Do forgive me (für Madonna)
This medium is part of the overall work Kunstradio - Radiokunst
Catalog slip
| Title | Do forgive me (für Madonna) |
| Playing time | |
| Authors and Contributors |
Pessl, Peter
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Date |
1999.04.08 [Sendedatum] |
| Keywords | Kultur ; Radiosendung-Sendematerial |
| Type | audio |
| Format |
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signature | 9-35778 |
| Complete work/Series | Kunstradio - Radiokunst |
Information
Content
Was passiert, wenn ein Medienkünstler und Literat an einem seiner Definition nach "mäandernden, vegetabilen, uneinsehbar labyrinthischen, hochgradig romantischen und allseitig offenen Erzähltext, einer kleinen Arabeske, arbeitet und dabei Madonna hört, genauer gesagt, den Cut "Waiting" aus ihrer CD "Erotica" (1992)? Das Ergebnis ist ein für Kunstradio erarbeitetes Hörstück mit dem Titel "Do forgeve me (für Madonna)" "als erträumte Glücks-Version eines Schreibenden, der Sprachgleichungen notiert, die niemals aufgehen, in einer explodierenden Stille" (Peter Pessl). Die psychoakustische Wirkungsweise von "Waiting" beschreibt Pessl als "ferner Sirenengesang", der von außen in sein "poröses Innere" drang: "Es kam zu einer vollkommenen Vermischung der Texte miteinander, sowie der Melodiebögen, zu emotionalen Amalgamierungen, zu einer Kreuzung des sogenannten "Trivialen" mit dem sogenannten "Artifiziellen". In weiterer Folge notierte Pessl eine komplexe Partitur für den Hörraum. Diese Partitur, so der Autor, sollte eine Neukomposition von "Waiting" ermöglichen bzw. eine Version von "Do forgive me", die in einer rein literarischen Fassung unmöglich wiederzugeben gewesen wäre; außerdem sollte sie die langsame Entstehung des Textkörpers aus immer präziser erscheinenden Fragmenten nachvollziehbar machen.