Leben nach Corona: Bleibt alles anders?
This medium is part of the overall work Talk im Hangar-7
Catalog slip
| Title | Leben nach Corona: Bleibt alles anders? |
| Authors and Contributors |
Fleischhacker, Michael [Diskussionsleiter/in]
[GND
]
Moretti, Tobias [Diskutant/in] [GND ] Bartens, Werner [Diskutant/in] [GND ] Mittendrein, Lisa [Diskutant/in] Tichy, Roland [Diskutant/in] Servus TV [Sendeanstalt] |
| Date |
2020.05.14 [Sendedatum] |
| Keywords | Medizin ; Diskussion ; TV-Mitschnitt |
| Type | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Language |
Deutsch |
| Signature | E52-17825 |
| Complete work/Series | Talk im Hangar-7 |
Information
Content
Seit Monaten bestimmt das Corona-Virus unser Leben: Es fordert Todesopfer, hinterlässt bei vielen gesundheitliche Schäden, stürzt die Weltwirtschaft in eine schwere Rezession und schränkt unsere persönliche Freiheit ein. Viele sehen in der Pandemie allerdings auch eine Chance, die Globalisierung zurückzudrängen und unser kapitalistisches Gesellschaftssystem neu zu gestalten. Ist das wirklich die richtige Antwort auf diese Pandemie? Braucht es jetzt ein radikales Umdenken?
Das Corona-Virus hat die Welt auf den Kopf gestellt. Der freie Waren- und Grenzverkehr, viele Bürgerrechte, die Reisefreiheit oder der Kontakt zu anderen Menschen: All dies fiel dem Kampf gegen das Virus zum Opfer. Zwar scheint Corona in Österreich nun unter Kontrolle zu sein, aber von einer Rückkehr zur früheren Normalität wagt kaum jemand zu sprechen. Zu groß sei die Gefahr einer zweiten Welle, zu eindrücklich die Bilder aus Norditalien. Werden wir je unser altes Leben zurückbekommen? Viele setzen ihre Hoffnungen auf eine mögliche Impfung. Die ist aber frühestens 2021 zu erwarten – und was, wenn das Virus mutiert?
Bis auf weiteres herrscht die „neue Normalität“, und die hat schwerwiegende Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. Viele Staaten und Firmen wollen aufgrund der Ereignisse der Krise die Produktion wieder zurück nach Europa holen, die Globalisierung zurückdrehen. Was bedeutet das für unseren Wohlstand? Werden wir uns an hohe Arbeitslosigkeit gewöhnen müssen? Wie sollen wir uns das alles leisten? Sollten staatliche Corona-Hilfen an Klimaschutzvorgaben gekoppelt werden? Und wie wünschenswert und realistisch sind die Hoffnungen von Kapitalismuskritikern und Klimaschützern unsere Gesellschaft radikal zu verändern?
Das Corona-Virus hat die Welt auf den Kopf gestellt. Der freie Waren- und Grenzverkehr, viele Bürgerrechte, die Reisefreiheit oder der Kontakt zu anderen Menschen: All dies fiel dem Kampf gegen das Virus zum Opfer. Zwar scheint Corona in Österreich nun unter Kontrolle zu sein, aber von einer Rückkehr zur früheren Normalität wagt kaum jemand zu sprechen. Zu groß sei die Gefahr einer zweiten Welle, zu eindrücklich die Bilder aus Norditalien. Werden wir je unser altes Leben zurückbekommen? Viele setzen ihre Hoffnungen auf eine mögliche Impfung. Die ist aber frühestens 2021 zu erwarten – und was, wenn das Virus mutiert?
Bis auf weiteres herrscht die „neue Normalität“, und die hat schwerwiegende Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. Viele Staaten und Firmen wollen aufgrund der Ereignisse der Krise die Produktion wieder zurück nach Europa holen, die Globalisierung zurückdrehen. Was bedeutet das für unseren Wohlstand? Werden wir uns an hohe Arbeitslosigkeit gewöhnen müssen? Wie sollen wir uns das alles leisten? Sollten staatliche Corona-Hilfen an Klimaschutzvorgaben gekoppelt werden? Und wie wünschenswert und realistisch sind die Hoffnungen von Kapitalismuskritikern und Klimaschützern unsere Gesellschaft radikal zu verändern?