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Asternplatz

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Catalog slip

Title Asternplatz
Authors and Contributors Wuttig, Heinz Oskar [GND ]
Korngiebel, Hanns [Regie] [GND ]
Martienzen, Gerd [Sprecher/in] [GND ]
Roth, Paul Edwin [Sprecher/in] [GND ]
Volk, Hilde [Sprecher/in] [GND ]
Tautphoeus, Florentine von [Sprecher/in]
Bernt, Reinhold [Sprecher/in] [GND ]
Robbers, Edith [Sprecher/in]
Langewisch, Harry [Sprecher/in] [GND ]
Höflich, Lucie [Sprecher/in] [GND ]
Surmann, Emil [Sprecher/in] [GND ]
Weber, Franz [Sprecher/in] [GND ]
Weitkamp, Kurt [Sprecher/in] [GND ]
Isenta, Ellen [Sprecher/in] [GND ]
Stoeckel, Otto [Sprecher/in] [GND ]
Bertram, Gustav [Sprecher/in]
RIAS [Produzent]
Date 1952.05.28 [Erst-Sendedatum]
1952 [Produktionsdatum]
Keywords Literatur ; Hörspiel ; Radiosendung-Sendematerial
Type audio
Format DANSA [Digitale Ansichtskopie Audio]
DARCHA [Digitale Archivkopie Audio]
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]

Information

Content

Martienzen, Gerd (Sprecher) ; Roth, Paul Edwin (Bartelt) ; Volk, Hilde (Doris, Bartelts Frau) ; Tautphoeus, Florentine von (Anneliese, Bartelts Tochter) ; Bernt, Reinhold (Scheuermann) ; Robbers, Edith (Elli, Scheuermanns Frau) ; Langewisch, Harry (Arzt) ; Höflich, Lucie (Oberin) ; Surmann, Emil (Kaubisch) ; Weber, Franz (Leierkastenmann) ; Weitkamp, Kurt (Burmester) ; Stoeckel, Otto (Arnold) ; Isenta, Ellen (Frau Arnold) ; Bertram, Gustav (Preuss)Teil der Sammlung Hiesel
Haltestelle Asternplatz. Da fährt die Linie 3, die 45 ... der Autobus 9 ... ein paar Häuser aus der guten alten Zeit, etwas protzig gebläht, ein paar moderne Wohnblocks ... hier und da noch ein paar Ruinen. Ein Zeitungskiosk. Der Leierkastenmann ist auf Tour. Die Menschen in den Wohnungen und Geschäften, in der angrenzenden Klinik leben ihren Alltag: Sorgen um einen Wechsel, Gespräche beim Friseur, eine brüchig gewordene Ehe. Und über allem das Geräusch eines Baggers, der einen Trümmerhaufen freilegt, damit dort neue Wohnungen entstehen können. Die Männer des Baggers aber halten plötzlich den Atem an, als sie einen Zeitzünder mit tickendem Uhrwerk entdecken. Im Nu ist die Polizei alarmiert. Die Häuser müssen geräumt werden. Furcht, Angst, Schrecken läßt die Menschen zusammenzucken. Plötzlich ist der Krieg mit seinen furchtbaren Drohungen wieder unter ihnen. Man rückt enger zusammen und sieht sich wieder gegenseitig ins Gesicht ... wie damals im Luftschutzkeller. Ein Sprengkommando wird herbeibefohlen. Alles geht glatt. Die Feuerwerker leisten gute Arbeit. Keine Wohnung ist beschädigt worden, ein paar Glasscheiben sind durch die Detonation zersplittert. Die Evakuierten dürfen in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Alltag greift um sich. Es ist alles wieder wie vor ein paar Stunden. Nur der Alte an der Drehorgel philosophiert: 'Ob die Leute nicht doch ein bißchen anders geworden sind?'

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