Oral History Interview mit Erika Veit, 1. Termin
This medium is part of the overall work Oral History Interview mit Erika Veit an zwei Terminen
Catalog slip
| Title | Oral History Interview mit Erika Veit, 1. Termin |
| Title addition |
Geboren 1936 in Wien: Juristin, Richterin im Justizministerium, Pensionistin, Chorsängerin, Weltreisende, Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich |
| Authors and Contributors |
Veit, Erika [Interviewte/r]
Camhy, Josua [Interviewer/in] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Date |
2026.02.16 [Aufnahmedatum] |
| Place |
Wien [Aufnahmeort]
|
| Keywords | Gesellschaft ; Interview ; Alltag ; Arbeitsbedingungen ; Beamte ; Bekleidung und Mode ; Besatzung ; Bildung und Schulwesen ; Christentum ; Entwicklungsländer ; Exekutive ; evangelische Kirchen ; Familie ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Feste ; Feiern ; Frauen ; Justiz und Rechtswesen ; Gesang ; Straftaten ; Gottesdienst ; Justiz und Rechtswesen ; Justizpolitik ; Kinder und Jugend ; Krieg ; Mathematik ; Militär ; Musikausbildung ; Pensionen ; Rechtswissenschaften ; Religion ; Schwellenländer ; Sicherheit ; Sport ; Sprache ; Straßenverkehr ; Kongress ; Verkehr ; Volksmusik - Volksmusik Österreich ; Wahlen ; Zweite Republik ; Zweiter Weltkrieg |
|
20. Jahrhundert - 30er Jahre
20. Jahrhundert - 40er Jahre 20. Jahrhundert - 50er Jahre 20. Jahrhundert - 60er Jahre 20. Jahrhundert - 70er Jahre 20. Jahrhundert - 80er Jahre 20. Jahrhundert - 90er Jahre 21. Jahrhundert - 10er Jahre 21. Jahrhundert - 20er Jahre |
|
| Type | audio |
| Format |
DOA [Digitales Original Audio] |
| Complete work/Series | Oral History Interview mit Erika Veit an zwei Terminen |
Information
Content
Gesprächsthemen:
Aigen – Amerikaner – Asien – Aufnahmsprüfung – Australien – Außerstreitabteilung – Bali – Bangkok – Bauernhof – Bezirksgericht – Bombenangriffe – Burma – Chor – Chorsängerin – Dienstboten – Diskriminierung – Ehrenzeichen – Evidenzbüro – Evangelische Jugend – Evangelismus – Frausein – Flucht – Flüchtling – Gerechtigkeit – Gerechtigkeitssinn – Gerichtsbeamtin – Gerichtsjahr – Gerichtsprozess – Gläubigkeit – Glaubensgemeinschaft – Harmonie – Hausgehilfin – Handelsgericht – Indien – Israel – Jus – Juridicum – Juristin – Jusstudium – Jungschar – Kirche – Konzert – Kreisgericht – Kriegsende – Kriegserlebnisse – Kriegsindustrie – Latein – Langlaufen – Mädchenschule – Maschinenschreiben – Matura – Mittelschule – Mödling – Mühlviertel – Myanmar – Nachkriegszeit – Neuseeland – Nordkap – Oberlandesgericht – Oberstaatsanwaltschaft – Oberster Gerichtshof – Obdachlosigkeit – ÖAMTC – Orden – Pension – Pensionistin – Protestantismus – Prozess – Promotion – Recht – Rechtspraktikum – Realgymnasium – Reichsarbeitsdienst – Reisen – Reisegruppen – Reisefilm – Richterin – Ius – Richteramtsanwärterin – Richteramtsprüfung – Scharlach – Schlainbach – Schlägl – Schule – Schreibmaschine – Schriftführerin – Singen – Skifahren – St. Pölten – Staatsanwältin – Stenographie – Straßenverkehrsrecht – Strafgesetz – Studiengebühren – Südamerika – Tauschhandel – Tauschzentrale – Tourneen – Tulln – Typhus – Verkehrsrecht – Wandern – Weisung – Weisungsabteilung – Weltreise – Weinviertel – Wiener Neustadt – Wien – Wohnen – Zivillandesgericht
Aigen – Amerikaner – Asien – Aufnahmsprüfung – Australien – Außerstreitabteilung – Bali – Bangkok – Bauernhof – Bezirksgericht – Bombenangriffe – Burma – Chor – Chorsängerin – Dienstboten – Diskriminierung – Ehrenzeichen – Evidenzbüro – Evangelische Jugend – Evangelismus – Frausein – Flucht – Flüchtling – Gerechtigkeit – Gerechtigkeitssinn – Gerichtsbeamtin – Gerichtsjahr – Gerichtsprozess – Gläubigkeit – Glaubensgemeinschaft – Harmonie – Hausgehilfin – Handelsgericht – Indien – Israel – Jus – Juridicum – Juristin – Jusstudium – Jungschar – Kirche – Konzert – Kreisgericht – Kriegsende – Kriegserlebnisse – Kriegsindustrie – Latein – Langlaufen – Mädchenschule – Maschinenschreiben – Matura – Mittelschule – Mödling – Mühlviertel – Myanmar – Nachkriegszeit – Neuseeland – Nordkap – Oberlandesgericht – Oberstaatsanwaltschaft – Oberster Gerichtshof – Obdachlosigkeit – ÖAMTC – Orden – Pension – Pensionistin – Protestantismus – Prozess – Promotion – Recht – Rechtspraktikum – Realgymnasium – Reichsarbeitsdienst – Reisen – Reisegruppen – Reisefilm – Richterin – Ius – Richteramtsanwärterin – Richteramtsprüfung – Scharlach – Schlainbach – Schlägl – Schule – Schreibmaschine – Schriftführerin – Singen – Skifahren – St. Pölten – Staatsanwältin – Stenographie – Straßenverkehrsrecht – Strafgesetz – Studiengebühren – Südamerika – Tauschhandel – Tauschzentrale – Tourneen – Tulln – Typhus – Verkehrsrecht – Wandern – Weisung – Weisungsabteilung – Weltreise – Weinviertel – Wiener Neustadt – Wien – Wohnen – Zivillandesgericht
ZUSAMMENFASSUNG DES INTERVIEWS / KURZBIOGRAFIE
Dr.in Erika Veit (geb. Rassl) wurde am 09.02.1936 in Wien geboren. Ihre Familie zog bald nach ihrer Geburt nach Mödling. Dort mieteten sie ein Haus und lebten dort bis Anfang 1944, als die Alliierten Wr. Neustadt angreifen konnten. Ihr Vater war Abteilungsleiter in dortiger Kriegsindustrie (Flugzeugwerke). Umzug ins Weinviertel und bei Kriegsende ins Mühlviertel. Sie haben Armut und Obdachlosigkeit erlebt nach dem Kriegsende.
Schulische Laufbahn und Jus-Studium in Wien. Hat ihr ganzes Leben lang bei Gericht gearbeitet. Zuerst als Schreibkraft bei Prozessen und später als Richterin. Sie erzählte über Ihre Situation als eine der ersten bzw. der ersten Frau als Richterin im („Grauen Haus“) Gericht in Wien. Besonders wichtig in Ihrem Leben waren ihr Singen im Chor („Jung Wien“) und weltweite Reisen. Sie erzählt einige Male über Ihren verstorbenen Mann. Im Interview wird über „Frausein“ im Beruf gesprochen, was Gerechtigkeit bedeutet und unter anderem welche religiösen Ansichten die Interviewte hat. Besonders wichtig waren der Interviewten ihr Studienabschluss und das goldene bzw. silberne Ehrenkreuz vom Staat Österreich.
Dr.in Erika Veit (geb. Rassl) wurde am 09.02.1936 in Wien geboren. Ihre Familie zog bald nach ihrer Geburt nach Mödling. Dort mieteten sie ein Haus und lebten dort bis Anfang 1944, als die Alliierten Wr. Neustadt angreifen konnten. Ihr Vater war Abteilungsleiter in dortiger Kriegsindustrie (Flugzeugwerke). Umzug ins Weinviertel und bei Kriegsende ins Mühlviertel. Sie haben Armut und Obdachlosigkeit erlebt nach dem Kriegsende.
Schulische Laufbahn und Jus-Studium in Wien. Hat ihr ganzes Leben lang bei Gericht gearbeitet. Zuerst als Schreibkraft bei Prozessen und später als Richterin. Sie erzählte über Ihre Situation als eine der ersten bzw. der ersten Frau als Richterin im („Grauen Haus“) Gericht in Wien. Besonders wichtig in Ihrem Leben waren ihr Singen im Chor („Jung Wien“) und weltweite Reisen. Sie erzählt einige Male über Ihren verstorbenen Mann. Im Interview wird über „Frausein“ im Beruf gesprochen, was Gerechtigkeit bedeutet und unter anderem welche religiösen Ansichten die Interviewte hat. Besonders wichtig waren der Interviewten ihr Studienabschluss und das goldene bzw. silberne Ehrenkreuz vom Staat Österreich.