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Die Vergessenen des Zweiten Weltkriegs: Die Sudetendeutschen (1/4)

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This medium is part of the overall work zeit.geschichte

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Title Die Vergessenen des Zweiten Weltkriegs: Die Sudetendeutschen (1/4)
Authors and Contributors Raming, Walter [Regie] [GND ]
Hütter, Herbert [Gestaltung]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Date 2015.06.06 [Sendedatum]
Keywords Gesellschaft ; Politik ; Geschichtswissenschaft ; Dokumentation ; Zweiter Weltkrieg ; Minderheiten ; TV-Mitschnitt
Type video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Language Deutsch
Signature E52-06519
Complete work/Series zeit.geschichte

Information

Content

Viele Jahrhunderte lang lebten bis zum Ende des Ersten Weltkrieges im Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn auch deutsche Volksgruppen als Bürger der Monarchie. Als die Monarchie 1918 in Nationalstaaten zerfiel, wurden die deutschen Volksgruppen zur Minderheit. Die Dokumentationsreihe "Die Vergessenen des Zweiten Weltkriegs" erinnert an das Drama der 12 Millionen Deutschen Ost- und Südosteuropas, die während und nach dem Zweiten Weltkrieg verschleppt, vertrieben und enteignet wurden. Kinder von damals erzählen in der vierteiligen Dokumentation ihre Geschichte.|Von tschechoslowakischen Einheiten wurden bereits vor der Potsdamer Konferenz im August 1945, auf der die Alliierten das weitere Vorgehen in Bezug auf Deutschland regelten, rund 800.000 Angehörige der deutschen Volksgruppe gewaltsam nach Österreich und Deutschland vertrieben. Den Vertriebenen wurde neben ihrer Heimat auch der gesamte Besitz genommen. Viele Wehrmachtsoldaten aus Böhmen und Mähren mussten direkt nach Österreich oder Deutschland, um einer möglichen Verhaftung zu entgehen. Auf dem Weg kam es auch zu grausamen Szenen und Übergriffen. Viele hielten den Strapazen des langen Marsches nicht stand oder kamen durch Gewalttaten ums Leben.

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