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Amiwiesen

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Catalog slip

Title Amiwiesen
Title addition "Amiwiesen" (1990) Theaterstück von Kerstin Specht
Mitschnitt am Wiener Volkstheater für interne Dokukmentationszwecke
Playing time 01:28:36
Authors Specht, Kerstin [Text] [GND]
Contributors Specht, Kerstin [Text] [GND ]
Escher, Hans [Inszenierung]
Schönolt, Werner [Mitarbeiter/in] [GND ]
Kukelka, Alexander [Komponist/in]
Sochor, Hilde [Darsteller/in] [GND ]
Plichta, Annamaria [Darsteller/in]
Matt, Ina [Darsteller/in]
Volkstheater Wien [Produzent]
Date 1991.12.04 [Aufführungssdatum]
1991.10.20 [Erstaufführung]
Place Wien, Volkstheater [Ort der Aufführung]
Keywords Theater ; Literatur ; Kultur ; Drama ; Unveröffentlichte Aufnahme
Spatial classification Bundesland / Wien
Österreich
20. Jahrhundert - 90er Jahre
Type video
Format ISO-Image [von-DVD]
DFFLV [Dateiformat: FLV]
DVD [DVD]
Language Deutsch
Signature Österreichische Mediathek, 12-13332_k02, 12-13332, 12-13332 12-13332
Media type FLV-Videodatei

Information

Content

Die Geschichte, der Fall, wäre Schlagzeile für die Boulevardpresse: Dienstmädchen ersticht Arbeitgeberin und entführt Kind. Doch die Autorin interessiert sich nicht für den Kriminalfall, sondern für die Frau, die zu spät im Leben ihren Glücksanspruch anmeldet. Unter den jüngeren deutschsprachigen Autoren gelingt es nur relativ selten einem, die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Kerstin Specht hat es geschafft, nicht nur Preise zu erhalten und von Kritikern gelobt zu werden, sondern tatsächlich und gleich mit drei Stücken in den Spielplänen vertreten zu sein.
Wenn Kerstin Specht für das Theater schreibt, erzählt sie Geschichten, die eng mit ihrer oberfränkischen Heimat verbunden sind. Sie erfindet Figuren, die vom Dorf kommen und deren Mentalität in einer Sprache Ausdruck findet, die den Dialekt wirkungsvoll verknappt und verdichtet. Sie erzählt aus einer Gegend – dem früheren Zonenrandgebiet –, in der wie in anderen „unterentwickelten“, „zurückgebliebenen“ Landschaften das schlechte Alte mit dem zweifelhaften Neuen eine bösartige Symbiose eingegangen ist. Ihre Stücke stehen in der Tradition eines kritischen Volkstheaters, das sie mit Autoren wie Horvath, Marieluise Fleißer und Martin Sperr verbindet.
Kerstin Spechts zweites Stück „Amiwiesen“ ist ein Monodrama für eine Schauspielerin: die Geschichte der bäurischen Dienstmagd Anna, erzählt am Höhepunkt ihres verpfuschten Lebens, zum Zeitpunkt ihres größten Glücks und Unglücks.
Es ist die Geschichte von einer, die nie jemand wollte – außer 1945 die Amis auf der Wiese draußen vorm Ort – von einer, an der das gute wie das schlechte Leben vorbeigegangen ist, die immer aus zweiter Hand leben mußte. Wenn sie ihren Anspruch auf ein eigenes Leben durch einen Mord anmeldet, vom Opfer zur Täterin wird, scheint sie fast ein Recht darauf zu haben, und doch wird ihr keine Gerechtigkeit widerfahren.

Collection history

Sammlung Volkstheater

Notes on the content

Aufnahmesituation der Sammlung Volkstheater

Type of recording

Theatermitschnitte

Technical Notes

Videodigitalisierung an der Österreichischen Mediathek

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Metadaten

Location in the digital collection

Keywords

Theater , Literatur , Kultur , Drama , Unveröffentlichte Aufnahme

Part of the collection

Sammlung Volkstheater
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