Nächster Lockdown-Hammer: Sind wir noch zu retten?
This medium is part of the overall work Talk im Hangar-7
Catalog slip
| Title | Nächster Lockdown-Hammer: Sind wir noch zu retten? |
| Authors and Contributors |
Fleischhacker, Michael [Diskussionsleiter/in]
[GND
]
Schnöll, Bernhard [Diskutant/in] Markowich, Peter [Diskutant/in] Kelle, Birgit [Diskutant/in] [GND ] Pürner, Friedrich [Diskutant/in] Servus TV [Sendeanstalt] |
| Date |
2020.11.12 [Sendedatum] |
| Keywords | Politik Österreich ; Diskussion ; TV-Mitschnitt |
| Type | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Language |
Deutsch |
| Signature | E52-20895 |
| Complete work/Series | Talk im Hangar-7 |
Information
Content
[Senderinformation] Trotz Lockdown steigen die Fallzahlen stetig weiter. Verfehlen die bereits verhängten Maßnahmen ihr Ziel? Einzelne Kliniken jedenfalls melden bereits eine Überlastung ihrer Intensivstationen, Politik und Experten diskutieren deshalb noch härtere Verschärfungen. Werden nun zur bereits bestehenden Ausgangssperre zudem auch die Schulen wie schon beim ersten Lockdown auf Distanzlernen umgestellt? Steht jetzt nach den Kultur- und Sporteinrichtungen auch der Einzelhandel vor einer Schließung?
Während die Politik über Verschärfungen diskutiert, wächst aber auch die Kritik: Stehen weitere Verschärfungen noch in einem gesunden Verhältnis zu den zunehmend dramatischeren Kollateralschäden? Wie düster wird dieser Corona-Winter?
Dazu zu Gast beim Talk im Hangar-7 an diesem Donnerstag: Intensivmediziner Bernhard Schnöll (Uniklinikum Salzburg), der mit Blick auf „bereits jetzt volle Intensivstationen“ vor einer Überlastung des Gesundheitssystem warnt. Epidemiologe Friedrich Pürner kritisiert überzogene Maßnahmen, die letztlich sogar mehr Schaden als Nutzen anrichten könnten. Bereits für die aktuellen Maßnahmen fehle die nötige Evidenz. Mathematiker Peter Markowich fordert angesichts dramatisch steigender Fallzahlen eine sofortige Verschärfung des Lockdowns, vor allem die Schulen seien „Treiber von respiratorischen Viren“ und müssten schnellstmöglich geschlossen und der Unterricht auf Homeschooling umgestellt werden. Publizistin Birgit Kelle ist selbst Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern und empfindet die Maßnahmen-Spirale als unverhältnismäßig zur realen Corona-Gefahr für den Großteil der Bevölkerung. Sie fordert stattdessen eine größere Eigenverantwortung von den Risikogruppen selbst: „Denn was wir den Kindern zum Schutz der Alten zumuten, das hat das erträgliche Maß längst überschritten.“
Während die Politik über Verschärfungen diskutiert, wächst aber auch die Kritik: Stehen weitere Verschärfungen noch in einem gesunden Verhältnis zu den zunehmend dramatischeren Kollateralschäden? Wie düster wird dieser Corona-Winter?
Dazu zu Gast beim Talk im Hangar-7 an diesem Donnerstag: Intensivmediziner Bernhard Schnöll (Uniklinikum Salzburg), der mit Blick auf „bereits jetzt volle Intensivstationen“ vor einer Überlastung des Gesundheitssystem warnt. Epidemiologe Friedrich Pürner kritisiert überzogene Maßnahmen, die letztlich sogar mehr Schaden als Nutzen anrichten könnten. Bereits für die aktuellen Maßnahmen fehle die nötige Evidenz. Mathematiker Peter Markowich fordert angesichts dramatisch steigender Fallzahlen eine sofortige Verschärfung des Lockdowns, vor allem die Schulen seien „Treiber von respiratorischen Viren“ und müssten schnellstmöglich geschlossen und der Unterricht auf Homeschooling umgestellt werden. Publizistin Birgit Kelle ist selbst Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern und empfindet die Maßnahmen-Spirale als unverhältnismäßig zur realen Corona-Gefahr für den Großteil der Bevölkerung. Sie fordert stattdessen eine größere Eigenverantwortung von den Risikogruppen selbst: „Denn was wir den Kindern zum Schutz der Alten zumuten, das hat das erträgliche Maß längst überschritten.“