Der Frieden ehernen Heldenbilder
Katalogzettel
| Titel | Der Frieden ehernen Heldenbilder |
| Titelzusatz |
Sammlung Granzer |
| Spieldauer | 00:10:55 |
| Urheber/innen |
Granzer, Heinz [Wiss. Verfasser/in]
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| Datum |
1983 [Produktionsdatum] |
| Ort |
Heldenberg, Kleinwetzdorf [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Alltagsdokumentation ; Museum ; Unveröffentlichte Aufnahme |
|
20. Jahrhundert - 80er Jahre
|
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| Typ | video |
| Format |
VKAVHS [Videokassette, VHS] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, v-21467_b01_k02, v-21467_b01_k01, v-21467_b01 |
| Medienart | avi-Videodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2017.
Information
Inhalt
Heinz Granzers Kamera bewegt sich gemächlich durch die Gedenkstätte der Helden, schwenkt, zoomt und verweilt. Die Tonspur ist, im Gegensatz zur Kamera, ungeschnitten und daher - im strengen Sinn - asynchron: eine Vielfalt von Vögeln und eine wesentlich geringere stimmliche Vielfalt von BesucherInnen, die man nur kurz einmal müde auf Bänken sitzend zu Gesicht bekommt. Die eigentlichen "Besucher" des Ortes sind die Bildnisse der Helden, deren Verweildauer mit der Inschrift an einer Plinte "Soldaten, der Kampf wird kurz sein", kontrastiert.
Die Bildnisse der Herrscher und Militärs errichtete 1849 der zu Reichtum gekommene und schließlich geadelte Heereslieferant Joseph Pargfrieden im Park seines Schlosses bei Kleinwetzdorf. Nachdem sich die beiden Feldmarschalle Freiherr von Wimpffen und Radetzky sogar in der Gruft am Heldenberg bestatten ließen, dichtete (angeblich) der Volksmund: "Hier ruhen drei Helden in ewiger Ruh/zwei lieferten Schlachten/der dritte die Schuh"
Die vollkommene Ruhe dieser aristokratischen Helden scheint dem eingefleischt linken Autor und Dokumentaristen ästhetische Freude bereitet zu haben - im Sinn von: 'Die kommen nicht wieder.'
Die Bildnisse der Herrscher und Militärs errichtete 1849 der zu Reichtum gekommene und schließlich geadelte Heereslieferant Joseph Pargfrieden im Park seines Schlosses bei Kleinwetzdorf. Nachdem sich die beiden Feldmarschalle Freiherr von Wimpffen und Radetzky sogar in der Gruft am Heldenberg bestatten ließen, dichtete (angeblich) der Volksmund: "Hier ruhen drei Helden in ewiger Ruh/zwei lieferten Schlachten/der dritte die Schuh"
Die vollkommene Ruhe dieser aristokratischen Helden scheint dem eingefleischt linken Autor und Dokumentaristen ästhetische Freude bereitet zu haben - im Sinn von: 'Die kommen nicht wieder.'