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Bloody Nathan

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Catalog slip

Title Bloody Nathan
Title addition "Bloody Nathan" (1996) Drama von Joshua Sobol
Mitschnitt des Wiener Volkstheaters der Generalprobe zur Uraufführung für interne Dokumentationszwecke
Playing time 01:27:07
Authors Sobol, Joshua [Text] [GND]
Contributors Sobol, Joshua [Text] [GND ]
Schmiedl, Jens [Inszenierung]
Murschetz, Annette [Bühnenbild] [GND ]
Rastl, Michael [Darsteller/in] [GND ]
Bill, Maria [Darsteller/in] [GND ]
Frieb, Rainer [Darsteller/in] [GND ]
Strauß, Peter [Darsteller/in]
Popp, Martin [Darsteller/in]
Volkstheater Wien [Produzent]
Navigator Film [Produzent]
Date 1996.05.13 [Aufführungssdatum]
Place Wien, Volkstheater [Ort der Aufführung]
Keywords Theater ; Literatur ; Kultur ; Politik ; Drama ; Terror ; Unveröffentlichte Aufnahme
Spatial classification Bundesland / Wien
Österreich
20. Jahrhundert - 90er Jahre
Type video
Format DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container]
DFMPG [Dateiformat: MPG]
DFFLV [Dateiformat: FLV]
VKAVHSlp [Videokassette, VHS, LP]
Language Deutsch
Signature Österreichische Mediathek, v-28596_k02, V-28596_k01, v-28596
Media type FLV-Videodatei

Information

Content

[https://emmywerner.at/volkstheater/daten/eingang/index.html?../produktionen/index.html] Die Figur des Nathan ist für Generationen deutschsprachiger Leser und Theaterbesucher zum Inbegriff, zur Verkörperung von Toleranz geworden. Keiner kraftlosen, lauen „Es is eh alles eins“-Haltung, sondern einer aktiven Absage an Vorurteile, an blinden Haß und religiösen Fanatismus. Zur Erinnerung: Der Jude Nathan hat in einem Pogrom seine gesamte Familie verloren, doch er überwindet Haß und Verzweiflung, zieht ein „Christenmädchen“ groß, verkehrt offen und freundschaftlich mit Angehörigen aller in Jerusalem vertretenen Religionen und entzieht sich schließlich einer Falle, die ihm Sultan Saladin stellt, mit der berühmten Ringparabel (schon bei Boccaccio zu finden), die Respekt für und Toleranz von allen Religionen fordert. Der israelische Erfolgsautor Joshua Sobol hat im Auftrag des Volkstheaters eine Paraphrase über „Nathan“ aus heutiger Sicht geschrieben. Entstanden ist ein „blutiger“ oder „verdammter“ Nathan. Einer, der, in die endlose Spirale sinnloser Gewalt hineingezogen, seine lebenslange Absage an den Haß verwirft und selbst zum Gewalttäter wird. Ein Stück voller Wut, Trauer und Verzweiflung, ein böses, grelles Spiel über die Wirkungslosigkeit von Aufklärung und Toleranz im Angesicht terroristischer Gewalt und zugleich eine zynische Reflexion über das Medium Theater.

Collection history

Sammlung Volkstheater

Notes on the content

Premiere war am [1996.05.14]

Aufnahmesituation der Sammlung Volkstheater

Type of recording

Theatermitschnitte

Technical Notes

Videodigitalisierung an der Österreichischen Mediathek

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Metadaten

Location in the digital collection

Keywords

Theater , Literatur , Kultur , Politik , Drama , Terror , Unveröffentlichte Aufnahme

Part of the collection

Sammlung Volkstheater
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