zurück

Navigation

Search

Wölfe und Schafe

Mediathek

This medium is only available on site at Österreichische Mediathek.

Catalog slip

Title Wölfe und Schafe
Title addition Probe
Playing time
Authors and Contributors Ostrowskij, Alexandr [Text] [GND ]
Zemme, Ulrike [Übersetzer/in/Dolmetscher/in] [GND ]
Stanek, Zeno [Inszenierung] [GND ]
Mayer, Siegfried E. [Bühnenbild]
Bernd, Andrea [Mitarbeiter/in]
Cech, Christoph [Komponist/in] [GND ]
Neumeister, Brigitte [Darsteller/in] [GND ]
Banzhaf, Christian [Darsteller/in]
Pichler, Chris [Darsteller/in] [GND ]
Schuchter, Gabriele [Darsteller/in] [GND ]
Mertinz, Johanna [Darsteller/in] [GND ]
Stolzeti, Thomas [Darsteller/in]
Hagg, Nicolaus [Darsteller/in] [GND ]
Böhm, Toni [Darsteller/in] [GND ]
Hauer-Riedl, Robert [Darsteller/in] [GND ]
Wolf, Dähne [Darsteller/in]
Volkstheater Wien [Veranstalter]
Date 2000.03.03 [Aufführungssdatum]
2000.03.05 [Erstaufführung]
Place Wien, Volkstheater [Ort der Aufführung]
Keywords Theater ; Drama ; Unveröffentlichte Aufnahme
Type video
Format ISO-Image [von-DVD]
DVD [DVD]
Language Deutsch
Signature 12-13420 12-13420

Information

Content

Ostrowski schildert in den meisten seiner über 45 Komödien eine Welt im Umbruch – das Zarenreich im Übergang vom Feudalismus zum Kapitalismus. Es ist eine Welt, in der alte Werte und alte Vermögen wertlos werden und die Menschen hemmungslos dem neuen Gott Geld nachjagen. „Tolles Geld“ heißt eines seiner Stücke und so könnten die meisten heißen. Auch in der Komödie „Wölfe und Schafe“ aus dem Jahr 1875 geht es nur um Geld. Die Menschen, meint Lynjajew, eine der Hauptfiguren, können in Wölfe und Schafe eingeteilt werden, und in dem abgelegenen Provinznest, in dem das Stück spielt, scheinen die geld- und machtgierige Gutsbesitzerin und ihr Handlanger, der skrupellose Winkeladvokat, eindeutig die Wölfe zu sein, die arme Verwandte der Gutsbesitzerin etwa oder die hübsche, reiche Witwe die Schafe. Doch die Gesellschaft ist nicht stabil, die Welt verändert sich rasant, das alte „Wölfe und Schafe“-Spiel ist von einem brutaleren Spiel abgelöst worden, in dem nicht mehr auszumachen ist, wer eigentlich Wolf, wer Schaf ist. Der gerissenste Möchtegern-Wolf ist nicht mehr davor gefeit, von einem Wolf im Schafspelz gerissen und verschlungen zu werden. Der gnaden- und gewissenlose Kampf um Geld und noch mehr Geld verleiht dem Stück seine Aktualität, die falsche Selbsteinschätzung der Kämpfer seine Komik.

Download


Metadaten
Mediathek Logo