Interview mit Erich Richard Finsches - 3. Teil
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Inhalt
Erich Finsches erzählt von einer Widerstandsaktion, bei der er zusammen mit anderen eine Brücke sprengte. Dabei sind einige der Widerstandskämpfer erschossen worden, er erlitt einen Durchschuss und wurde inhaftiert. In Folge wurde er in das KZ Auschwitz-Birkenau deportiert. Finsches spricht von den Strapazen des Transportes in Viehwaggons ohne Brot und Wasser, er erzählt von der Ankunft im Lager, den Selektionen, der Desinfektion, der Häftlingskleidung und der Ausstattung in den Baracken. Erich Richard Finsches wurde nach etwa 2 bis 3 Monaten in ein Außenlager des KZ Dachau deportiert zum Außenkommando Mühldorf, zur Arbeit auf einer Landwirtschaft. Erich Finsches erzählt anschließend noch ein Erlebnis aus Auschwitz, als er einem Transport entging, weil er sich im Kamin der Baracke versteckt hielt. Den Zielort des Transports kennt er bis heute nicht.
Grund der Verfolgung während des NS-Regimes:
Verfolgung als "Jude/Jüdin"
Politischer Widerstand
Orte der Inhaftierung:
Gestapo-Leitstelle am Morzinplatz
Arbeitserziehungslager Eisenerz
KZ Auschwitz-Birkenau
KZ Außenkommando Mühldorf (KZ Dachau)
KZ Außenlager Kaufering (KZ Dachau)
Orte des Exils:
Budapest, Ungarn