Die Erde in ihrem langen, langsamen Traum
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Menschenbilder
Katalogzettel
| Titel | Die Erde in ihrem langen, langsamen Traum |
| Titelzusatz |
- der Lyriker und Übersetzer Michael Hamburger |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Hamburger, Michael [Interviewte/r]
[GND
]
Janisch, Heinz [Gestaltung] [GND ] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1997.03.09 [Sendedatum] |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] DAT [DAT-Kassette] |
| Signatur | 11-00373_K01, 11-00373 |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | Menschenbilder |
Information
Inhalt
Er gilt als der bedeutendste Übersetzer deutscher Dichtung ins Englische: Michael Hamburg, 1924 in Berlin geboren, 1933 nach England geflüchtet - hat Hölderlin, Goethe, Heine, Hofmannsthal, Trakl, Rilke, Baudelaire, Büchner, Celan, Brecht, Huchel, Grass und viele andere übersetzt und sie so einem großen Lesepublikum bekannt gemacht. Für den deutschen Sprachraum entdeckte er die Werke von T. S. Eliot, Dylan Thomas, Robert Francis und anderen. Als er neun Jahre alt war verließ seine Familie Deutschland. Edinburgh und London wurden die neuen Heimatstädte. Heute lebt Michael Hamburger, der seit 1939 britischer Staatsbürger ist, in der Grafschaft Suffolk. Als 18jähriger hat er sein erstes eigenes Gedicht veröffentlicht, inzwischen ist Hamburger längst auch als Lyriker hochgeschätzt. Renommierte Literaturpreise - Petrarca-Preis, Hölderlin-Preis und andere - wurden ihm für seine lyrischen Arbeiten verliehen. "Die Erde in ihrem langen langsamen Traum", "Traumgedichte", "Gesang und Stille" - in seinen Gedichtbänden läßt sich Biographisches und Geträumtes nicht mehr voneinander unterscheiden, die Grenzen sind fließend. Michael Hamburger über seine Liebe zur Lyrik: "Das richtige Wort fällt wie ein Stein ins Wasser und erweitert den Sinn in immer größeren Kreisen. (orf)