Interview mit Primus Michelic am 18. Dezember 2014
Katalogzettel
| Titel | Interview mit Primus Michelic am 18. Dezember 2014 |
| Titelzusatz |
Lebensgeschichtliche Interviews mit "volksdeutschen" Evakuierten, Geflüchteten und Vertriebenen in Österreich |
| Spieldauer | 02:06:35 |
| Mitwirkende |
Dejnega, Melanie [Interviewer/in]
[GND
]
Michelic, Primus [Interviewte/r] Zukunftsfonds der Republik Österreich [Fördergeber] |
| Datum |
2014.12.17 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Linz [Aufnahmeort]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik ; Politik Österreich ; Zweiter Weltkrieg ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Interview ; Rückblick ; Familie ; Minderheiten ; Unveröffentlichte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Deutschland, Deutsches Reich
Österreich Slowakei |
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20. Jahrhundert - 40er Jahre
20. Jahrhundert - 50er Jahre 20. Jahrhundert - 30er Jahre 20. Jahrhundert - 60er Jahre 20. Jahrhundert - 70er Jahre 20. Jahrhundert - 80er Jahre |
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e12-00990_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Der 1929 geborene Primus Michelic spricht im Gespräch mit Melanie Dejnega über seine Kindheit in Pressburg, wo er in einem deutschsprachigen bürgerlichen Haushalt aufwuchs. Die Familie floh 1944 vor der herannahenden sowjetischen Armee nach Bischofstetten in Niederösterreich und weiter nach Weichstetten und St. Marien in Oberösterreich, wo sie zunächst auf einem Bauernhof und später in einem Pfarrhof lebte. Durch Intervention eines jesuitischen Pfarrers konnte Primus Michelic das Gymnasium in Steyr besuchen und arbeitete während der Sommermonate bei den Bauern der Umgebung. Anschließend absolvierte er ein Jusstudium in Innsbruck und war Beamter des Umweltsenats in Linz. Der Interviewte erzählt über das Zusammenleben unterschiedlicher Minderheiten und Nationalitäten im Pressburg der Zwischenkriegszeit und berichtet, wie er den Aufstieg des Nationalsozialismus in Deutschland verfolgte und das „Deutschtum“ in Pressburg erlebte. Über weite Strecken des Gesprächs reflektiert Primus Michelic seine Identität.