Lärm in seiner Behausung nicht mehr ertragen. Mit dem Hämmerchen, das er dem Glasermeister unbemerkt aus der Tasche zieht, schlägt er ein Loch durch die Wand zum Schlafzimmer der Nachbarwohnung und lädt die schon im Bett liegenden Gießlichs, die lange kein Vergnügen mehr gehabt haben, ein, am besten gleich im Hemd hinüberzusteigen. Dann macht er es sich selbst, nachdem er den Klei derschrank als Lärmschutz vor die Öffnung geschoben hat, in Gießlichs Ehebett bequem, wo er endlich beim Ticken und Krähen der Kuckucksuhr einschläft. - In Roberts Erzählung sind sozusagen als Dokumentation immer wieder Musik und Stimmengewirr des unaufhörlichen Fests eingeblendet. Der Erzähler, das Opfer der Festivität, ist, wie Hildesheimer in einer Regieanmerkung sagt, "der einzige, der sich des nüchternen Narrativs bedient, alle anderen sprechen in Stichworten und Klischees", sind "weniger aus dem Inhalt (bzw. Mangel an Inhalt) des Wortes erkenntlich als an Tonfall, Diktion und Sprechweise. Der Hörer soll sich unter den Gästen selbst erkennen". (Aus Reclams Hörspielführer)

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