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Ausflug der Rentner

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Catalog slip

Title Ausflug der Rentner
Playing time
Authors and Contributors Magnusson, Ove
Lauterbach, Ulrich [Regie] [GND ]
Volke, Lutz [Übersetzer/in/Dolmetscher/in]
Wichmann, Joachim [Sprecher/in] [GND ]
Genest, Gudrun [Sprecher/in] [GND ]
Becker, Jeanette [Sprecher/in]
Becker, Simone [Sprecher/in]
Bock, Curt [Sprecher/in] [GND ]
Treusch, Hermann [Sprecher/in] [GND ]
Bison, Olaf [Sprecher/in] [GND ]
Lauterbach, Eva [Sprecher/in]
Konarek, Ernst [Sprecher/in] [GND ]
Fühler, Armas Sten [Sprecher/in] [GND ]
Hessischer Rundfunk [Produzent]
Date 1981.12.07 [Erst-Sendedatum]
1981 [Produktionsdatum]
Keywords Literatur ; Hörspiel ; Radiosendung-Sendematerial
Type audio
Format TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signature 9-24690

Information

Content

Teil der Sammlung Franz Hiesel
Wichmann, Joachim (Tore Lundström); Genest, Gudrun (Frida, seine Frau); Becker, Jeanette (Monica, seine Tochter); Becker, Simone (Madeleine, Enkelkind); Bock, Curt (Bengtsson, Rentner); Treusch, Hermann (Psychiater); Bison, Olaf (Reporter); Lauterbach, Eva (Reporterin); Konarek, Ernst (Elisas Wernberg, Professor); Fühler, Armas Sten (Anders Ström, Professor)
Rentner. Wie hat man sich zum Schluß manchmal danach gesehnt, wenn man auf dem Bau geschuftet hat. Gesehnt hat man sich nach Freiheit, wie ein Vogel, der aus seinem Käfig entwischt. Die letzte Baustelle, die goldene Uhr, die Kumpel hatten Nelken gekauft ... Rentner. Davon hat man geträumt. Und was ist daraus geworden? Ich frage dich: Was ist aus unserer geträumten Freiheit geworden? Rentner. Wohlverdient im Ruhestand oder zum alten Eisen geworfen? All das tun können, wozu man bisher keine Zeit hatte, oder im Warteraum zum Friedhof den Lebensabend absitzen? sich um eine neue Lebensqualität bekümmern oder die Kümmernisse des vergangenen Lebens noch einmal durchgehen, im Kopf, in der Erinnerung? Was ist Zeit für den Rentner, wenn Zeit für den Arbeiter fremdbestimmt geteilt war in Produktion und Reproduktion der Arbeitskraft? Wo die hauptsächliche Lebenszeit eines Menschen bestimmt und begründet wird durchs Realitätsprinzip der Arbeitswelt, dort bekommt das Dasein des alten Menschen - ähnlich wie das der Kinder - etwas Realitätsfernes, fast Irreales. Die nach gesellschaftlichem Nutzen bemessene Schwerkraft des Lebens scheint aufgehoben.

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