Quartett
This medium is only available on site at Österreichische Mediathek.
Catalog slip
| Title | Quartett |
| Playing time | |
| Authors and Contributors |
Müller, Heiner [Text]
[GND
]
Csapo, Dana [Inszenierung] Erb, Ingrid [Bühnenbild] Okukubo, Sue-Alice [Komponist/in] Weicken, Isabel [Darsteller/in] [GND ] Stolzeti, Thomas [Darsteller/in] Volkstheater Wien [Veranstalter] |
| Date |
2003.06.15 [Aufführungssdatum] 2003.06.12 [Erstaufführung] |
| Place |
Wien, Volkstheater [Ort der Aufführung]
|
| Keywords | Theater ; Drama ; Unveröffentlichte Aufnahme |
| Type | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Language |
Deutsch |
| Signature | 12-13222 |
Information
Content
Verführung und Gewalt: Heiner Müller ließ sich zu „Quartett“ von dem Briefroman „Les liaisons dangereuses“ („Gefährliche Liebschaften“) von Choderlos de Laclos aus dem Jahr 1782 anregen, einer zynischen Abrechnung mit dem sterbenden Rokoko.
Müller hat die Handlung auf die beiden Gegenspieler, die Marquise de Merteuil und den Vicomte de Valmont, reduziert und verdichtet, um nach eigener Aussage „die Struktur von Geschlechterbeziehungen“ freizulegen und „gängige Illusionen“ zu zerstören.
Die Amouren und gegenseitigen Bekenntnisse der beiden zeigen vor allem die Lust am eigenen Untergang. Hinter der Lust am verbalen Schlagabtausch steht der verbissene Versuch der beiden, ihre Geschlechterrollen, die sie sich gegenseitig vorwerfen, endlich los zu werden.
Müller hat die Handlung auf die beiden Gegenspieler, die Marquise de Merteuil und den Vicomte de Valmont, reduziert und verdichtet, um nach eigener Aussage „die Struktur von Geschlechterbeziehungen“ freizulegen und „gängige Illusionen“ zu zerstören.
Die Amouren und gegenseitigen Bekenntnisse der beiden zeigen vor allem die Lust am eigenen Untergang. Hinter der Lust am verbalen Schlagabtausch steht der verbissene Versuch der beiden, ihre Geschlechterrollen, die sie sich gegenseitig vorwerfen, endlich los zu werden.