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Nur keck!

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Catalog slip

Title Nur keck!
Playing time
Authors and Contributors Nestroy, Johann Nepomuk [Text] [GND ]
Bronner, Gerhard [Komponist/in] [GND ]
Homschak, Claus [Inszenierung] [GND ]
Blanke-Pongratz, Elisabeth [Bühnenbild]
Krausz, Mischa [Komponist/in] [GND ]
Brandau, Jutta [Mitarbeiter/in]
Braun, Alexandra [Darsteller/in]
Gassner, Elisabeth [Darsteller/in]
Hall, Bernhard [Darsteller/in]
Hauer-Riedl, Robert [Darsteller/in] [GND ]
Jaksch, Manfred [Darsteller/in] [GND ]
Kasal, Gerhard [Darsteller/in] [GND ]
Keller, Judith [Darsteller/in] [GND ]
Klivana, Wolfgang [Darsteller/in]
Mottl, Erika [Darsteller/in] [GND ]
Nitsch, Doris [Darsteller/in]
Rupprecht, Alfred [Darsteller/in]
Wiederschwinger, Günther [Darsteller/in]
Volkstheater in den Bezirken [Veranstalter]
Volkstheater Wien [Veranstalter]
Neuwirth, Franz [Dirigent]
Magyar, Laszlo [Kontrabaß]
Date 1998.04.29 [Erstaufführung]
Keywords Theater ; Drama ; Unveröffentlichte Aufnahme
Type video
Format ISO-Image [von-DVD]
DVD [DVD]
Language Deutsch
Signature 12-13206 12-13206

Information

Content

„Ich bin immer gern bei Hochzeiten, schon das Bewußtsein, daß es nicht die meinige ist, macht, daß sich die Brust froh und frey erhebt“, so drückt Stegreif mit der für Nestroy typischen Skepsis seinen Widerwillen gegen die Institution Ehe aus. Rein zufällig ist er in eine Situation geraten, in der er gleich mit zwei bevorstehenden Hochzeiten konfrontiert wird, bei denen jeder Zweifel angebracht scheint. Denn die Antriebsfeder für die beiden Eheschließungen ist rein ökonomischer Natur: Ein Testament, in dem es um eine beträchtliche Summe Geldes geht, verpflichtet einen Alten eine Junge zu heiraten und eine Junge einen Alten. Diese ungleichen Verbindungen gilt es also zu verhindern. Ein weiteres Paar, das trotz großen Altersunterschiedes sehr glücklich verheiratet ist, soll das schlechte Beispiel einer solchen Ehe vorspielen. Das praktizieren die beiden so echt, daß „Comödi und Natur“ eins zu werden drohen. Stegreif zieht im Hintergrund die Fäden und sorgt für einige gewollte und ungewollte Verwechslungen.
Ehe, Liebe und die Macht des Geldes sind Themen, die sich durch Johann Nestroys gesamtes Werk ziehen. „Nur keck!“ ist ein besonderes Gustostückerl für Nestroy-Liebhaber. Die an komischen Situationen und Wortwitz besonders reiche Posse war das erste Stück, das Nestroy 1855 nach Antritt seiner Direktion am Carltheater schrieb, es verschwand aus bisher ungeklärten Gründen aber in der Schublade und wurde erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt.

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