#2 Galtür. Der weiße Tod. Die Lawine.
This medium is part of the overall work Galtür. Der Podcast
Catalog slip
| Title | #2 Galtür. Der weiße Tod. Die Lawine. |
| Authors and Contributors |
Wiener Zeitung [Produzent]
|
| Date |
2024.02.23 [Sendedatum] |
| Keywords | Natur ; Interview ; Naturkatastrophen ; Podcast |
| Type | audio |
| Format |
DOA [Digitales Original Audio] |
| Language |
Deutsch |
| Signature | E53-10407 |
| Complete work/Series | Galtür. Der Podcast |
Information
Content
[Episoden-Info] Seit Tagen ist Galtür von der Außenwelt abgeriegelt. Ein Schneesturm tobt. Dann löst sich eine Lawine und verschüttet 55 Menschen.
Seit Tagen ist Galtür von der Außenwelt abgeriegelt. Ein Schneesturm tobt. Dann löst sich eine Lawine und verschüttet 55 Menschen.
Vor 25 Jahren, am 23. Februar 1999, begräbt eine Lawine in Galtür in Tirol Häuser, Autos und Menschen unter sich. 31 Einheimische und Tourist:innen sterben, darunter zahlreiche Kinder. Das Unglück erschüttert ganz Österreich.
Kurz davor ahnt noch niemand etwas von der Katastrophe: Unterhalb der Kirche findet ein Fassdauben-Rennen statt, bei dem gebogene Holzbretter alter Weinfässer als Ski verwendet werden. Die Menschen müssen bei Laune gehalten werden. Der Bereich gilt als sicher.
Und dann wird es plötzlich dunkel. „Der Staub der Lawine hat sich in die Fenster eingepresst, und für die Einheimischen war das ein Signal, dass irgendwo eine große Lawine abgegangen ist", erinnert sich der damalige Bürgermeister und heutige Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle im Gespräch mit den WZ-Hosts Petra Tempfer und Bernd Vasari.
Später wird man genau wissen, was passiert ist: Gegen 16 Uhr löst sich am Westhang des Grieskogels auf 2.700 Metern Höhe eine Staublawine. Sie stürzt mit 300 Stundenkilometern ins Tal. Der Lawinenkegel, der in einem Ortsteil von Galtür zu liegen kommt, ist 400 Meter breit und acht Meter hoch.
Die WZ-Redakteur:innen Petra Tempfer und Bernd Vasari haben sich für diesen fünfteiligen Dokumentar-Podcast auf die Suche nach Antworten auf die Frage gemacht, wie es so weit kommen konnte. Sie sind nach Galtür, Ischgl, Innsbruck und Imst gefahren. Die Folgen erscheinen von 16. Februar bis 15. März wöchentlich jeden Freitag. Ihr könnt sie auf wz.at sowie auf Spotify und allen Plattformen, wo es Podcasts gibt, hören.
Seit Tagen ist Galtür von der Außenwelt abgeriegelt. Ein Schneesturm tobt. Dann löst sich eine Lawine und verschüttet 55 Menschen.
Vor 25 Jahren, am 23. Februar 1999, begräbt eine Lawine in Galtür in Tirol Häuser, Autos und Menschen unter sich. 31 Einheimische und Tourist:innen sterben, darunter zahlreiche Kinder. Das Unglück erschüttert ganz Österreich.
Kurz davor ahnt noch niemand etwas von der Katastrophe: Unterhalb der Kirche findet ein Fassdauben-Rennen statt, bei dem gebogene Holzbretter alter Weinfässer als Ski verwendet werden. Die Menschen müssen bei Laune gehalten werden. Der Bereich gilt als sicher.
Und dann wird es plötzlich dunkel. „Der Staub der Lawine hat sich in die Fenster eingepresst, und für die Einheimischen war das ein Signal, dass irgendwo eine große Lawine abgegangen ist", erinnert sich der damalige Bürgermeister und heutige Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle im Gespräch mit den WZ-Hosts Petra Tempfer und Bernd Vasari.
Später wird man genau wissen, was passiert ist: Gegen 16 Uhr löst sich am Westhang des Grieskogels auf 2.700 Metern Höhe eine Staublawine. Sie stürzt mit 300 Stundenkilometern ins Tal. Der Lawinenkegel, der in einem Ortsteil von Galtür zu liegen kommt, ist 400 Meter breit und acht Meter hoch.
Die WZ-Redakteur:innen Petra Tempfer und Bernd Vasari haben sich für diesen fünfteiligen Dokumentar-Podcast auf die Suche nach Antworten auf die Frage gemacht, wie es so weit kommen konnte. Sie sind nach Galtür, Ischgl, Innsbruck und Imst gefahren. Die Folgen erscheinen von 16. Februar bis 15. März wöchentlich jeden Freitag. Ihr könnt sie auf wz.at sowie auf Spotify und allen Plattformen, wo es Podcasts gibt, hören.