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Österreichs Adel unter sich (2/4) Jagd und Zeitvertreib

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This medium is part of the overall work Erbe Österreich

Catalog slip

Title Österreichs Adel unter sich (2/4) Jagd und Zeitvertreib
Authors and Contributors Hölzl, Gebhard [Gestaltung]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Date 2020.11.24 [Sendedatum]
2020 [Jahr des Copyright]
Keywords Gesellschaft ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Type video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Language Deutsch
Signature E52-21171
Complete work/Series Erbe Österreich

Information

Content

[Senderinformation] Regisseur Gebhard Hölzl hat für diese neue Dokumentationsreihe einzigartigen Zugang zu den Freizeitvergnügen einiger Adelsfamilien in Österreich erhalten.

Adel - das heißt heute noch zu leben nach den Werten längst vergangener Generationen. Man bleibt gern unter sich, pflegt Hobbys und Zeitvertreibe, denen schon die Vorfahren gefrönt haben.

Hierzulande viel umstrittenes und traditionsreich gepflegtes Terrain bildet dabei die Jagd. Als gelebtes Brauchtum, praktiziertes Hoheitsrecht oder elitäres Networking - die Jagd hat viele Funktionen, an welchen sich auch der ehemalige Adel in Österreich rege beteiligt. Besonders beliebt ist die gemeinsame Pirsch. Rot- und Schwarzwild, Fasane, Rebhühner und Enten werden gejagt. Überbleibsel aus einer Zeit, als das Jagen die Basis der Ernährung war.

Malerisch ist die Gegend der Sölktäler in der Weststeiermark. Die Familie der Colloredo-Mannsfeld verbringt hier in ihrem Jagdhaus am Schwarzensee allsommerlich ihre Ferien mit Angeln und Jagen. Paul-Josef Colloredo lebt das ganze Jahr in der kleinen steirischen Marktgemeinde Öblarn unweit des Scharzensees.

Die Goess-Enzenbergs wohnen im wunderbar restaurierten Tiroler Renaissance-Schloss Tratzberg. Hier zeugen Schießscheiben und Trophäen vom Hobby der Bewohner.

Der prominenteste Jäger Österreichs bleibt Kaiser Franz Joseph I. Er ging seiner Leidenschaft am liebsten in Bad Ischl nach. Teile seiner umfangreichen Waffensammlung kann man im Museum der Kaiservilla besichtigen. Korrekt gewandet in Lederhose, Kniestrümpfen und Haferlschuhen gab er sich volksnah, wie Wochenschaukameras dieser Zeit dokumentiert haben.

Auch Karten- und Brettspiele waren bei den Hochwohlgeborenen äußerst beliebt. Elisabeth Kuefstein, Hausherrin auf Schloss Greillenstein im niederösterreichischen Röhrenbach und Ururenkeling von Kaiserin Sisi, hat eine Ausstellung über die Freizeitgestaltung der adeligen Gesellschaft kuratiert.

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