Zwischen Mao und Monopoly: 50 Jahre Volksrepublik China (4)
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Catalog slip
| Title | Zwischen Mao und Monopoly: 50 Jahre Volksrepublik China (4) |
| Playing time | |
| Authors and Contributors |
Opletal, Helmut [Gestaltung]
[GND
]
Dumreicher, Heidi [Gestaltung] [GND ] Jessa, Mirjam [Gestaltung] [GND ] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Date |
1999.09.30 [Sendedatum] |
| Keywords | Bildung ; Politik ; Kultur ; Marxismus und Kommunismus ; Radiosendung-Sendematerial |
| Spatial classification |
China
|
| Type | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Numbers |
80426/4 [Katalognummer] |
| Language |
Deutsch |
| Signature | 10-28758 |
| Complete work/Series | Radiokolleg |
Information
Content
Am 1. Oktober 1949 rief Revolutionsführer Mao Zedong in Peking der "Volksrepublik China" aus. Die ersten Jahre nach dem Sieg der Kommunisten standen noch im Zeichen enger Verbundenheit mit der Sowjetunion, doch Maos Revolution hatte sich von Anfang an auf die Bauern gestürzt, nicht auf das (in China kaum vorhanden) Industrieproletariat. Eine noch radikalere Umgestaltung der Gesellschaft in der "Kulturrevolution" der 60er Jahre erwies sich aber als Sackgasse. Maos Fundamentalismus hatte Millionen Tote gefordert und die Straflager mit Intellektuellen und Kritikern gefüllt. Nachfolger Deng Xiaoping leitet in den 70er Jahren eine Wende ein: Öffnung zum Ausland, Marktwirtschaft, mehr individuelle Freiheit. Ein wirtschaftlicher Aufschwung, wie ihn kein anderes Land in den letzten 25 Jahren geschafft hat, macht China heute zu einer Weltmacht des 21. Jahrhunderts, läßt aber die Frage nach notwendigen politischen Reformen offen. Im ersten Teil zeichnet Helmut Opletal anhand von Tondokumenten und Originalaufnahmen die Geschichte der chinesischen Volksrepublik von 1949 bis heute nach. Im zweiten Teil sprechen österreichische und deutsche Chinaexperten über Auslöser, Hintergründe und die internationale Bedeutung der Entwicklung Chinas in den letzten 50 Jahren. Im dritten Teil berichtete Heidi Dumreicher über den Alltag im heutigen China und im vierten Teil skizziert Mirjam Jessa das Aufeinanderprallen von klassischem Erbe und versuchter Moderne, und das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft in der chinesischen Literatur.