Vieler Herren Häuser - Schloss Belvedere
This medium is part of the overall work Erbe Österreich
Catalog slip
| Title | Vieler Herren Häuser - Schloss Belvedere |
| Authors and Contributors |
Kaindlstorfer, Günter [Regie]
[GND
]
Lang, Angelika [Sprecher/in] [GND ] Hohenlohe, Karl [Präsentator/in] [GND ] Maiwald, Philipp [Redaktion] ORF 3 [Sendeanstalt] |
| Date |
2017.09.26 [Sendedatum] 2017 [Jahr des Copyright] |
| Keywords | Kultur ; Dokumentation ; Architektur ; TV-Mitschnitt |
| Spatial classification |
Wien, Schloss Belvedere
|
| Type | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Language |
Deutsch |
| Signature | E52-14386 |
| Complete work/Series | Erbe Österreich |
Information
Content
In kaum einem Gebäude spiegeln sich Triumph und Tragik der österreichischen Geschichte so unmittelbar wie in Schloss Belvedere unweit der Wiener Innenstadt. Karl Hohenlohe unternimmt in dieser ORF-III-Produktion einen kulturhistorischen Spaziergang durch die Geschichte des Belvedere.
1714 beauftragte Prinz Eugen den barocken Star-Architekten Johann Lucas von Hildebrandt mit dem Bau einer repräsentativen Sommer-Residenz, die andere, ähnliche Gebäude in anderen Ländern Europa in den Schatten stellen sollte. Das Ergebnis: eines der bezauberndsten Barock-Schlösser des Kontinents.
Zugleich mit dem Oberen und dem Unteren Belvedere entstehen der weitläufige Park, der Marstall, eine Orangerie, zwei Glashäuser sowie eine Menagerie mit Pelikanen, Papageien, Antilopen, Pavianen, Makaken und einem Löwen: zu ihrer Zeit war die Menagerie in Schloss Belvedere - nach der in Versailles – die bedeutendste Europas.
Nach dem Tod des Prinzen Eugen fiel das prachtvolle Anwesen für einige Zeit in eine Art Dornröschenschlaf. Erst der spätere Kaiser Josef II. transferierte die habsburgische Gemäldesammlung in den 1770er-Jahren ins Schloss – und erweckte das Belvedere damit wieder zum Leben. Später residierten der Komponist Anton Bruckner, der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz-Ferdinand mit seiner Familie sowie der austrofaschistische Bundeskanzler Kurt Schuschnigg auf Schloss Belvedere.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden Palast und Park schwer von Bomben getroffen. Am 15. Mai 1955 wurde im Marmorsaal des Oberen Belvedere schließlich ein Dokument von epochaler Bedeutung für die österreichische Geschichte unterschrieben: der Staatsvertrag.
1714 beauftragte Prinz Eugen den barocken Star-Architekten Johann Lucas von Hildebrandt mit dem Bau einer repräsentativen Sommer-Residenz, die andere, ähnliche Gebäude in anderen Ländern Europa in den Schatten stellen sollte. Das Ergebnis: eines der bezauberndsten Barock-Schlösser des Kontinents.
Zugleich mit dem Oberen und dem Unteren Belvedere entstehen der weitläufige Park, der Marstall, eine Orangerie, zwei Glashäuser sowie eine Menagerie mit Pelikanen, Papageien, Antilopen, Pavianen, Makaken und einem Löwen: zu ihrer Zeit war die Menagerie in Schloss Belvedere - nach der in Versailles – die bedeutendste Europas.
Nach dem Tod des Prinzen Eugen fiel das prachtvolle Anwesen für einige Zeit in eine Art Dornröschenschlaf. Erst der spätere Kaiser Josef II. transferierte die habsburgische Gemäldesammlung in den 1770er-Jahren ins Schloss – und erweckte das Belvedere damit wieder zum Leben. Später residierten der Komponist Anton Bruckner, der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz-Ferdinand mit seiner Familie sowie der austrofaschistische Bundeskanzler Kurt Schuschnigg auf Schloss Belvedere.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden Palast und Park schwer von Bomben getroffen. Am 15. Mai 1955 wurde im Marmorsaal des Oberen Belvedere schließlich ein Dokument von epochaler Bedeutung für die österreichische Geschichte unterschrieben: der Staatsvertrag.