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Gurre-Lieder

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Title Gurre-Lieder
Playing time 01:54:58
Authors Schönberg, Arnold [Komponist/in] [GND]
Jacobsen, Jens Peter [Text] [GND]
Contributors Stokowski, Leopold [Dirigent] [GND ]
Philadelphia Orchestra [Orchester]
Victor [Label]
RCA Victor Company Inc. [Produzent]
Date 1932.04.09 [Bezugsdatum]
Place Philadelphia, Metropolitan Opera House [Ortsbezug]
Camden [Produktionsort]
Keywords Musik ; E-Musik ; Literatur ; Vokalmusik - Chormusik, Chorwerke ; Besetzung - Orchester ; Gesang ; Vokalmusik - Kunstlied ; Lyrik ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme
20. Jahrhundert - 30er Jahre [Bezugsdatum]
20. Jahrhundert - Nullerjahre
Type audio
Format SCS [Schallplatte, Schellack]
Language Deutsch
Link "Gurre-Lieder" auf der Website des Arnold Schönberg Centers
Signature Österreichische Mediathek, e11-00417_b02_k02
Media type Mp3-Audiodatei
Cover "Gurre-Lieder", Arnold Schönberg Center, CC BY-SA 3.0 AT

Cover "Gurre-Lieder", Arnold Schönberg Center, CC BY-SA 3.0 AT

Information

Content

Die Komposition der „Gurre-Lieder“ erstreckt sich über einen für Arnold Schönberg ungewöhnlich langen Zeitraum: zwischen 1900 und 1911 arbeitete er – immer wieder von längeren Pausen unterbrochen – an dem Werk. Unmittelbarer Anlass für den Beginn der Komposition war die Ausschreibung eines Kompositionswettbewerbs für einen Liederzyklus mit Klavierbegleitung des Wiener Tonkünstlervereins. Alexander Zemlinsky, Schönbergs Lehrer und Freund überliefert: „Schönberg, der sich um den Preis bewerben wollte, komponierte einige wenige Lieder nach Gedichten von Jacobsen. Ich spielte sie ihm vor (Schönberg spielte bekanntlich nicht Klavier.) Die Lieder waren wunderschön und wirklich neuartig, aber beide hatten wir den Eindruck, dass sie gerade deshalb wenig Aussicht für eine Preisbewerbung hätten.“ Dementsprechend reichte Schönberg seine Komposition nicht ein, sondern entschloss sich zu einer Umarbeitung für Gesang und Orchester. Er bedient sich eines kolossalen Klangapparates: fünf Solisten und Sprecher, drei vierstimmige Männerchöre, ein achtstimmiger gemischter Chor und riesiges Orchester.

Am 8. April 1932 dirigierte Leopold Stokowski im Metropolitan Opera House, Philadelphia, Arnold Schönbergs „Gurre-Lieder“ als US-amerikanische Erstaufführung des Philadelphia Orchestra. „Unter Einsatz von zwei Plattentellern wurden während der Premiere 25 Plattenseiten mit einer Geschwindigkeit von 78 UpM (Umdrehungen pro Minute) mitgeschnitten, aber die Aufzeichnung wurde acht Minuten vor Ende abgebrochen. Zwar wurde kein Teil dieser Aufführung für die Erstausgabe in 78 UpM-Format verwendet, doch existieren immer noch 19 der originalen Metallmatrizen. Das Konzert am 9. April wurde mit 33 UpM auf 13 Seiten aufgenommen. Zu jener Zeit verfolgte Victor die mutige Strategie, seine neu entwickelte Langspielplatte (LP) zu vermarkten. Das dritte Konzert am 11. April wurde vollständig im 78 UpM-Format auf 27 Seiten aufgenommen und von Victor im selben Jahr herausgebracht.“ (Ward Maston) (Text: Arnold Schönberg Center)

Collection history

Sammlung Schönberg

Technical Notes

Schellackdigitalisierung - manuelle Signalverbesserung

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Metadaten

Location in the digital collection

Keywords

Musik ; E-Musik , Literatur , Vokalmusik - Chormusik, Chorwerke , Besetzung - Orchester , Gesang , Vokalmusik - Kunstlied , Lyrik , Publizierte und vervielfältigte Aufnahme

Part of the collection

Sammlung Schönberg
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