Franz Vranitzky: Leben im Krieg
This medium is part of the overall work Rede! Der Ort zum Mitreden
Catalog slip
| Title | Franz Vranitzky: Leben im Krieg |
| Authors and Contributors |
Bartos, Christoph [Interviewer/in]
Vranitzky, Franz [Interviewte/r] [GND ] |
| Date |
2026.07.09 [Sendedatum] 2026.01.23 [Aufnahmedatum] |
| Keywords | Gesellschaft ; Interview ; Zweiter Weltkrieg ; Podcast |
| Type | audio |
| Format |
DOA [Digitales Original Audio] |
| Language |
Deutsch |
| Signature | E53-10073 |
| Complete work/Series | Rede! Der Ort zum Mitreden |
Information
Content
[Episoden-Info] Kindheit im Alarmzustand - Franz Vranitzky
Franz Vranitzky, ehemaliger Bundeskanzler, beschreibt seine Kindheit im Zweiten Weltkrieg als Zeit voller Angst, Unsicherheit und Entbehrung. Ab 1942 gehörten Fliegeralarme in Wien fast zum Alltag, Kinder mussten in Keller flüchten oder wurden aus der Schule nach Hause geschickt. Für ihn war der Krieg keine politische Theorie, sondern kaputte Fenster, fehlendes Wasser, Dunkelheit, Sirenen und die spürbare Angst der Erwachsenen. Besonders die Mütter waren stark belastet, weil viele Väter im Krieg waren und niemand wusste, ob sie zurückkommen würden. Auch Propaganda und Kontrolle prägten das Leben der Kinder, sogar in der Schule. Vranitzkys Erinnerungen zeigen, wie tief Krieg ein Kinderleben verändert: Man gewöhnt sich an die Angst, aber normal wird sie nie.
Franz Vranitzky, ehemaliger Bundeskanzler, beschreibt seine Kindheit im Zweiten Weltkrieg als Zeit voller Angst, Unsicherheit und Entbehrung. Ab 1942 gehörten Fliegeralarme in Wien fast zum Alltag, Kinder mussten in Keller flüchten oder wurden aus der Schule nach Hause geschickt. Für ihn war der Krieg keine politische Theorie, sondern kaputte Fenster, fehlendes Wasser, Dunkelheit, Sirenen und die spürbare Angst der Erwachsenen. Besonders die Mütter waren stark belastet, weil viele Väter im Krieg waren und niemand wusste, ob sie zurückkommen würden. Auch Propaganda und Kontrolle prägten das Leben der Kinder, sogar in der Schule. Vranitzkys Erinnerungen zeigen, wie tief Krieg ein Kinderleben verändert: Man gewöhnt sich an die Angst, aber normal wird sie nie.