#23 Der Unterschied zwischen Spaß und Freude
This medium is part of the overall work Musalek & Titze - Im Rausch des Lebens
Catalog slip
| Title | #23 Der Unterschied zwischen Spaß und Freude |
| Authors and Contributors |
Musalek, Michael [Sprecher/in]
[GND
]
Titze, Verena [Sprecher/in] |
| Date |
2024.01.18 [Sendedatum] |
| Keywords | Gesellschaft ; Lebenshilfe ; Podcast |
| Type | audio |
| Format |
DFMP2 [Dateiformat: MP2] |
| Language |
Deutsch |
| Signature | E53-05689 |
| Complete work/Series | Musalek & Titze - Im Rausch des Lebens |
Information
Content
[Episodeninformation] In dieser Folge erklärt Prof. Musalek, wie sich Spaß und Freude unterscheiden. Dabei bezieht er sich auf den Psychoanalytiker Erich Fromm: Bei Spaß erlebt der Mensch ein rasch ansteigendes positives Gefühl, das zu einem Höhepunkt führt. Dann folgt jedoch der rasche Abfall. Wer das erlebt, will das wiederholen und wünscht sich immer mehr davon. Das ist ein ähnlicher Mechanismus wie bei Suchtmitteln. Freude ist hingegen ein Plateuerlebnis. Die positiven Gefühle erwachen zwar langsamer als beim Spaß, aber man bleibt länger in diesem Zustand. Man fühlt sich wohl und hat nicht den Druck, schnell dort nochmal hinzukommen, weil man auf diesem Plateau bleibt.
Verena erzählt davon, dass sie vor ihrem Burnout sehr fokussiert auf den Spaß war. Sie kannte den Unterschied zwischen Spaß und Freude nicht und war auf der Suche nach dem nächsten Kick.
Verena nutzte dafür den Alkohol, merkte aber, dass danach immer das böse Erwachen folgte. Statt Freude und Lachen folgten Angst und Depression. Die erste Zeit im Alkoholentzug erlebte sie daher als finster. Freude zu empfinden, musste sie erst wieder lernen.
Wie immer steht Prof. Musalek mit Fachwissen und hilfreichen Ratschlägen für wiederkehrende Situationen zur Seite. Warum jagen viele Menschen dem Spaß hinterher? Und vergessen sie dabei die Freude? Wie können wir die Balance finden zwischen Spaß und Freude, zwischen Geben und Nehmen? Wie lässt sich Freude kultivieren?
Verena erzählt davon, dass sie vor ihrem Burnout sehr fokussiert auf den Spaß war. Sie kannte den Unterschied zwischen Spaß und Freude nicht und war auf der Suche nach dem nächsten Kick.
Verena nutzte dafür den Alkohol, merkte aber, dass danach immer das böse Erwachen folgte. Statt Freude und Lachen folgten Angst und Depression. Die erste Zeit im Alkoholentzug erlebte sie daher als finster. Freude zu empfinden, musste sie erst wieder lernen.
Wie immer steht Prof. Musalek mit Fachwissen und hilfreichen Ratschlägen für wiederkehrende Situationen zur Seite. Warum jagen viele Menschen dem Spaß hinterher? Und vergessen sie dabei die Freude? Wie können wir die Balance finden zwischen Spaß und Freude, zwischen Geben und Nehmen? Wie lässt sich Freude kultivieren?