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Beiträge dieses Mediums

Der Fall Kampusch
Mitwirkende: Kampusch, Natascha [Interviewte/r] , Feurstein, Christoph [Interviewer/in] , Feurstein, Christoph [Gestaltung] , Bock, Burgit [Gestaltung]
Datum: 2007.01.03 [Sendedatum]
Typ: video
Signatur: V-08061
Osama Bin Laden: Schwächt sein Tod radikale Islamisten?
Mitwirkende: Raidl, Manuela [Diskussionsleiter/in] , Karner, Gerald [Diskutant/in] , De Lisle, Heather [Diskutant/in] , Vogel, Pierre [Diskutant/in] , Frey, Eric [Diskutant/in] , Edlinger, Fritz
Datum: 2011.05.09 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik ; Diskussion ; Terror ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-08135
Spanien: Der jüngste Torero
Datum: 1998.07.13 [Sendedatum]
Typ: video
Signatur: V-04358
Thema [2008.09.30
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2008.09.30 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-05442
Inhalt: Todesgrüße aus dem Web: Auch eine Schule in Österreich wurde bedroht

Die Odyssee einer Mutter: Ines F. hat den Verdacht, dass ihre Tochter mißbraucht wurde

Witwer in Not: Wie ein Vater nach dem Tod seiner Frau, um seine Kinder kämpft

Nepalesen in Österreich
Thema – Die Jubiläumsshow
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2015.03.23 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; Jubiläum ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: 20 Jahre Thema
Thema [2010.08.17] - Spezial: Traumhochzeiten
1. Teil: Prinzessinnen-Karrieren
Mitwirkende: Bischoff, Lisbeth [Gestaltung]
Datum: 2010.08.17 [Sendedatum]
Typ: video
Signatur: 12-07595
Thema spezial [2023.07.10] - Gewalt durch Ordensschwestern im Kinderheim - THEMA deckt auf
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.07.10 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; Straftaten ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Drei Brüder, 34, 35 und 37 Jahre alt, klagen an: Als Kinder werden sie von der Stadt Wien ihren Eltern wegen Vernachlässigung abgenommen und im sogenannten Edelhof in Niederösterreich untergebracht.

Das Kinderheim in Rohrbach an der Gölsen wird damals vom Orden der Schwestern vom armen Kinde Jesus betrieben. Dort sollen die Buben von Nonnen von 1991 - 2001 schwer körperlich und psychisch misshandelt worden sein. „Mit dem Schweinestall verbinde ich schlimme Erinnerungen. Wenn ich nicht brav war, wurde ich zu den Schweinen gesperrt. Es wurde gesagt, wenn du dich nicht benehmen kannst, gehörst du eh dorthin,“ erzählt Reinhard. Daniel sagt: „Ich bin bestraft worden und habe deshalb ins Bett gemacht, daraufhin bin ich wieder bestraft worden. Es hat nie aufgehört. Ich musste am nächsten Tag im großen Raum stehen mit dem angemachten Leintuch über dem Kopf. Und weil das nicht Demütigung genug war, wurden die anderen Kinder von den Schwestern aufgefordert, mich auszulachen.“

Die Männer können keiner Arbeit mehr nachgehen, sie klagen über tiefschürfende Schäden und einschneidende Dauerfolgen für ihre Gesundheit. „Ich habe gemerkt, wo ich auch hingehe – es verfolgt dich halt.“

Die drei Brüder fordern jetzt Schadenersatz vom Orden, von der Diözese St. Pölten und von der Stadt Wien. Alle beklagten Parteien streiten im laufenden Gerichtsverfahren die Vorwürfe ab. 2014 wurde der Edelhof in Rohrbach an der Gölsen als Kinderheim geschlossen und verkauft. Die neuen Besitzerinnen des Guts haben THEMA erlaubt, dort zur Aufarbeitung der Geschichte zu filmen. Gemeinsam mit zwei der Brüder, Daniel und Reinhard, war Christoph Feurstein noch einmal im Edelhof und geht in einem THEMA Spezial den Vorwürfen nach.
Thema spezial [2024.10.21] - Jugendkriminalität: Chronik eines kollektiven Versagens
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.10.21 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Messerstechereien, Drogengeschäfte, Raubüberfälle, sexuelle Übergriffe, Jugendliche, die mit Eisenstangen aufeinander losgehen. Zu sehen auf den Überwachungskameras des Musiklokals „Flex“ am Wiener Donaukanal. „Für uns ist es unzumutbar geworden. Jeder Samstag ist ein Pulverfass, wir wissen nicht, wie der Abend ausgehen wird“, klagt der Betreiber Thomas Eller. Seit Jahren tyrannisieren Drogenbanden, deren Mitglieder fast ausschließlich Migrationshintergrund haben, die Gäste des Lokals. Die Polizei patrouilliert, doch die Dealer kommen immer wieder. Dies ist ein Beispiel für ein Problem, das seit Monaten die Öffentlichkeit beschäftigt: Jugendkriminalität.

Im zehnten Wiener Gemeindebezirk Favoriten gehen jugendliche Migranten mit Messern aufeinander los, nachdem ihre Ehre beleidigt worden ist. Teils selbst noch strafunmündige Kinder und Jugendliche sollen ein 12-jähriges Mädchen über Monate sexuell missbraucht haben. In Meidling fallen bei Auseinandersetzungen zwischen Tschetschenen, Syrern und Afghanen Schüsse. Es gibt mehrere Schwerverletzte. Die Polizei gründet daraufhin im März die „Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Jugendkriminalität“. Waffenverbotszonen werden eingerichtet. In Wien und anderen Städten macht sich dennoch ein Gefühl von Unsicherheit breit. Drei abgesagte Taylor-Swift-Konzerte wegen mutmaßlicher Anschlagspläne passen ins Bild. Ein religiös radikalisierter Jugendlicher mit nordmazedonischem Hintergrund ist deshalb seither in Untersuchungshaft.

Im Vergleich zu vor zehn Jahren sind die Verurteilungen bei Angriffen gegen Leib und Leben oder bei Körperverletzung um mehr als 20 Prozent gesunken. Allerdings sind die Zahlen der Straftaten, die von Tätern begangen werden, die keine österreichischen Staatsbürger sind, hoch. Diese Gruppe verübt fast die Hälfte aller Straftaten. Das belegen die Statistiken des Justizministeriums sowie der Statistik Austria. Hilflose Lehrerinnen und Lehrer, ein überfordertes Bildungssystem, Sozialarbeiter, die darum kämpfen, patriarchale Rollenstrukturen aufzubrechen. Sie stehen Jugendlichen gegenüber, die für sich keine Chancen sehen. Weder in der Schule noch am Arbeitsmarkt. Aus Frustration driften viele von ihnen in die Kriminalität ab.

Wer sind diese jungen Menschen und wie sieht ihre Lebensrealität aus? Welche Verantwortung tragen sie selbst und welche Staat und Gesellschaft? Christoph Feurstein und Oliver Rubenthaler sind diesen Fragen in einem THEMA Spezial nachgegangen.
Thema spezial [2021.08.02] - Natascha Kampusch - ihr Leben 15 Jahre nach der Flucht
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2021.08.02 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation]
Vor fünfzehn Jahren, am 23. August 2006, ist Natascha Kampusch die Flucht aus diesem Gefängnis gelungen. Nach achteinhalb Jahren in den Händen eines Mannes, der sich mit der Entführung eines Kindes seine eigene Welt erschaffen wollte. "Er hat Adolf Hitler bewundert und wollte, dass es mir so geht wie den Nazi-Opfern. Er hat mir wenig zu essen gegeben, wenig Kleidung, hat mich gedemütigt, schwere A...
Thema spezial [2024.09.19] - Wenn das Wasser kommt: Menschen im Ausnahmezustand
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.09.19 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; Naturkatastrophen ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] „Ich habe mich fürs Leben entschieden und bin durchs Fenster raus aus dem Haus“, sagt Werner Haselmayer aus Atzenbrugg im niederösterreichischen Tullnerfeld. „Ich habe jeden Ziegelstein meines Hauses selbst aufeinandergelegt und jetzt dieses Chaos“, sagt Josef Steindl aus dem Nachbarort Rust. Und Alfredo Rodriguez aus demselben Ort erzählt: „Unsere Existenz ist komplett zerstört. Die Kinder verstehen gar nicht, was passiert ist. Das Auto, unsere Dokumente, alles ist weg.“

Innerhalb von wenigen Tagen hat es vor allem in Niederösterreich und Wien bis zu 400 Liter pro Quadratmeter geregnet. In Niederösterreich sind fünf Menschen ums Leben gekommen. 22 Dämme sind gebrochen, viele sind unterspült. Die Perschling im Tullnerfeld hat deutlich mehr Wasser geführt, als für ein 100-jähriges Hochwasser berechnet war. Auch andere kleine Flüsse wie die Pielach, die Lainsitz und die Große Tulln sind stark angeschwollen. In anderen Regionen Österreichs gab es Schneefall bis in tiefe Lagen. Jetzt steigen die Temperaturen, die Schneeschmelze wird sorgenvoll beobachtet.

Dazu kam extrem starker Wind mit orkanartigen Böen. Der Sturm hat vor allem in der Steiermark Verwüstungen angerichtet. „Ich bin in der Nacht durch das Fenster in die zerstörte Schule geklettert, um für den Anfang wenigstens meinen Laptop zu retten“, sagt die Schuldirektorin von Sankt Radegund in der Steiermark, Kristina Anhofer-Muhri.

In Wien und vielen Regionen Niederösterreichs hat der Hochwasserschutz funktioniert und schlimmeres verhindert. Teilstücke der U-Bahnen in Wien mussten sicherheitshalber gesperrt werden, ebenso Streckenabschnitte der ÖBB. Autobahnen waren überschwemmt und unpassierbar. Einsatzkräfte aus ganz Österreich, das Bundesheer, freiwillige Helferinnen und Helfer sowie tausende Nachbarinnen und Nachbarn helfen zusammen und stehen den Betroffenen bei. Es ist nicht nur eine Hochwasserwelle, sondern auch eine Welle der Hilfsbereitschaft.

In einem THEMA Spezial mit Christoph Feuerstein erzählen Helfer und Betroffene, was noch zu retten war und was verloren ist. Die persönlichen Schicksale hinter den Schlagzeilen werden sichtbar.
Thema spezial [2020.02.26] - Wie gefährlich ist das Coronavirus?
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2020.02.26 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; Werbung ; Gesundheitswesen und medizinische Versorgung ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] In Norditalien sind sieben Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben, mehr als 200 sind infiziert. , [Senderinformation] Aktuelle Situation in Österreich | Daniela Schmiderer (ORF) aus Innsbruck | Minister Anschober und Nehammer im Gespräch | Fragen des Publikums | Minister Anschober und Nehammer im Gespräch | Stimmung in Italien | Mathilde Schwabeneder (ORF) aus Rom | Minister Anschober und Nehammer im Gespräch | Was ist das Coronavirus? | Fragen des Publikums | Minister Anschober und Nehammer im Gespräch | Umgang mit Epidemien in Österreich | Wirtschaftliche Auswirkungen des Coronavirus | Wirtschaftsexperte Martin Kocher im Gespräch | China: Ablauf der Ereignisse | Fragen des Publikums | Ängste führen zu Hamsterkäufen und Anfeindungen | Talk mit Verhaltensbiologin Elisabeth Oberzaucher
Thema spezial [2025.09.29]
Schule fürs Leben - was wurde aus den Jugendlichen von damals?
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Moderation]
Datum: 2025.09.29 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Im 30-jährigen Bestehen von THEMA gehört ein einzigartiges Experiment zu den Highlights. 2014 führt Christoph Feurstein in „Schule fürs Leben“ eine Klasse der Neuen Mittelschule Gassergasse, in der 98 Prozent der Schülerinnen und Schüler Migrationshintergrund haben, mit einer Klasse des Gymnasiums Rahlgasse in Wien zusammen. Nur drei Kilometer Luftlinie voneinander entfernt, trennen die Schulen Welten.

Begleitet von fünf Coaches lernen die Jugendlichen damals ein halbes Jahr lang von- und miteinander. Dabei wird ein tiefer Einblick in das Leben der Familien möglich und es zeigt sich, woran konstruktives Lernen oft scheitert.

Jetzt fragen Christoph Feurstein und Jakob Egger nach, was aus den jungen Menschen von damals geworden ist und ob sich im Schulsystem etwas zum Besseren verändert hat.

Andrea Walach, ehemalige Schuldirektorin in der Neuen Mittelschule Gassergasse, schockiert 2014 mit der Aussage, ein Drittel ihrer Schülerinnen und Schüler würde nach Abschluss der Pflichtschule zu Dauerkunden beim Arbeitsmarktservice und somit zu Sozialhilfeempfängern.

Nabaa, Asip, Fatima und Sam sind vier jener Jugendlichen, deren Zukunft 2014 düster aussieht. Von zu Hause erhalten diese Kinder kaum Unterstützung, weil ihre Eltern mit anderen Schwierigkeiten kämpfen: Armut, Arbeitslosigkeit, Flüchtlingsschicksale, Probleme, sich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden.

Die Welt, in der Schuldirektorin Ilse Rollett am Wiener Gymnasium Rahlgasse mit ihren Schülerinnen und Schülern arbeitet, könnte unterschiedlicher nicht sein. Die Eltern haben ein hohes Bildungsbewusstsein und die Mittel, ihre Kinder neben der Schule zu fördern. Den Jugendlichen stehen nach der Matura alle Wege offen. An dieser Schule begleitet THEMA vor elf Jahren Laura, Leonie, Julie, Dana und Arthur.

Ilse Rollet vom Gymnasium Rahlgasse kritisiert damals das starre Schulsystem, das fächerübergreifendes Lernen nicht zulasse und die Kinder nicht auf eine immer komplexer werdende Welt vorbereite. Wie sieht ihr Befund heute aus?

Die zeitlose Schulserie, die in THEMA 2014 ein halbes Jahr lang wöchentlich ausgestrahlt wurde, ist national und international ausgezeichnet worden (Prälat- Leopold-Ungar-Preis, Silberner Delfin in Cannes) und ist von Kritikerinnen und Kritikern hoch gelobt worden.

Zeitgleich mit der Ausstrahlung von „Schule fürs Leben – was wurde aus den Jugendlichen von damals“ werden alle Folgen von „Schule fürs Leben – das Experiment“ aus dem Jahr 2014 auf ORF ON und dem YouTube-Kanal ORF Kontext zu sehen sein.
Thema spezial [2019.03.18]
Schule fürs Leben - fünf Jahre danach
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2019.03.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: Vor fünf Jahren hat THEMA im Experiment „Schule fürs Leben“ eine Klasse der Neuen Mittelschule Gassergasse, in der 98 Prozent der Schülerinnen und Schüler Migrationshintergrund haben, mit einer Klasse des Gymnasiums Rahlgasse in Wien zusammengeführt. Begleitet von fünf Coaches haben die SchülerInnen ein halbes Jahr lang von- und miteinander gelernt. Dabei wurde ein tiefer Einblick in das Leben der Familien möglich und es zeigte sich, woran konstruktives Lernen oft scheitert. Fünf Jahre später fragen Christoph Feurstein und Oliver Rubenthaler nach, was aus den jungen Menschen geworden ist und ob sich im Schulsystem etwas geändert hat.

Andrea Walach, Schuldirektorin in der Neuen Mittelschule Gassergasse hat damals mit einer Aussage schockiert: Ein Drittel ihrer Schülerinnen und Schüler würden nach Abschluss der Pflichtschule zu Dauerkunden beim Arbeitsmarktservice und zu Sozialhilfeempfängern.

Naaba, Asip, Fatima und Sam waren vier jener Schülerinnen, deren Zukunft düster ausgesehen hat. Von Zuhause hatten diese Kinder kaum Unterstützung zu erwarten, weil ihre Eltern mit anderen Schwierigkeiten kämpften: Armut, Arbeitslosigkeit, Flüchtlingsschicksale, Probleme, sich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden.

Die Welt, in der Schuldirektorin Ilse Rollett am Wiener Gymnasium Rahlgasse mit ihren Schülern arbeitet, könnte unterschiedlicher nicht sein. Die Eltern haben ein hohes Bildungsbewusstsein und die Mittel, ihre Kinder neben der Schule auch zu fördern. Den Jugendlichen stehen nach der Matura alle Wege offen. An dieser Schule haben wir damals Laura, Leonie, Dana und Arthur kennengelernt.

Fünf Jahre später ist in der Neuen Mittelschule Gassergasse vieles anders geworden. Nach ihrer öffentlichen Kritik durfte Andrea Walach ihr eigenes Schulmodell entwickeln. Doch das ist ein Einzelfall. Ilse Rollet, Direktorin am Gymnasium Rahlgasse kritisiert weiterhin das starre Schulsystem, das Fächer übergreifendes Lernen nicht zulasse und die Kinder nicht auf eine immer komplexer werdende Welt vorbereite. Sie und andere Bildungsexperten sind sich einig, dass in Österreich nur an kleinen Schrauben gedreht werde und man weit entfernt sei von einer überfälligen Reform des Bildungssystems.

Christoph Feurstein und Oliver Rubenthaler fragen in einem THEMA-SPEZIAL nach, was aus den Jugendlichen von damals geworden ist und wie es heute um die Bildung unserer Kinder in Österreich steht.
Thema spezial [2021.01.03]
Ferdinand von Schirach - Feinde: Recht oder Gerechtigkeit
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2021.01.03 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Dokumentation ; Justiz und Rechtswesen ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Kann ein Freispruch in einem solchen Fall gerecht sein? Was ist Recht und was ist Gerechtigkeit? Die Dokumentation beleuchtet diese Fragen. Auch der Autor der Filme, Ferdinand von Schirach, nimmt dazu Stellung. Mehrere Opfer von Entführung, darunter Natascha Kampusch und Richard Oetker, erzählen, wie die Tat ihr Leben bis heute prägt.
Thema spezial [2017.07.24]
Arnold Schwarzenegger 70 - vom Steirerbub zum Superstar
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2017.07.24 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-13100_01
Inhalt: „Ich werde der beste Bodybuilder und ein großer Filmstar.“ Schon als Bub hatte Arnold Schwarzenegger ein klares Ziel. Der Sohn eines Gendarmen ist aus dem kleinen Ort Thal bei Graz aufgebrochen, um die Welt zu erobern. Als jüngster Mr. Universum im Bodybuilding, als bestbezahlter Schauspieler Hollywoods und als Gouverneur von Kalifornien hat der Steirer Geschichte geschrieben. Jetzt will er weltweit die Umwelt retten.

„Er hat noch so viel vor und kommt gar nicht auf die Idee, dass es nicht funktionieren könnte“, schwärmt seine Cousine Monika Ficzko, Friseurin im steirischen Krieglach. „Er ist ein Mensch geblieben“, sagt Peter Urdl, Schulkollege von Arnold Schwarzenegger. Dessen ehemaliger Trainer Kurt Marnul schmunzelt: „Meine Frau hat damals immer geschimpft mit ihm, sie war seine Englisch Lehrerin.“
Arnold Schwarzenegger erinnert sich gern an früher. „Wir haben so viel Gaude gehabt in der Steiermark, das werde ich nie vergessen“, sagt er in einem ORF-Interview auf einer Geburtstagsfeier zu seinem 70er bei einem südsteirischen Weinbauer.

Doch Schwarzeneggers Erfolgsstory hat auch Schattenseiten. Er gestand, als Bodybuilder Anabolika genommen zu haben. In Österreich erntete der Gouverneur massive Kritik wegen der Todesstrafe in Kalifornien. Besonders schlimm für den „Terminator“ war die Trennung von seiner Ehefrau, der Kennedy-Nichte Maria Shriver. Der Grund: seine Affäre mit der Haushälterin, aus der auch ein unehelicher Sohn stammt. Das Band zu Familie und Freunden in der Steiermark ist nie gerissen. Bis heute pflegt er den Kontakt zu vielen Weggefährten. Christian Zechner hat einige von ihnen getroffen und zeichnet den konsequenten Weg Schwarzeneggers nach – vom Steirerbub zum Superstar.
Thema spezial [2009.03.12]
Mitwirkende: Puschl, Andrea [Präsentator/in]
Datum: 2009.03.12 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; Justiz und Rechtswesen ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-05967
Inhalt: Akte Josef F. : Inzest-Fall
Thema spezial [2025.07.21]
Sex auf Drogen - Warum der gefährliche Trend zunimmt
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Moderation]
Datum: 2025.07.21 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Sex auf Drogen – Warum der gefährliche Trend zunimmt

Eineinhalb Jahre lang ist Christoph Feurstein tief in eine Welt großer Tabus eingetaucht. Es geht um Sex und Drogen. Und um die toxische Verbindung der beiden. Chemsex ist ein besorgniserregender Trend, der gerade um sich greift: In einer Welt, in der Konkurrenzkampf, Leistungsdruck und Selbstoptimierung im Vordergrund stehen, greifen immer mehr Menschen zu Drogen, um sich bei der „schönsten Sache der Welt“ entspannen zu können.

„Mein Freund und ich haben eigentlich immer nur Sex auf Drogen gehabt. Je öfter man konsumiert und dann Sex hat, desto weniger interessiert einen Sex ohne Drogen“, sagt Tanja. Die 46-jährige Burgenländerin ist durch den sexualisierten Substanzkonsum drogenabhängig geworden und leidet bis heute unter schweren Depressionen und Angstzuständen. Davor war sie 15 Jahre lang verheiratet. In der Ehe war das Sexleben am Ende kaum mehr vorhanden und sie ist aus der Beziehung ausgebrochen. Die neu erhoffte Freiheit mit scheinbar ungezwungenem Sex auf Drogen wurde für sie zur Falle.

Der praktische Arzt Horst Schalk ist dankbar, dass das Thema endlich aufgegriffen wird. Er ist in der Szene zu einer Anlaufstelle für Betroffene geworden.

Täglich hat er in seiner Praxis mit den Folgen von Sex unter dem Einfluss chemischer Substanzen zu tun. Die neue Art chemischer Drogen macht nicht nur schnell und schwer abhängig, sie mindert auch das Schmerzempfinden und schädigt die inneren Organe dauerhaft.

Auf sogenannten Chemsex-Partys, bei denen Gruppen von Menschen oft tagelang miteinander Sex haben, werden nicht selten die eigenen Grenzen und die der anderen überschritten. „Das Äußerste, glaube ich, was ich unterwegs war, waren tatsächlich fünf Tage am Stück. Ich war körperlich völlig am Ende.

Aber noch immer getrieben von der Substanz“, erzählt der 29-jährige Dorian. Er galt als Jugendlicher als politisches Talent, doch die Drogensucht hat seine Karriere zerstört.

Chemsex-Süchtigen merkt man nach außen hin oft nichts an. Unter ihnen sind auch erfolgreiche Menschen. Sie funktionieren im Beruf, daneben der Drogenexzess. Das praktizieren manche jahrelang, bis Körper und Psyche nicht mehr mitspielen, sagen der Psychotherapeut Christof Mitter und die Suchtberaterin Miriam Alvarado-Dupuy von der Hilfseinrichtung an.doc.stelle. Die Betroffenen lernen in langwierigen Therapien wieder nüchternen Sex zu haben. Um zu genesen, müssen sie in ihrer Vergangenheit weit zurückgehen.

Was Sex auf Drogen mit uns als Gesellschaft zu tun hat, zeigen Christoph Feurstein und Jakob Egger in einem THEMA SPEZIAL auf eindrückliche Weise.

Chemsex: Hintergrund und Hilfe
Thema spezial [2017.07.10]
Hass im Internet
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2017.07.10 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-13077_01
Inhalt: „Ich war frustriert über die Regierung und die Zustände, da bin ich zum Wutbürger geworden und hab mir gedacht, jetzt schreib ich“. Nie hätte Peter G. damit gerechnet, dass daraufhin die Polizei vor seiner Türe steht. Seine Hasspostings, in denen er unter anderem empfiehlt, „die Dreckschweine von Asylwerbern umzubringen“, bringen ihm eine Verurteilung zu neun Monaten bedingter Haft ein. Sein Bewährungshelfer hat jetzt drei Jahre Zeit, ihm klarzumachen, dass seine Postings andere zu Gewalt animieren könnten.

Strengere Gesetze gegen Hass im Internet sind notwendig geworden, weil das Internet in den vergangenen Jahren immer mehr zum Ventil von Frustration und Wut vieler Menschen wird, die sich nicht gehört fühlen. Gleichzeitig bestimmen Online-Kampagnen politischer Parteien immer stärker die täglichen Debatten und heizen die Stimmung an. Der Kampf, wer bei den Likes die Nase vorne hat, gehört zum politischen Alltag. In Wahlzeiten können genau diese Fans das Zünglein an der Waage sein.

Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, bekommen besonders oft die Wut der Internet-User/innen ab. Die Ö3-Moderatorin Elke Rock erlebt nach einer unbedachten Äußerung über die österreichische Musikszene einen Shitstorm, der sie mit einem Nervenzusammenbruch ins Krankenhaus bringt. Opfer von Hasspostern wurden auch Natascha Kampusch, Ingrid Thurnher und Eva Glawischnig. Sie stellen sich jetzt für eine Kampagne gegen Hass im Internet zur Verfügung.

Was Mobbing im Netz auslösen kann, musste Michaela Horn vor sieben Jahren schmerzvoll erfahren. Nachdem ihr 13-jähriger Sohn im Netz als schwul verspottet worden war, nahm er sich das Leben. Seitdem kämpft sie für mehr Aufklärung an Schulen.

Warum verlieren Menschen im Netz immer mehr ihre Hemmungen, was macht der Hass mit Betroffenen und wie kann man sich wehren? Diese Fragen beantworten Christoph Feurstein und Oliver Rubenthaler in einem „Thema spezial“ über Hass im Internet.
Thema spezial [2021.03.08]
Kluge Frauen - wie sie Wissenschaft und Forschung erobern
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2021.03.08 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Die Zeit der Pandemie ist auch die Zeit der Wissenschaft. Unter jenen, die uns mit ihrem Know- How durch die Krise führen, sind viele Frauen – etwa die Impfexpertin Ursula Wiedermann-Schmidt:

„Wenn mich jemand Quotenfrau schimpft, ist mir das völlig wurscht. Ich hatte dadurch die Chance, weiterzukommen,“ sagt die österreichweit einzige Professorin für Vakzinologie. Eine Pionierin war auch Edith Tutsch-Bauer. Die Universitätsprofessorin wurde die erste Leiterin einer Gerichtsmedizin – im Jahr 1998. 101 Jahre davor hat Gabriele Possanner 1897 nach jahrelangem Kampf als erste Frau an der Universität Wien promoviert. Als Ärztin arbeiten durfte sie nur durch eine Sondergenehmigung des Kaisers. 2017 ist Ulrike Mursch-Edlmayr nach 70 Jahren männlicher Vorherrschaft zur ersten Frau an der Spitze der Österreichischen Apothekerkammer gewählt worden. “Eigentlich logisch und notwendig bei einem Beruf mit 90 Prozent Frauenanteil. Die Zeit war reif für eine Präsidentin,“ meint die Besitzerin einer Apotheke und Mutter dreier Kinder. Vier beziehungsweise drei Kinder haben die Jungunternehmerinnen Eva Sigl und Andrea Heinzle.

Sie leiten ein Biotechnologie-Start-up. Über den Umweg der Selbständigkeit haben die Forscherinnen einen Weg gefunden, Karriere und Familie zu vereinbaren. „Ich hätte nicht studiert und die Dissertation gemacht, wenn ich vorgehabt hätte, bei den Kindern zuhause zu bleiben“, sagt die Technische Chemikerin Heinzle und die Molekularbiologin Eva Sigl meint, „dass die Männer etwas versäumen, wenn sie nicht bei ihren Kindern sind“. Ist der Weltfrauentag, der seit genau 100 Jahren am 8.März begangen wird, ein Feiertag oder nach wie vor ein Kampftag? Carina Simader hat mit Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Generationen über Hürden und Erfolge in ihrem Leben gesprochen.
Thema spezial [2018.08.06]
Hass im Internet
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2018.08.06 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: „Ich war frustriert über die Zustände im Land, da bin ich zum Wutbürger geworden und hab mir gedacht, jetzt schreib ich“. Nie hätte Peter Geiseder damit gerechnet, dass daraufhin die Polizei vor seiner Türe steht. Seine Hasspostings, in denen er unter anderem empfiehlt, „die Dreckschweine von Asylwerbern umzubringen“, bringen ihm eine Verurteilung zu neun Monaten bedingter Haft ein. Sein Bewährungshelfer hat jetzt drei Jahre Zeit, ihm klar zu machen, dass seine Postings andere zu Gewalt animieren könnten.

Strengere Gesetze gegen Hass im Internet sind notwendig geworden, weil das Internet in den letzten Jahren immer mehr zum Ventil von Frustration und Wut vieler Menschen wird, die sich nicht gehört fühlen. Gleichzeitig bestimmen Online-Kampagnen politischer Parteien immer stärker die täglichen Debatten und heizen die Stimmung an. Der Kampf, wer bei den Likes die Nase vorne hat, gehört zum politischen Alltag. In Wahlzeiten können genau diese Menschen das Zünglein an der Waage sein.

Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, bekommen besonders oft die Wut der Internet-User ab. Die Ö3-Moderatorin Elke Rock erlebt nach einer unbedachten Äußerung über die österreichische Musikszene einen Shitstorm, der sie mit einem Nervenzusammenbruch ins Krankenhaus bringt. Opfer von Hasspostern wurden auch Natascha Kampusch, Ingrid Thurnher und Eva Glawischnig. Sie stellen sich deshalb für eine Kampagne gegen Hass im Internet zur Verfügung.

Was Mobbing im Netz auslösen kann, musste Michaela Horn vor sieben Jahren schmerzvoll erfahren. Nachdem ihr dreizehnjähriger Sohn im Netz als schwul verspottet worden war, nahm er sich das Leben. Seitdem kämpft sie für mehr Aufklärung an Schulen.

Warum verlieren Menschen im Netz ihre Hemmungen, was macht der Hass mit Betroffenen und wie kann man sich wehren? Diese Fragen beantworten Christoph Feurstein und Oliver Rubenthaler in einem THEMA Spezial über Hass im Internet, das vor einem Jahr erstmals ausgestrahlt wurde. Im Juni 2018 ist die Dokumentation mit dem Preis der österreichischen Erwachsenenbildung ausgezeichnet worden.
Thema spezial [2016.07.18]
Natascha Kampusch – ihr Leben 10 Jahre nach der Flucht
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in] , Kampusch, Natascha [Redner/in]
Datum: 2016.07.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-12224_02
Inhalt: Wolfgang Priklopils Haus steht in der Einfamilienhaussiedlung in Strasshof wie ein Mahnmal für das, was hinter hohen Hecken und dicken Mauern unbemerkt von den Nachbarn geschehen konnte. Einmal in zwei Monaten kommt Natascha Kampusch hierher, um nach dem Rechten zu sehen. Das Haus wurde ihr als Entschädigung für das Erlittene zugesprochen, doch es ist mehr Fluch als Segen. Vor zehn Jahren, am 23. August 2006, ist Natascha Kampusch die Flucht aus diesem Gefängnis gelungen. Nach achteinhalb Jahren in den Händen eines Mannes, der sich mit der Entführung eines Kindes seine eigene Welt erschaffen wollte. "Er hat Adolf Hitler bewundert und wollte, dass es mir so geht wie den Nazi-Opfern. Er hat mir wenig zu essen gegeben, wenig Kleidung, hat mich gedemütigt, schwere Arbeiten verrichten lassen und mir eine Glatze geschoren“, erzählt Natascha Kampusch im THEMA Spezial Interview. Seit die 10jährige Natascha 1998 auf dem Schulweg entführt worden ist, hat Christoph Feurstein über den Fall berichtet und 2006 das erste Fernsehinterview nach ihrer Flucht geführt. Es ging um die Welt. Doch bald war die junge Frau mit Verschwörungstheorien und Anfeindungen konfrontiert: "So richtig frei war ich in den vergangenen zehn Jahren nur in wenigen Momenten. Es war auch ein Gefängnis, in das ich zurückgekehrt bin. Ein Gefängnis der Urteile und Verurteilungen“. Wie schon in der Gefangenschaft, lässt sich Natascha Kampusch nicht unterkriegen und geht ihren Weg. Sie will die Matura nachholen, nimmt Gesangsunterricht und Reitstunden. „Jetzt beginnt erst die Phase, wo ich wirklich versuche, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und mich zu entfalten“, sagt die 28-Jährige.

Christoph Feurstein zeigt Natascha Kampusch auf ihrem Weg in ein normales Leben. Er hat sie mit ihrer Familie, mit Freunden und Wegbegleitern getroffen und ist mit ihr an den Ort ihrer Gefangenschaft zurückgekehrt - in das Haus von Wolfgang Priklopil.
Thema spezial [2021.05.03]
Die Impfentscheidung
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2021.05.03 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Seit über einem Jahr prasseln die Bilder der Pandemie auf uns ein. Jeden Tag erschrecken uns die Meldungen über Infizierte, Tote und überfüllte Intensivstationen.

Nur langsam nimmt in Österreich das Impfen an Geschwindigkeit auf, obwohl die Impfbereitschaft in der Bevölkerung steigt. Wollten sich im Dezember des Vorjahres weniger als die Hälfte der ÖsterrreicherInnen impfen lassen, waren es im Jänner bereits 60 Prozent. 40 Prozent sind weiterhin skeptisch, oder lehnen die Impfung ab.

Die schärfste Waffe im Kampf gegen die Pandemie sei die Impfung, sind Expertinnen und Experten überzeugt. Möglichst viele müssen sich aber impfen lassen, um dem Virus den Schrecken zu nehmen. Warum ist das so? Woran sollen sich jene orientieren, die noch unschlüssig sind?

Christoph Feurstein nimmt uns mit auf die Reise seiner persönlichen Impfentscheidung. Er besucht ein Altenpflegeheim in Innsbruck, spricht mit BewohnerInnen und mit Pflegepersonal, die sich zum großen Teil für die Impfung entschieden haben. Doch nicht alle haben von dem Angebot Gebrauch gemacht. In einer Rehabilitationsklinik trifft er Menschen, die die Infektion nur knapp überlebt haben, besucht Österreichs bedeutendste Covid-19-Intensivstation in der Wiener Klinik Favoriten und spricht in einer Kinderwunschklinik mit einer jungen Frau über ihre Impf-Bedenken. In einem Tropeninstitut bekommt er Hintergrundwissen zum Thema Impfen und spricht mit Bediensteten in einem Arzneimittelgroßhandel, die die raren Impfstoffe von den Herstellern zu den Menschen bringen.



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In Gesprächen mit Impfwilligen und Impfskeptikern versucht Christoph Feurstein ein klareres Bild zu bekommen, das zu seiner persönlichen Impfentscheidung führen soll. Ein Thema Spezial von Christoph Feurstein und Oliver Rubenthaler.
Thema spezial [2022.07.25]
Arnolds Welt - ein Steirer lässt die Muskeln spielen
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in] , Schwarzenegger, Arnold [Gefeierte Person]
Datum: 2022.07.25 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Von klein auf hatte Arnold Schwarzenegger große Träume: „Ich habe mehr als andere Kinder von der Karriere in Amerika geträumt und ich habe den Traum verwirklicht.“ Es sind gleich drei Karrieren geworden. Als Bodybuilder schreibt der Steirer Sportgeschichte: siebenfacher Mister Olympia und fünffacher Mister Universum. Als Schauspieler in Hollywood erreicht er ein Millionenpublikum, als Politiker arbeitet er sich an die Spitze und wird Gouverneur von Kalifornien.

Mit 75 Jahren kann von Ruhestand keine Rede sein. Schwarzenegger ist als Umweltaktivist in der ganzen Welt unterwegs, um sie zu retten. Zuletzt war er auf dem Klimaschutzgipfel „Austrian World Summit“ in Wien virtuell zu Gast. Der zweifache Großvater legt sich immer noch mit den Großen der Weltpolitik an. Donald Trump bezeichnete er nach dem Sturm auf das Kapitol als den schlechtesten Präsidenten aller Zeiten und Russlands Präsident Vladimir Putin spricht er nach Ausbruch des Ukraine-Krieges öffentlich ins Gewissen.

Mit Freunden und Familie in der Steiermark hat Arnold Schwarzenegger nach wie vor engen Kontakt. Und wenn er nicht vorbeischauen kann, lädt er sie zu sich ein. Zum Beispiel zu seiner Hochzeit mit Maria Shriver-Kennedy. „Mein Vater hat mit Grace Jones getanzt“, erinnert sich Karl Gerstl. Ex-Mister Austria Kurt Marnul war Arnolds erster Trainer. „Er hatte den größten Ehrgeiz. Niemand ist so weit gekommen wie er“, schwärmt der heute 93-Jährige.

Wo liegen die Wurzeln der steirischen Eiche? Was treibt ihn an?

In einem „Thema Spezial“ zum 75. Geburtstag von Arnold Schwarzenegger begibt sich Christian Zechner auf die Spuren des weltberühmten Steirers.
Thema spezial [2019.12.09]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2019.12.09 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: Menschen des Jahres ; Der THEMA Jahresrückblick

Im Mai wird ein Wiener vor eine U-Bahn gestoßen. Der Mann verliert einen Fuß und sorgt für Schlagzeilen, als er dem psychisch kranken Täter im Gerichtssaal verzeiht und ihn umarmt. Warum der 36-Jährige das gemacht hat, erzählt er im THEMA Jahresrückblick live im Studio. Wir lassen das Jahr 2019 Revue passieren. Welche Schicksale haben die Menschen besonders berührt und was konnten wir mit unseren Reportagen bewegen.

Wir werfen einen Blick zurück auf die großen Kriminalfälle des Jahres. Kein anderes Thema hat die Republik so erschüttert wie der Ibiza Skandal. Er hat die Regierung gesprengt, zu Rücktritten geführt und wird uns als Kriminalfall noch lange beschäftigen.

Der Klimawandel war das bestimmende Thema des Jahres. Mit Greta Thunberg hat sich eine Generation Gehör verschafft, die oft als unpolitisch und unkritisch gesehen wurde. Wir sprechen live im Studio mit Johannes Stangl, Mitbegründer von Fridays for Future in Österreich, und einer Schülerin, die für das Klima auf die Straße geht.

Immer wieder kommen in THEMA auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu Wort. Mit Niki Lauda, Lotte Tobisch und Elizabeth T. Spira haben uns drei große Persönlichkeiten in diesem Jahr verlassen. Als Erinnerung an Elizabeth T. Spira sprechen wir mit einem der letzten Paare, die von der Grande Dame des österreichischen Fernsehens in ihrer Sendung Liebesgeschichten und Heiratssachen zusammengebracht worden sind.
Thema Spezial [2014.03.17]
Schule fürs Leben – das Experiment
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2014.03.17 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; Bildung und Schulwesen ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-10183_01
Inhalt: Zwei Klassen aus zwei völlig unterschiedlichen Schulen lernen mit- und voneinander. Im Rahmen der ORF-Initiative „Schule fürs Leben“ zeigt Christoph Feurstein in einem für den ORF bisher einzigartigen Projekt die Lebenswirklichkeit von Jugendlichen, ihren Familien und der LehrerInnen.
Heute stellt er jene Jugendlichen und ihre Familien vor, die er bis zum Schulschluss im Sommer mit der Kamera begleiten wird. Er lernt ihre Wünsche, Probleme und Ziele kennen, erkundet gemeinsam mit externen Schulbegleitern Potentiale und Optionen.
Thema spezial [2024.10.01]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.10.01 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; Naturkatastrophen ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Nach dem Hochwasser – kommt die Hilfe bei den Menschen an?
„Aufgeben ist keine Option“, sagt Markus Huber. Seine Frau und er haben erst heuer in dritter Generation die Gärtnerei der Familie in Atzenbrugg übernommen. Das Hochwasser hat fast alle Gewächshäuser zerstört.
Für Privatpersonen wurde der Fördersatz der Soforthilfe auf 50 Prozent der Schadenssumme erhöht. „Besser als nichts, aber auf der Hälfte bleiben wir sitzen“, sagt Dominik Rauscher aus Atzenbrugg. Savanka Schwarz und Leon Hoffmann-Ostenhof haben die Schadenskommission begleitet, die entscheidet, wie viel Geld die Geschädigten für den Wiederaufbau bekommen.

Was in Krisen hilft – Porträt Barbara Juen
Vor 25 Jahren – nach der Lawinenkatastrophe in Galtür – hat Barbara Juen begonnen, die Österreichische Krisenintervention mitaufzubauen. Heute leitet die Tirolerin das österreichweite Netz.
Auch jetzt werden Betroffene des Hochwassers von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Krisenintervention psychologisch unterstützt. Wie verarbeitet man Traumata? Und wie kann man in diesem Beruf auf seine eigene Psyche achten? Eva Kordesch hat Barbara Juen für THEMA besucht.

Gebrochene Dämme – was kann Hochwasserschutz leisten?
Mehr als 20 Dämme sind beim hundertjährlichen Hochwasser vor zwei Wochen in Niederösterreich gebrochen. Welche Kraft ein Fluss entwickeln kann, zeigt der Hochwasserexperte der BOKU, Helmut Habersack, im Fließgewässerlabor an der Donau in Wien. „Man muss ganz klar sagen, einen hundertprozentigen Hochwasserschutz gibt es nicht.“
Ein Mix aus Maßnahmen müsse nun getroffen werden, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Der Schaden betrifft private Haushalte, Bauern, Gewerbetreibende und auch die Infrastruktur. Die neue Weststrecke der ÖBB zwischen Wien und St. Pölten muss voraussichtlich monatelang gesperrt bleiben. Der Bahnhof Tullnerfeld und der Atzenbrugger Tunnel wurden schwer beschädigt. Andrea Poschmaier und Fred Lindner haben für THEMA recherchiert.

Rätselhafte Verunreinigung des Wassers in Klagenfurt
„Dass eine Landeshauptstadt mit 100.000 Einwohnern vor dem Wasserstopp steht, das hätte ich mir nicht vorstellen können“, erzählt die Klagenfurterin Sissy Mahrl. Die Pensionistin kocht ihr Wasser ab und kauft Sauberes im Supermarkt. Bei einer Routineuntersuchung vor zwei Wochen sind Fäkalbakterien im Wasser gefunden worden, die Durchfallerkrankungen auslösen können.
Das Bundesheer hat eine Trinkwasseraufbereitungsanlage aufgestellt, mit der 10.000 Liter pro Stunde gereinigt werden können. Woher die Bakterien kommen und wie lange die Situation noch anhalten wird, weiß niemand. Pia Bichara war für THEMA in Klagenfurt auf Spurensuche.
Thema Spezial [2014.06.30]
Die Bilanz: Schule fürs Leben – das Experiment
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2014.06.30 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; Bildung und Schulwesen ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-10425_01
Inhalt: Die Bilanz: Schule fürs Leben – das Experiment
Ein einzigartiges Fernsehexperiment zieht Bilanz: Sechs Monate lang hat THEMA Jugendliche, ihre Familien und Lehrerinnen und Lehrer begleitet. Wir haben tiefe Einblicke in höchst unterschiedliche Lebenswelten bekommen und jenen eine Stimme gegeben, die in der Bildungsdebatte zu selten gehört werden. „Schule fürs Leben – das Experiment“ hat Schülerinnen und Schüler der 4C in der Neuen Mittelschule Gassergasse mit jenen der 4 A im Gymnasium Rahlgasse zusammengeführt. Auf der einen Seite Flüchtlingsschicksale und prekäre Lebensbedingungen, auf der anderen Seite Jugendliche aus gesicherten Verhältnissen, denen alle Bildungswege offen stehen. Begleitet von fünf Lerncoaches haben die Mädchen und Burschen von- und miteinander gelernt, Vorurteile und soziale Grenzen überwunden und Freundschaften geschlossen. Wir haben ihre Familien kennengelernt, ihre Sorgen und Nöte, ihre Wünsche und Träume. Jetzt zum Schulschluss geht auch die ORF-Initiative „Schule fürs Leben“ in die Sommerferien. Den Abschluss haben wir mit allen Beteiligten gefeiert. Die Jugendlichen haben ein Programm zusammengestellt: die größte Überraschung war der Auftritt von Conchita Wurst. „Ich bin ein Fan dieses Experiments“, sagt die „Botschafterin der Toleranz“.

In der letzten Folge wollen wir wissen, was wir bei den Jugendlichen erreicht haben und wie sie und ihre Eltern, die Lehrerinnen und Lehrer die vergangenen Monate sehen. Hat unser Projekt etwas bewirkt? Wie sollte eine Schule aussehen, die Jugendliche auf ihren Lebensweg bestmöglich vorbereitet? Dazu wird Christoph Feurstein am Montag live im THEMA-Studio mit Bundesministerin für Bildung und Frauen Gabriele Heinisch-Hosek, AMS-Chef Johannes Kopf und Bildungsexperten Stefan Hopmann diskutieren.
Schule fürs Leben - das Experiment
THEMA begleitet noch bis Schulschluss zwei vierte Klassen aus der AHS Rahlgasse und der NMS Gassergasse und bringt die Schülerinnen und Schüler dieser beiden unterschiedlichen Schulen einander näher. Beide Klassen bekommen besondere Trainings von Erlebnispädagogen und werden dabei von Christoph Feurstein mit der Kamera begleitet.
Thema spezial
Datum:
Typ: video
Thema [2025.09.15]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Moderation]
Datum: 2025.09.15 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Kampf ums Kloster – drei Nonnen wollen bleiben
„Ich sterbe garantiert nicht im Pflegeheim. Da leg’ ich mich lieber auf eine Wiese“, sagt Klosterschwester Bernadette. Gemeinsam mit Regina und Rita sorgt sie seit Tagen für Schlagzeilen im In- und Ausland. Die Augustiner-Chorfrauen sind 81, 86 und 88 Jahre alt. Seit letzter Woche sind sie auch Hausbesetzerinnen. Aufgrund ihres Alters wurden sie seit 2023 nach und nach von dem für sie zuständigen Probst in ein Seniorenwohnheim übersiedelt. Das wollen die Schwestern nicht hinnehmen. Auf eigene Faust sind sie ins Kloster Goldenstein südlich von Salzburg zurückgekehrt, wo sie seit 70 Jahren leben. Die Schwestern erheben schwere Vorwürfe: Geld und Autos sollen verschwunden, der Zugriff auf ihre Konten plötzlich nicht mehr möglich gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren jedoch eingestellt. Die Erklärung für viele offene Fragen steckt in einem jahrhundertalten Gelübde, das die Schwestern einst geleistet haben. Laura Mlakar und Oliver Rubenthaler berichten für THEMA über eine Geschichte zwischen Menschlichkeit und Kirchenrecht.

Ein Jahr nach der Flut – nachgefragt in Atzenbrugg
„Wir können wieder zuhause wohnen, aber die Psyche ist nicht so schnell saniert wie das Haus“, sagt Werner Haselmayer. Vor einem Jahr wird er mit einem Boot aus seinem Haus in Atzenbrugg gerettet. Nachdem es im September vergangenen Jahres mehrere Tage ununterbrochen regnet, bricht der Perschlingdamm an mehreren Stellen. Das Wasser überschwemmt flutartig den südlichen Teil von Atzenbrugg. Auch Sabine Zischkin kann heute wieder in ihrem Haus wohnen. In ihrem Wohnzimmer stand das Wasser einen Meter hoch. „Ich habe Angst, dass all die Kraft, die wir in die Renovierung gesteckt haben, umsonst war, wenn noch einmal so ein Hochwasser kommt“, sagt sie. Wie sicher ist der Damm heute – ein Jahr nach der Katastrophe? Und wie hat sich das Leben der Betroffenen verändert? Eine Reportage von Savanka Schwarz.

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – 9/11 Der Terroranschlag in New York
Die meisten Menschen wissen noch, was sie an diesem Tag gemacht haben: Am 11. September 2001 fliegen in New York zwei Passagierflugzeuge in die Türme des World Trade Center. Es ist ein Teil einer Anschlagsserie durch die Terrorgruppe Al-Quaida, bei der fast 3000 Menschen sterben. Die Steirerin Ursula Ueltzhoeffer verliert dabei ihren Mann John, der zu diesem Zeitpunkt in einem der Türme arbeitet. Von einer Minute auf die andere ist sie mit drei kleinen Kindern allein. „Jakob war damals vier, er hat überhaupt nicht verstanden, dass sowas jemand mit Absicht macht, er wollte immer nur wissen, wo der Pilot hingeflogen ist und ob er die Türme nicht gesehen hat“, sagt Ursula Ueltzhoeffer später. Eva Kordesch blickt zurück auf THEMA-Reportagen über Menschen aus Österreich, die den Anschlag miterlebt haben und für die danach nichts mehr so war wie zuvor.
Thema [2025.11.24]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Moderation]
Datum: 2025.11.24 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Vergewaltigung unter Betäubung – Pelicot-Fall in Österreich | Die Programmansagerinnen von damals – Eva Maria Klinger und Chris Lohner | Die Bewohner von Blatten in der Schweiz nach dem Bergsturz

Vergewaltigung unter Betäubung – Pelicot-Fall in Österreich
Ein Mann aus dem Bezirk Bruck an der Leitha soll seine Ehefrau ohne ihr Wissen mit Drogen bewusstlos gemacht und vergewaltigt haben. Der mutmaßliche Täter wurde vor dem Landesgericht Korneuburg noch nicht rechtskräftig zu sieben Jahren Haft verurteilt. Der Fall erinnert an Gisèle Pelicot in Frankreich. Zwei deutsche Journalistinnen der STRG_F-Redaktion des NDR in Hamburg haben zwei Jahre lang inkognito auf Online-Plattformen recherchiert.
Sie haben aufgedeckt, dass Pelicot kein Einzelfall, sondern geplantes Vorgehen eines ganzen Netzwerkes von Usern ist. Männer haben Betäubungen und Vergewaltigungen ihrer Partnerinnen und Ehefrauen sowie Foto- und Videomaterial von den Taten selbst im Internet sichtbar gemacht. „Ich wurde wie ein billiges Stück Fleisch von meinem eigenen Ehemann zur Schau gestellt“, berichtet ein Opfer. Andrea Poschmaier hat für THEMA recherchiert.

Die Programmansagerinnen von damals – Eva Maria Klinger und Chris Lohner
Sie sind Ikonen des österreichischen Fernsehens der 1960er und 70er Jahre. Eva Maria Klinger beginnt 1967, nachdem sie einen Wettbewerb gewonnen hat, als Programmansagerin im ORF. Über Nacht wird sie in ganz Österreich bekannt. „Damals gab es nur Sekretärinnen, Maskenbildnerinnen und uns, die Sprechpuppen. Ich habe lange darum gekämpft, mir die drei Sätze für jede Sendung selbst schreiben zu dürfen“, sagt die heute 81-jährige promovierte Theaterwissenschafterin, die später als Kulturredakteurin Karriere machte.
„Es kam vor, dass einem jemand auf den Hintern geklopft hat, dann hab ich den auch geklopft. Ich habe mir nichts gefallen lassen“, so Chris Lohner im THEMA-Interview. Eva Kordesch hat die beiden Frauen getroffen, mit ihnen über die Welt von damals gesprochen und sie gefragt, welchen Rat sie jungen Frauen von heute mitgeben würden.

Die Bewohner von Blatten in der Schweiz nach dem Bergsturz
„Ich hatte das Gefühl, jetzt ist alles weg“, sagt Karin Ritler, ehemalige Bewohnerin von Blatten, „ich habe tagelang geweint“. Lukas Kalbermatten hat sein 75 Jahre altes Hotel verloren. Er sagt: „Ich war mein ganzes Leben in diesem Haus. Was mich mit diesem Haus verbindet, das kann man nicht wieder herstellen.“ Am 28. Mai hat ein gigantischer Bergsturz fast das gesamte Schweizer Dorf Blatten unter einer meterdicken Schicht aus Steinen, Schlamm und Gletschereis begraben.
Die 300 Bewohnerinnen und Bewohner konnten alle – bis auf einen – rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Nun soll Blatten in wenigen Jahren wieder aufgebaut werden. Viele wollen wieder zurück, aber nicht Alle. Wie soll das Heimatgefühl bewahrt werden, wenn das Dorf zerstört ist? Eine Reportage von Marion Flatz-Mäser.
Thema [2025.10.20]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Moderation]
Datum: 2025.10.20 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Die kleinen Opfer der großen Pleite
„1200 Euro sind für ein Familienunternehmen wie unseres viel Geld“, sagt Luigi Barbaro junior, Eigentümer einer Pizzeria in Wien. Die Signa Holding um René Benko hat bei ihr Essen bestellt, aber nie bezahlt. Mehr als 20 Milliarden Euro fordern Gläubiger von der Signa Holding.
Aber was bedeutet es für kleine Betriebe, wenn sie ihr Geld nicht bekommen? Gleich drei Veranstaltungen auf der Zirmalm in Tirol wurden von Benkos Firmengeflecht nie bezahlt. „Er hat weiter in Luxus gelebt und uns zahlt er 1539 Euro nicht“, sagt Eigentümerin Alma Birbaumer. Tara Giahi und Leon Hoffmann-Ostenhof berichten.

Teuerung trifft Mittelstand: sparen und verzichten
„Ich rechne die ganze Zeit. Meine finanzielle Situation ist nur deshalb stabil, weil ich rechne“, sagt Simone Wirth. Für die Alleinerzieherin aus Niederösterreich ist es zum Kraftakt geworden, jeden Monat mit dem Geld auszukommen. Vor allem, weil Lebensmittel in Österreich seit 2019 um 33 Prozent teurer geworden sind. Schokolade für ihren Sohn kauft sie nur noch zu den Feiertagen.
Die Pensionistin Silvia Benes aus Wien spart beim Urlaub und übernachtet im Mehrbettschlafsaal. Ihr Theater-Abo hat sie gekündigt. Eine Reportage von Michaela Rädler und Anne-Maria Neubauer. Im Rahmen des ORF-Schwerpunkts Teuerung berichten die Sendungen Thema, Report und Eco.

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – Die Terrornacht in Wien und ihre Folgen
Am Abend des 2. November 2020 erschießt ein jihadistischer Terrorist in der Wiener Innenstadt vier Menschen, 23 werden zum Teil schwer verletzt. „Wir Wiener haben in dieser Nacht gezeigt, dass wir zusammenhalten”, sagt Reccep Gültekin.
Der damals Zwanzigjährige trägt während des Anschlags gemeinsam mit zwei weiteren Männern drei Verletzte aus der Gefahrenzone. Saeed Mousavi springt auf der Flucht vor den Kugeln von einer Brücke. Er überlebt schwer verletzt und leidet bis heute unter den Folgen. „Früher war ich gesellig, heute vermeide ich es unter Leute zu gehen.” Tara Giahi und Andrea Poschmaier berichten.

Montafoner Tracht – Stickkunst ist Weltkulturerbe
„Die Tradition muss weitergehen!“ Das ist der Leitspruch der Stickerinnen in Vorarlberg. Die Montafoner Tracht ist ein Meisterwerk der Stickkunst und wurde nun ins nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen.
Petra Stemer ist eine der Stickerinnen. Sie freut sich, wenn sie ihr Wissen weitergeben kann. Zum ersten Mal gibt es in Schruns einen Stickkurs. Elf junge Frauen haben sich vorgenommen in 400 Arbeitsstunden mit Goldfäden die wertvollsten Teile der Montafoner Tracht selbst herzustellen. Martina Köberle hat den Stickerinnen bei der Arbeit über die Schultern geblickt.
Thema [2025.04.29]
Datum: 2025.04.29 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation]
Aus für Seniorenheim in Innsbruck – 70 alte Menschen müssen raus
„Diesen Umzug wird meine Mutter nicht überleben“, sagt Andreas Lang aus Innsbruck. Seine Mutter ist 99 Jahre und demenzkrank. Trotzdem muss die betagte Frau binnen zwei Monaten die Seniorenresidenz Veldidenapark in Innsbruck verlassen und in ein neues Heim wechseln.
„Das Vorgehen des Heimbetreibers ist brutal“, so der Sohn. Der Heimbetreiber argumentiert, dass das Gebäude vom Eigentümer renoviert werden müsse. Eine Weiterführung des Betriebes sei unter diesen Umständen nicht möglich. „Wir werden einfach auf die Straße gesetzt. Ich muss mir ein neues Zuhause suchen – mit 91 Jahren“, sagt eine Pensionistin, die im Veldidenapark ein teures Appartement gemietet hat. Eine THEMA-Reportage von Pia Bichara und Sonja Hochecker.

Endstation Jugendhaft – wenn Mütter von jungen Drogenkranken verzweifeln
„Wenn er nicht ins Gefängnis gekommen wäre, würde er nicht mehr leben“, sagt Bernadette Künigl. Ihr 16-jähriger drogenkranker Sohn Felix ist wegen Beschaffungskriminalität für sechs Monate in Haft. Dort hat er einen Entzug gemacht und Therapie bekommen. Seit der Pandemie konsumieren Jugendliche laut Experten verstärkt wahllos. Multitoxische Vergiftungen nehmen zu, heißt es. Paul Falk hat mehrere Male nur knapp überlebt. Auch er ist schon verurteilt worden.
In THEMA haben er und seine Mutter im vergangenen November ganz offen über seine Drogenkrankheit gesprochen. Petra Falk fühlt sich alleingelassen. Auf den Bericht haben sich damals viele weitere betroffene Eltern gemeldet. Darunter war die Niederösterreicherin Bernadette Künigl, die THEMA jetzt erzählt hat, wie oft sie schon nicht mehr weiterwusste. „Wo leben wir, dass ein Jugendlicher erst in Haft muss, damit ihm geholfen wird?“, fragt sie im THEMA-Interview. Christoph Feurstein und Jakob Egger waren dabei, als Bernadette Künigl ihren Sohn vom Gefängnis abgeholt hat.

30 Jahre THEMA – die exkommunizierte Bischöfin
„Die römisch-katholische Kirche hat in Sachen Priesterinnenweihe ihre Hausaufgaben nicht gemacht“, sagt Christine Mayr-Lumetzberger. Die heute 69-jährige Linzerin ist ehemalige Nonne und Mitbegründerin der Initiative für Frauen im Priesteramt. 2002 lässt sie sich entgegen geltendem Kirchenrecht zur katholischen Priesterin weihen, kurze Zeit später wird sie deshalb exkommuniziert.
2003 folgt die Weihe zur Bischöfin, die offiziell ebenfalls nie anerkannt wurde. Für die pensionierte Lehrerin ist klar, dass Frauen in Zukunft eine größere Rolle als bisher in der Modernisierung der Kirche spielen müssen. 2023 fordert sie mit anderen „Bischöfinnen“ Papst Franziskus in einem Brief zum Dialog auf. THEMA hat über Christine Mayr-Lumetzberger seit 1999 berichtet. Markus Waibel hat jetzt nachgefragt, was aus ihren Bemühungen wurde.
Thema [2025.05.19]
Datum: 2025.05.19 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation]
„Das übertrifft meine wildesten Träume“: JJ gewinnt den ESC
„Wir haben es geschafft. Nach elf Jahren bringen wir den ESC zurück nach Hause!“ Das sagt JJ kurz nach dem er den 69. Eurovision Song Contest in Basel für Österreich gewonnen hat. Der 24-jährige Countertenor hat mit dem Song „Wasted Love“ vor allem die Fachjury, aber auch das Publikum überzeugt.
Weltweit haben mehr als 160 Millionen Menschen den Sieg von Johannes Pietsch alias JJ beim größten Musikbewerb mitverfolgt. Pia Bichara berichtet.

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – Udo Jürgens
Er war Komponist, Sänger, Musiker mit Leib und Seele. 1966 gewann Udo Jürgens mit „Merci Cherie“ in Luxemburg als erster Österreicher den Song Contest. Für den Kärntner, der sich selbst als Unterhaltungskünstler sah, war es der internationale Durchbruch.
„In Unterhaltung sollte auch Haltung enthalten sein. Themen, die unsere Zeit betreffen, unsere Ängste, unser Glück, unsere Traurigkeit“, sagte Udo Jürgens 2006 im THEMA-Interview. Seine Hits wie „Griechischer Wein“, „Ein ehrenwertes Haus“ oder „Ich war noch niemals in New York“ sind bis heute unvergessen. Eva Kordesch blickt zurück auf das Leben und die Karriere des 2014 verstorbenen Künstlers.

Leben gerettet – Helfen mit Stammzellspende
„Ein Leben zu retten ist das schönste Geburtstagsgeschenk, das ich kriegen konnte“, sagt Tanja Keimel aus Gallizien in Unterkärnten. Wenige Tage vor ihrem 30. Geburtstag bekommt sie die Nachricht, dass eine todkranke US-Amerikanerin ihre Stammzellen bekommen hat.
„Ich sehe das Leben jetzt mit anderen Augen, jeder Sonnenstrahl hat Bedeutung“, sagt Isabelle Pichler aus Neustift an der Lafnitz im Burgenland. Ihre Überlebenschance lag bei fünf Prozent. Durch eine Stammzellspende darf sie weiterleben. Tara Giahi, Oliver Rubenthaler und Leon Hoffmann-Ostenhof berichten.

Schwestern vereint, nach mehr als 70 Jahren
„Mein Leben lang war ich allein und jetzt habe ich auf einmal eine Schwester“, strahlt die 78-jährige Helene Kepl aus Wien. Ihre ersten drei Lebensjahre hat sie in einem Kinderheim verbracht, dann wurde sie adoptiert. Ihre Mutter war im KZ Ravensbrück interniert und ist nach ihrer Befreiung in die USA ausgewandert.
Dort bringt sie Susan zur Welt. Erst nach dem Tod ihrer Mutter 1995, erkennt Susan Taylor anhand alter Briefe, dass sie eine Schwester in Österreich hat. „30 Jahre lang habe ich meine Schwester gesucht. Endlich habe ich sie gefunden“, sagt die heute 72-jährige US-Amerikanerin. THEMA durfte beim allerersten Treffen der beiden Frauen mit der Kamera dabei sein.
Thema [2025.06.02]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Moderation]
Datum: 2025.06.02 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation]
Missbrauch im Sportverein – mehr als 30 minderjährige Opfer vermutet | 30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – Elfriede Ott wäre 100 | Graue Energie – ein guter Grund für Gebäudesanierung | Zwei Frauen und der sterbende Gletscher

Missbrauch im Sportverein – mehr als 30 minderjährige Opfer vermutet
„All die Nachrichten, Bilder und Videos sind viel kranker, als man sich das vorstellen kann", sagt die Mutter eines minderjährigen Missbrauchsopfers, die anonym bleiben möchte. Ein ehemaliger Platzwart des Kärntner Fußballvereins WAC soll Kinder und Jugendliche missbraucht und kinderpornografische Bilder verbreitet haben.
„Alle wussten, wenn du mit dem telefonierst, kriegst du Geld oder Geschenke“, berichtet die Mutter eines Betroffenen der Redakteurin Bettina Friedl von der Kleinen Zeitung, die den Fall aufgedeckt hat. Der mutmaßliche 22-jährige Täter wurde verhaftet und ist geständig. Savanka Schwarz und Susanne Kainberger berichten.

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – Elfriede Ott wäre 100
„Ich war immer von Zweifeln getrieben“, erklärte die Schauspielerin Elfriede Ott im Interview. Während Sie auf der Bühne die Unterhalterin gab, war sie privat nachdenklich. Am 11. Juni 2025 hätte sie ihren 100. Geburtstag gefeiert.
THEMA beleuchtet ihr künstlerisches Vermächtnis und Privates. Die gescheiterte Ehe mit dem Kabarettisten Ernst Waldbrunn, den tragischen Tod ihres Vaters und ihre „zweite Familie", bestehend aus Haushälterin Fritzi Gubik und Adoptivsohn Goran David. Seit den 1960er Jahren war sie mit Hans Weigel ein Paar. Ihre unverkennbare Mischung aus Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit hat das Publikum jahrzehntelang begeistert.

Graue Energie – ein guter Grund für Gebäudesanierung
Wird ein Gebäude abgerissen, vernichten wir auch jene Energie, die für seine Errichtung eingesetzt worden ist. Sogenannte graue Energie. Drei Viertel des gesamten Abfalls in Österreich kommen von Baustellen. Bei der Herstellung von Zement fallen weltweit mehr CO2-Emissionen an als beim internationalen Flugverkehr.
„Wir haben eine alte Lagerhalle in moderne Büros umgebaut. Dort arbeiten jetzt hunderte Menschen. Das Gebäude kann man noch viele Jahrzehnte nützen“, sagt Architekt Philipp Buxbaum. Pia Bichara und Markus Stachl haben bei Abbruchunternehmern, Zementherstellern und Hausbesitzern nachgefragt, wie das Bauen der Zukunft aussehen kann.

Zwei Frauen und der sterbende Gletscher
„Der Gletscher ist unsere Lebensgrundlage", sagt Beate Rubatscher-Larcher, Geschäftsführerin der Kaunertaler Gletscherbahnen. Sie möchte eine neue Gondelbahn im Eis bauen lassen. „Wir schützen die Gletscher am besten, indem wir sie in Ruhe lassen“, sagt Birgit Sattler, Ökologin der Universität Innsbruck.
Umweltschutz und Tourismus, zwei unterschiedliche Perspektiven auf das immer schneller schwindende Eis. Die UNO hat 2025 zum Jahr des Gletscherschutzes erklärt. Eine Reportage von Susanne Kainberger.
Thema [2025.03.17]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Moderation]
Datum: 2025.03.17 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation]
Rechte Umtriebe: Das Forsthaus Schimanek
„Ich bin schockiert, dass wir wieder nichts mitbekommen haben“, sagt Senta Baumgartner aus Langenlois in Niederösterreich. Schon vor 40 Jahren hat sie auf Waffen und NS-Propaganda im Forsthaus aufmerksam gemacht.
Im November 2024 wurden erneut Waffen und NS-Devotionalien gefunden. Das Forsthaus gehört der Gemeinde. Seit den 1970er Jahren wird es von Familie Schimanek gemietet. Gegen den Hauptmieter und FPÖ-Politiker René Schimanek wird jetzt wegen der Funde im Forsthaus ermittelt. Dessen Bruder Hans Jörg Schimanek Junior wurde in den 90er Jahren wegen Wiederbetätigung verurteilt, seine Strafe ist getilgt. Seine Söhne sind nun dringend verdächtig, sich in einer rechtsextremen terroristischen Vereinigung betätigt zu haben. Das Ziel der „Sächsischen Separatisten“ soll es gewesen sein, mit Waffengewalt Gebiete in Deutschland zu erobern. Ihr Rückzugsort: Das Forsthaus neben der Burgruine Kronsegg. Pia Bichara und Oliver Rubenthaler haben für THEMA recherchiert.

Ohne Abschied – Sterben in Zeiten von Corona
„Als ich seine Hand gehalten habe, ist sein Herzschlag sofort ruhiger geworden“, erzählt Bea Pall in THEMA vor fünf Jahren. Erst in den letzten Minuten seines Lebens konnte sie sich von ihrem Lebensgefährten verabschieden. Er starb im Frühjahr 2020 an den Folgen von Covid-19. Ähnliches hat der Theologe und Psychotherapeut Arnold Mettnitzer rund um den Tod seiner Mutter erlebt.
Beide konnten sich aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht so von ihren Liebsten verabschieden, wie man es braucht, um Frieden zu finden. Oliver Rubenthaler hat Bea Pall und Arnold Mettnitzer fünf Jahre danach wieder getroffen und mit ihnen darüber gesprochen, wie das Erlittene ihr Leben verändert hat.

Neues Herz mit 27
„Jeden Tag, wenn ich schlafen gegangen bin, habe ich nicht gewusst, ob ich am nächsten Tag noch aufwache. Ich habe angefangen meine Beerdigung zu planen.“ So beschreibt Christine Pichler die schwierige Wartezeit auf ihr neues Herz. Nach einer Virusinfektion erkrankt die Innsbruckerin mit 19 Jahren an schwerer Herzschwäche.
Mit 27 bekommt sie ihr neues Herz und damit ein neues Leben. Jetzt nimmt sie als Leistungssportlerin an Wettbewerben für Organtransplantierte teil. Herzschwäche ist eine Volkskrankheit und wird oft unterschätzt, weiß die Kardiologin Anna Rab: „300.000 bis 400.000 Menschen in Österreich haben eine Herzschwäche und viele weitere wissen nicht, dass sie betroffen sind.“ Symptome wie Atemnot bei Belastung oder Herzrhythmusstörungen sollten ernst genommen werden, berichtet Sylvia Unterdorfer.
Thema [2024.11.18]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.11.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Brandstifter – der Drang Feuer zu legen
Insgesamt sieben Mal hat es im Bereich eines Mehrparteienhauses in Bad Bleiberg in Kärnten in den vergangenen Monaten gebrannt. Jetzt wurde der mutmaßliche Brandstifter verhaftet. Der 23-Jährige hat selbst in dem Haus gewohnt, ist Feuerwehrmann und hat bei den Löscharbeiten geholfen.

Die Freiwillige Feuerwehr musste in den vergangenen Monaten mehrfach ausrücken.
Ein ähnlicher Fall ereignete sich im Frühjahr im Bezirk Urfahr-Umgebung in Oberösterreich. Eine 19-jährige Feuerwehrfrau wurde verurteilt. „Zum Brandstifter wird man nicht, weil man bei der Feuerwehr ist, sondern weil man psychische Probleme hat“, sagt Markus Voglhuber vom Oberösterreichischen Landesfeuerwehrverband. Woher kommt der Drang Feuer zu legen? Savanka Schwarz und Gerhard Janser haben recherchiert.

Leben mit Demenz – Einblicke in den Alltag
„Als ich gemerkt habe, dass ich viel vergesse, habe ich schon Alzheimer gehabt", erzählt Ursula Wegschaider aus Linz. Vor drei Jahren wurde bei der Pensionistin Alzheimer diagnostiziert, die häufigste Form von Demenz. Etwa 150.000 Menschen in Österreich sind betroffen.
„Die Fälle von Demenz in meiner Familie haben mir Sorgen bereitet“, sagt Gedächtnisweltmeisterin Luise Maria Sommer. Sie ist überzeugt: Mit regelmäßigem Gedächtnistraining kann der Ausbruch der Krankheit um bis zu 20 Jahre hinausgezögert werden. Doch wie realistisch ist das? Fred Lindner hat Luise Maria Sommer getroffen und Familie Wegschaider zuhause besucht.

Moore renaturieren – Lokalaugenschein im Salzkammergut
„Nichts brummen und summen zu hören, obwohl wir ein Biobetrieb sind, das hat uns nachdenklich gemacht.“ Deswegen renaturiert die Landwirtin Johanna Marchner ein Moor auf ihrem Hof. Durch die wiedervernässte Fläche kommen nicht nur Insekten zurück, auch das Klima wird geschützt.
Obwohl Moore nur drei Prozent der Erde bedecken, speichern sie doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder. Bauer Josef Kamp möchte sein entwässertes Moor nicht renaturieren. „Dann hätte ich für die Tiere im Winter keinen Futtervorrat mehr.“ Tara Giahi berichtet über den Spagat zwischen Klimaschutz und Landwirtschaft.

Wiener Nimmerland – Stadtführungen eines ehemals Obdachlosen
Martin Klinger hat in seinen 40 Lebensjahren vieles überstanden: Alkoholismus, Drogensucht, Obdachlosigkeit. Er hat eher mit einem frühen Tod gerechnet als damit, Unternehmer zu werden. Doch dann folgt er dem Tipp eines AMS-Beraters, seine Lebensgeschichte zu erzählen, um andere zu warnen.
Seit drei Jahren bietet er Stadtführungen an. Martin Klinger führt Interessierte an Orte, die von Obdachlosigkeit und Drogensucht erzählen. Seiner Einstiegsdroge Alkohol ist er schon als Kind begegnet. Martin Steiner hat mit ihm eine Reise von der Millionenstadt Wien zurück in das Dorf seiner Kindheit gemacht.
Thema [2024.12.09]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.12.09 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Wie weiter nach der Pleite? Kika/Leiner-Mitarbeiter:innen auf Jobsuche
1350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kika/Leiner verlieren ihren Arbeitsplatz und einen zentralen Bestandteil ihres Lebens. Es gibt aber schon jetzt welche, die den Umstieg geschafft haben. Jürgen Stieglitz hat das Unternehmen bereits vergangenes Jahr verlassen: „Das hatte keine Zukunft mehr.“ Er arbeitet jetzt für die Post. In Osttirol hat bereits im vergangenen Sommer die letzte Kika-Filiale geschlossen.
Ex-Mitarbeiter Alfred Pum hat bei einem Küchenhersteller einen neuen Arbeitsplatz gefunden. Wie gehen Menschen damit um, wenn sie plötzlich ihren Job verlieren? Andrea Poschmaier und Pia Bichara haben für THEMA nachgefragt

Das Erbe der Flut: Atzenbrugg nach dem Hochwasser
„Mir fehlt die Kraft, mein Zuhause wieder aufzubauen, ich ziehe weg“, sagt Alfred Keiblinger aus Atzenbrugg in Niederösterreich. Viele Häuser im südlichen Ortsteil stehen derzeit leer. THEMA hat die Gemeinde während der Katastrophe besucht.
Auch jetzt leiden die Menschen noch unter den Folgen der Flut. „Ich schaue ständig auf die Wetterapp, um zu sehen, ob es regnen wird, und lebe in ständiger Angst“, sagt Sabine Zischkin, die ihr Haus renovieren muss. Viele der Menschen, die ein Hochwasser erleben, entwickeln eine posttraumatische Belastungsstörung. Savanka Schwarz und Leon Hoffmann-Ostenhof über einen Ort im Ausnahmezustand.

Die Hunde-Nomadin
Im vergangenen Juli berichtete THEMA über Sabine L., eine Deutsche, die Hunde hortet. Sie mietet Häuser auf dem Land, bringt Dutzende Hunde unter, bis sie wegen Lärmbelästigung und offenen Mietrechnungen geklagt wird. Zuletzt hielt sie 43 Hunde in Wiederfeld im Waldviertel.
Eines Tages war sie mit ihren Hunden spurlos verschwunden. Zurück blieben erleichterte Nachbarn, ein verwüstetes Haus und jede Menge unbezahlte Rechnungen. Nun meldet sich der Bürgermeister eines Dorfs in Mecklenburg-Vorpommern. Sabine L. sei im Norden Deutschlands aufgetaucht, samt einer großen Hundeschar. Sonja Hochecker berichtet.

Mein Alltag mit Parkinson
„Man fällt in ein tiefes emotionales Loch und es bedarf viel Kraft, da wieder herauszukommen", erzählt Walter Ondrich. Vor sechs Jahren wurde bei dem Pensionisten aus Leoben in der Steiermark Parkinson diagnostiziert.
Mittlerweile hat er zwei Bücher über seine Krankheit geschrieben und eine Selbsthilfegruppe gegründet. Auch Eva Walcher aus Wien will trotz Parkinson-Erkrankung ihr selbstbestimmtes und aktives Leben nicht aufgeben. Sie hat durch Musik einen Weg aus der Krise gefunden. „Was die Musik mit mir macht, das ist fast nicht zu beschreiben.” In Österreich sind mehr als 30.000 Menschen von Parkinson betroffen. Fred Lindner hat für THEMA zwei von ihnen besucht.
Thema [2025.05.12]
Datum: 2025.05.12 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation]
Muttertag 2025: Kindererziehung immer noch Frauensache
„Niemand kann die Mama ersetzen. Eine Kindergartenpädagogin kennt meine Kinder nicht so wie ich“, sagt Michal Nöstlehner aus Kematen an der Ybbs in Niederösterreich. Seit neun Jahren ist sie zuhause, um ihre drei Kinder großzuziehen. Rosa Bergmann aus Wien sieht das anders. „Ich will arbeiten. Ich bin eine bessere Mutter, weil ich eine glückliche Mutter bin.“
Ihre Töchter sind drei Jahre und drei Wochen alt. Wie sehr oder wenig beteiligen sich die Väter an der Kindererziehung? „Nur zuhause zu sein, kann für Kinder sogar entwicklungshemmend sein“, sagt die Kinderpsychotherapeutin Josephine Schwarz-Gerö. Leon Hoffmann-Ostenhof hat sich unterschiedliche Lebensentwürfe angesehen und dabei auch einen Blick nach Schweden geworfen.

Song Contest – Wie viel bunt und schrill ist noch erlaubt
„Dass mein Bruder an der größten Musikshow der Welt teilnimmt, ist völlig surreal. Ich bin sehr stolz auf ihn“, sagt Yasmin Pietsch. Ihr Bruder hat gute Chancen, für Österreich den Eurovision Song Contest in Basel zu gewinnen. Johannes Pietsch alias JJ ist ein 24-jähriger Countertenor.
Der ESC war in den vergangenen Jahren schrill, laut und politisch und wird auch in der queeren Community gefeiert. JJ lebt offen homosexuell. So wie auch Conchita, die den Song Contest für Österreich vor elf Jahren gewonnen hat. Neben dem Jubel hat dieser Sieg auch gezeigt, welcher Ablehnung Künstlerinnen und Künstler ausgesetzt sein können. Pia Bichara und Gerhard Janser berichten.

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – Conchita, weltberühmt über Nacht
Mit „Rise like a Phoenix“ ist auch Conchita Wurst selbst aufgestiegen. Die Figur der bärtigen Dragqueen sorgte für eine internationale Karriere. Das Ausmaß ihres Erfolgs überraschte sie selbst.
Unmittelbar nach ihrer Rückkehr vom ESC im Mai 2014 hat Christoph Feurstein Conchita im THEMA-Studio interviewt. Zwei Jahre später hat er sie nach Australien begleitet. Im Sydney Opera House gab Conchita ein Konzert unter dem Motto: „From Vienna with Love“.

Gegen das Vergessen – Gedenkdienerin mit 70
Man kennt es von jungen Männern, die den Gedenkdienst als Ersatz für ihren Präsenzdienst beim Bundesheer wählen und damit ein Jahr lang an Shoah-Gedenkstätten im Ausland mitarbeiten. Brigitte Landesmann hat sich auch dafür entschieden.
Die 70-jährige pensionierte Kardiologin aus Wien ist derzeit im Museum der Shoah in Rom beschäftigt. Seit 2016 können sich auch Frauen und ältere Menschen für den Gedenkdienst bewerben. Bernt Koschuh hat die Tochter von Holocaust-Überlebenden in Rom getroffen.
Thema [2024.11.25]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.11.25 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Gewalt an Frauen im ländlichen Bereich
„Mein Mann hat mich jahrelang geschlagen und mit dem Messer bedroht. Die Nachbarn haben meine blauen Flecken gesehen, aber nie etwas gesagt", erzählt Katharina P. aus einem kleinen Ort in Tirol. Auch für Claudia F. aus einem Dorf in Niederösterreich war es lange Zeit nicht möglich über die Gewaltausbrüche ihres Mannes zu sprechen.
Er hatte eine angesehene Position im Ort inne und sie war finanziell von ihm abhängig. Jede dritte Frau in Österreich ist von Gewalt betroffen, zeigt eine Statistik des österreichischen Bundeskanzleramtes. Tara Giahi, Susanne Kainberger und Fred Lindner haben die beiden Frauen getroffen und mit einem Täter gesprochen, der einen Ausweg aus der Gewaltspirale gefunden hat

Drogensucht – eine Mutter klagt an
Bilder aus dem THEMA Spezial über Jugendkriminalität vor vier Wochen sorgen für Entsetzen: Jugendliche Migranten gehen vor dem Musikclub Flex am Wiener Donaukanal mit Messern aufeinander los. Es geht um die Vormachtstellung im Drogenhandel. Die Dealer verkaufen vor allem an Jugendliche. Vor eineinhalb Jahren schickt Petra Falk ein Foto an Flex-Betreiber Thomas Eller. Es zeigt ihren damals 16-jährigen Sohn Paul nach einer Überdosis auf der Intensivstation.
Sie schreibt: „So geht es Jugendlichen, die ins Flex gehen.“ Jetzt sprechen Petra Falk und ihr Sohn Paul im THEMA-Interview offen darüber, wie der Jugendliche mit 13 in die Sucht geschlittert ist. Schon fünf Mal ist sein Leben am seidenen Faden gehangen. Der Weg aus der Abhängigkeit ist äußerst schwierig. Christoph Feurstein und Oliver Rubenthaler besuchen mit der Mutter den Geschäftsführer des Flex. Thomas Eller berichtet von einem kleinen Wunder nach der Ausstrahlung der THEMA Spezial-Sendung.

Mustergültig – eine Viertelmillion Euro für den guten Zweck
Thomas Muster hat seine Pokale versteigert. Die 244.500 Euro spendet der 57-jährige Steirer an das Ö3-Weihnachtswunder. Als einziger Österreicher, der je die ATP-Weltrangliste angeführt hat, hat er immer noch zahlreiche Fans. Vielen ist der Unfall in Key Biscayne in Erinnerung, als der damals 21-Jährige nach einem Sieg von einem alkoholisierten Autofahrer angefahren wurde und eine schwere Knieverletzung erlitten hat.
Doch wenig später trainiert Thomas Muster schon wieder am Tennisplatz – im Sitzen mit hochgelagertem Bein. „Ich bin nicht so gern im Loch. Ich bin lieber am Berg und gewinne“, sagt er. Eva Kordesch besucht mit ihm jenen Tennisklub in Leibnitz, wo alles begann, und zeigt den Ausnahmesportler im Porträt.
Thema [2025.07.14]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Moderation]
Datum: 2025.07.14 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Disco, Dorf und erste Küsse
„Am Rand der Tanzfläche haben wir uns vor genau 30 Jahren zum ersten Mal geküsst“, erzählen Doris und Manfred Cziszer. Sie waren Stammgäste im „Flamingo“ in Rechnitz im Südburgenland. Vor zwei Jahren hat das einstige Kultlokal zugesperrt.
„Wenn wir ein Mädchen wiedersehen wollten, mussten wir am nächsten Wochenende wieder in dieselbe Disco gehen und hoffen, dass sie auch wieder da ist“, sagt Daniel Mairoll, Betreiber von „Johnnys Disco“ in Oberndorf bei Salzburg. Für ihn gilt: „Nur wer der Jugend zuhört und ihre Sprache spricht, überlebt.“ Gerhard Janser hat Alt und Jung gefragt, welche Rolle die Disco heute noch beim Kennenlernen spielt.

Zecken – Die sommerliche Gefahr
„Mein Leben hat sich von einem Tag auf den anderen verändert“, sagt Franz Wilhelm Königstorfer. 2017 wurde der Oberösterreicher durch einen Zeckenstich mit FSME infiziert. Seine Immunisierung nach der Impfung war abgelaufen. Heute sitzt er im Rollstuhl. Rund 50 Personen mussten heuer bereits in österreichischen Spitälern wegen FSME-Erkrankungen behandelt werden.
Bettina Gartlehner aus dem Bezirk Linz-Land ist nach einem Zeckenstich mit Borreliose infiziert. „Ich hatte ständige Kopf- und Gliederschmerzen sowie Entzündungen“, sagt sie. Jährlich erkranken bis zu 70.000 Menschen in Österreich an Borreliose. Noch gibt es dagegen keine Impfung. Doch das könnte sich bald ändern, berichten Markus Waibel und Laura Mlakar.

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – Badeunfälle, die unterschätzte Gefahr
Jedes Jahr ertrinken in Österreich durchschnittlich 37 Menschen, heuer waren es bereits 17. Häufige Ursachen sind Kreislaufprobleme oder Überschätzung der eigenen Schwimmkenntnisse bei Erwachsenen.
Oder die unterschätzte Gefahr eines Pools und eines Planschbeckens für Kinder. Expertinnen und Experten warnen immer wieder. Seit vielen Jahren berichtet THEMA über Badeunfälle. Oliver Rubenthaler hat einige Reportagen aus dem Archiv geholt.

Windkraftpionier Max Wachter
„Weil wir am Hof keinen Strom hatten, habe ich aus meinem Kinderfahrrad ein Windrad gebastelt. Ich habe einen Dynamo drangehängt und so hatten wir das erste Licht am Hof.“ Das erzählt der 86-jährige Max Wachter aus Michelbach in Niederösterreich. Schon als Bursch hat ihn die Kraft des Windes begeistert. 1995 wurde auf seinem Bauernhof das erste Windrad Österreichs mit Bürgerbeteiligung errichtet.
Damals war man noch skeptisch, ob in Österreich überhaupt genug Wind weht. Um die Herren von der Windmessung zu überzeugen, hat Max Wachter sie damals angerufen und den Hörer seines Telefons einfach aus dem Fenster gehalten, erinnert er sich. Markus Stachl hat den Windkraftpionier zu Hause besucht.
Thema [2024.10.14]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.10.14 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Mord im Drogenrausch
Auf den Kopf eines erst 16-Jährigen dürfte mehrmals mit einer Axt eingeschlagen worden sein. Die Polizei findet die Leiche in einer Wohnung in Wien Favoriten. Der mutmaßliche 45-jährige Täter sagt, er sei im Alkohol- und Crystal-Meth-Rausch gewesen. Er habe Erinnerungslücken. Der 16-jährige Bulgare dürfte als Sexarbeiter gearbeitet haben.
Wer sind die jungen Männer, die mit Sex ihr Geld verdienen? THEMA trifft einen von ihnen zum anonymen Interview: „Seit meiner Verletzung kann ich meinen alten Job im Event-Bereich nicht mehr machen, also mache ich jetzt das“, erzählt er. Savanka Schwarz und Fred Lindner über einen Mordfall in einer Branche, die sonst im Verborgenen liegt.

Suizid auf der Wochenbettstation
„Wir haben Gott sei Dank nicht viel Zeit zum Nachdenken, weil wir damit beschäftigt sind, die Enkel großzuziehen, damit sie glückliche Menschen werden“, sagt Anna Kerschbaumer. Ihre Tochter hat sich vor fünf Jahren, wenige Tage nach der Geburt ihres zweiten Kindes, in der Universitätsklinik Graz mit einem Sprung aus dem Fenster der Wochenbettstation das Leben genommen.
Das Strafverfahren rund um den Suizid wurde rechtskräftig eingestellt. Dennoch ist die Familie überzeugt, dass die Hilferufe ihrer psychisch vorbelasteten Tochter nicht ernst genug genommen wurden. Mit diesen Vorwürfen ist sie jetzt bis zum Obersten Gerichtshof gegangen. Andrea Poschmaier berichtet.

Hilfe im Krisenfall
Berichte wie dieser können bei Personen, die sich in einer Krise befinden, die Situation verschlimmern. Österreichweit und in den Bundesländern gibt es Anlaufstellen, die Rat und Unterstützung im Krisenfall anbieten.
Die österreichweite Telefonseelsorge ist ebenfalls jederzeit unter 142 gratis zu erreichen. Hilfe für Jugendliche und junge Erwachsene bietet auch Rat auf Draht unter der Nummer 147.

Leben auf dem Pulverfass
„Ich bin ein alter Mann. Ich hoffe mein letzter Weg geht von hier auf den Friedhof“, sagt Paul Trachsel. Seine Frau und er müssen so wie 51 andere den kleinen Ort Mitholz im Berner Oberland in der Schweiz verlassen. In einem großen, unterirdischen Armee-Munitionslager gab es 1947 Explosionen und einen Brand.
3500 Tonnen Munition und Sprengstoff liegen immer noch im Berg. Jetzt sollen sie geborgen werden. Menschen müssen aus der Gefahrenzone wegziehen, Haus und Hof verlassen und ihre Heimat aufgeben. „Ich denke nicht gerne an den Tag, an dem ich das letzte Mal die Tür schließen werde“, sagt Dori Schmid, die ein Haus voller Erinnerungen an ihren verstorbenen Mann verlassen muss. Eine THEMA-Reportage von Marion Flatz-Mäser.

Beim Reden kommen d‘ Leut‘ zsamm – Zukunftsdialoge zum Klima
„Zu mir kommen Apfelbauern, deren Kinder den Hof nicht übernehmen können, weil der Obstanbau unwirtschaftlich zu werden droht“, so Robert Matzer. Er ist selbst Landwirt und Teilnehmer am sogenannten Zukunftsdialog in Pischelsdorf in der Steiermark.
Häuslbauer, Landwirtinnen und Menschen aus der Tourismusbranche diskutieren darüber, wie sie den Klimawandel spüren und welche alltagstauglichen Lösungsansätze sie sich vorstellen können. Andrea Poschmaier hat für THEMA den Zukunftsdialog besucht.
Thema [2024.11.04]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.11.04 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Doppelmord im Mühlviertel – eine Spurensuche
„Dass so eine Tragödie entstanden ist, ist für mich unfassbar.“ Das sagt Klaus Gattringer, Bürgermeister von Altenfelden in Oberösterreich. Der Ort ist nur wenige Kilometer von den Tatorten entfernt, wo der bislang unbescholtene Roland Drexler zwei Männer erschossen haben soll: Der Bürgermeister von Kirchberg ob der Donau, Franz Hofer, und der ehemalige Polizist Josef H. aus Arnreit hatten den mutmaßlichen Täter wegen Verfehlungen im Jagdbereich angezeigt.
50 Menschen standen tagelang unter Polizeischutz. Nachdem am Freitag das Auto des Verdächtigen gefunden wurde, hat die Polizei am Samstag den Gesuchten tot in seinem Jagdrevier entdeckt. Leon Hoffmann-Ostenhof und Markus Waibel haben für THEMA Menschen getroffen, die den mutmaßlichen Täter und die Opfer gekannt haben. Wie konnte es zu diesen Taten kommen? Gab es Anzeichen dafür, dass die Situation dermaßen eskalieren konnte?

Meine letzte große Expedition – Reinhold Messner über den eigenen Tod
„Ich komme ans Ende, das ist Tatsache! Aber ich gehe mit reinem Gewissen, wissend, dass ich ein guter Mensch war, mein Bestes gegeben habe." Mehr als einmal im Leben glaubte der Südtiroler Extrembergsteiger Reinhold Messner nicht daran, alt zu werden. Etwa als er als erster Mensch, ohne Zuhilfenahme von Flaschensauerstoff, alle Gipfel der vierzehn Achttausender der Welt bestiegen hat.
„Das große Bergsteigen ist im Grund nur dort möglich, wo es Todesgefahr gibt", ist Reinhold Messner überzeugt. Am 17. September hat er seinen 80. Geburtstag gefeiert, gemeinsam mit seiner fünfunddreißig Jahre jüngeren Frau Diane, die er vor drei Jahren geheiratet hat. Susanne Kainberger hat den Bergsteiger und seine Frau in den Dolomiten getroffen, um mit ihm über das Älterwerden, seine Nahtoderfahrungen und den Tod als sein Lebensthema zu sprechen.

Erfolgreicher Österreicher in den USA – Gernot Wagner im Porträt
„Für Pessimismus ist es zu spät“, hat der Klimaökonom Gernot Wagner bereits 2017 gesagt. Im selben Jahr wurde sein Buch „Klima-Schock“ zum Wissenschaftsbuch des Jahres gekürt und er selbst 2022 zum Österreicher des Jahres. Mit seiner Frau und zwei Kindern lebt der gebürtige Amstettner in New York. Er kann gleich drei Abschlüsse der Eliteuniversität Harvard vorweisen.
Der 44-Jährige unterrichtet und forscht an der Columbia Business School. In seinen mittlerweile sechs Büchern beschäftigt er sich mit Lösungsmöglichkeiten der Klimakrise, getragen von den dafür notwendigen wirtschaftlichen Weichenstellungen. Alexander W. Rauscher hat Gernot Wagner in New York besucht und ihn auch zu den Präsidentschaftswahlen in den USA befragt.
Thema [2025.11.10]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Moderation]
Datum: 2025.11.10 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Was die Liebe frisch hält – die Boogie-Woogie Superstars 70+ | Beinamputation nach Fehldiagnose | 30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – die Katastrophe von Kaprun | Bäume unter Klimadruck – wie Förster den Wald retten wollen

Was die Liebe frisch hält – die Boogie-Woogie Superstars 70+
„Boogie-Woogie tanzen ist ein Jungbrunnen für uns", sagt die 72-jährige Nellia Ehrentraut. Mit ihrem sechs Jahre älteren Ehemann Dietmar ist sie seit über einem halben Jahrhundert verheiratet. Als jemand ein Tanz-Video des Paares online stellt, werden die Boogie-Woogie Senioren über Nacht weltberühmt.

65 Millionen Mal wird das Video angeklickt. Popstar Ed Sheeran lässt das Paar aus Vorarlberg in einem seiner Musikvideos auftreten. Susanne Kainberger hat die beiden bei einem Auftritt in Hall in Tirol getroffen und erfahren, wie sie trotz aller Höhen und Tiefen auch nach 57 Jahren noch ein Liebespaar geblieben sind.

Beinamputation nach Fehldiagnose
„Ich habe in der Ambulanz eine Infusion bekommen und wurde geröntgt. Dann haben sie mich mit Schmerztabletten und dem Rat, das Bein zu kühlen, nach Hause geschickt.“ Das sagt die 25-jährige Wienerin Klara O. im THEMA-Interview. Doch Schwellung und Schmerzen lassen nicht nach. Die Mutter eines einjährigen Sohnes sucht in einer weiteren Wiener Ambulanz Hilfe. Dort wird eine Thrombose ausgeschlossen und sie wird wieder nach Hause geschickt. Kurz darauf verliert sie das Bewusstsein. Erst dann wird eine schwere Blutvergiftung durch eine bakterielle Infektion erkannt. Um das Leben der jungen Frau zu retten, wird in einer Notoperation der Oberschenkel amputiert. Andrea Poschmaier und Susanne Kainberger berichten.

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – die Katastrophe von Kaprun
"Ich habe seinen Tod am Anfang verdrängt, jetzt ist das nicht mehr nötig“, sagt Karin Stieldorf, die am 11. November 2000 ihren Sohn verloren hat. Der damals 18-jährige Matthäus starb gemeinsam mit 154 anderen Menschen beim Brand der Gletscherbahn in Kaprun.
Heuer jährt sich diese Tragödie zum 25. Mal. In der Reportage kommen Angehörige ebenso zu Wort, wie Retter und Juristen, die bis heute den Ausgang des damaligen Strafprozesses kritisieren, bei dem alle Angeklagten freigesprochen wurden.

Bäume unter Klimadruck – wie Förster den Wald retten wollen
„Es ist ein Schock, wenn du aus dem Fenster schaust und siehst, die Bäume stehen nicht mehr“, sagt Stefan Schweighofer, Förster in Pöllau in der Steiermark. Er hat mehr als die Hälfte seines Waldes durch Hitze, Trockenheit und Windwurf verloren. Extremwetterereignisse machen den heimischen Förstern und Waldbesitzern zu schaffen. Der bisherige Klimahelfer Wald stößt inzwischen mehr CO2 aus, als der aufnehmen kann.
Familie Hoyos in Niederösterreich sucht weltweit nach Bäumen, die widerstandsfähiger gegen Hitze sind. Stefan Schweighofer setzt auf Mischwälder und pflanzt mit Schulklassen neue Bäume. Tara Giahi hat die Kinder für THEMA begleitet.
Thema [2025.03.24]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Moderation]
Datum: 2025.03.24 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation]
Der falsche Lehrer
Ein Mann arbeitet 15 Jahre lang als Lehrer. Zuletzt unterrichtet er Deutsch und Sport in einer Schule in Steyr. Den Schulbehörden fällt nicht auf, dass sein Diplomzeugnis eine Fälschung ist. „Er konnte großartig mit Kindern umgehen. Von ihm konnte man wirklich etwas lernen“, sagt ein ehemaliger Kollege. Doch dann passiert dem Mann ein Missgeschick.
Er verliert seine Geldbörse. Ein ehrlicher Finder bringt sie zur Polizei und diese entdeckt darin einen gefälschten Polizeiausweis. Im Zuge der Ermittlungen fliegt auch das gefälschte Diplomzeugnis auf. Nun drohen dem falschen Lehrer bis zu zwei Jahre Haft. Sonja Hochecker, Andrea Poschmaier und Gerhard Janser auf Spurensuche.

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück - Der Wilderer von Annaberg
Es war einer der größten Polizeieinsätze Österreichs. Im September 2013 läuft im Gebiet des niederösterreichischen Annabergs ein Wilderer Amok. Jahrelang hatte ihn die Polizei gesucht.
Der Mann tötet drei Polizisten und einen Notfallsanitäter des Roten Kreuzes. Anschließend legt er Feuer in seinem Haus in Großpriel und schießt sich in den Kopf. Der Fall des Wilderers von Annaberg hat Blaulichteinsätze für immer verändert.

Streit um Wasserstoffwerk
„Genau hier, in einer der trockensten Regionen Österreichs, soll ein Elektrolysewerk entstehen, das Millionen Liter Wasser zur Herstellung von Wasserstoff benötigt", kritisiert Christine Sommer vom Verein Lebensraum Pannonia.
In Zurndorf im Bezirk Neusiedl am See soll die Anlage am Rande eines Naturschutzgebietes errichtet werden. Die Anrainer fürchten auch künftigen LKW-Verkehr, da der Wasserstoff per Gefahrenguttransport nach Schwechat oder Wien transportiert werden müsste. Für die Befürworter des Projektes ist das Werk hingegen ein wichtiger Schritt in Richtung Energiewende, berichtet Markus Waibel.

Fluss-Schützer Ulrich Eichelmann im Portrait
„Wir wissen nicht mehr, wie ein natürlicher Fluss aussieht“, sagt Ulrich Eichelmann. „Das, was wir sehen, sind verbaute Wasserstraßen“. Der 63-jährige Ökologe engagiert sich Zeit seines Lebens für den Erhalt artenreicher Flusslandschaften.
Geweckt wurde sein Interesse in seiner Kindheit, als der Bach in seinem Heimatdorf versiegt ist. Im THEMA-Portrait von Sonja Hochecker erzählt der preisgekrönte Fluss-Schützer vom Kampf für die letzten unberührten Flusslandschaften Europas und warum auf seiner Terrasse ein kleiner Fluss fließt.
Thema [2024.07.29]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.07.29 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Mare & Amore: Paare, die nach Italien ziehen | Familie Wesenauer kämpft gegen die spanische Baumafia | Cannabismedizin – neue Chancen gegen chronische Schmerzen? | Warnung vor Asphalt-Abzocke
Thema [2025.10.06]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Moderation]
Datum: 2025.10.06 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Vertauschte Babys in Graz – Kennenlernen nach vielen Jahren
„Es fühlt sich an, als würden wir uns schon seit 35 Jahren kennen.“ Das sagen Doris Grünwald und Jessica Baumgartner. Im Oktober 1990 werden die beiden in der Grazer Uniklinik geboren. Sie kommen als Frühchen zur Welt. Kurz nach ihrer Geburt werden die Babys auf der Station versehentlich vertauscht. Die Eltern gehen mit dem Kind der jeweils anderen Familie nach Hause. 2016 hat THEMA über Doris Grünwald berichtet, die durch eine Blutspende zufällig entdeckt hatte, dass sie mit ihren Eltern nicht verwandt ist. Die Suche nach der anderen Familie blieb damals erfolglos.
Wie sich die beiden Frauen gefunden haben und was das für die Familien bedeutet, haben sie Eva Kordesch im THEMA-Interview erzählt. Doris Grünwald und Jessica Baumgartner haben vor kurzem erstmals ihre biologischen Eltern getroffen.

Der Fall Anna – die Mutter im Interview
„Sie war erst zwölf Jahre alt. Keiner kann mir sagen, dass ein Mädchen in diesem Alter freiwillig das erleben will, was meine Tochter erleben musste.“ Das sagt die Mutter jenes Mädchens, das behauptet, von mehreren Burschen im Alter von 13 bis 18 Jahren in Wien Favoriten sexuell genötigt worden zu sein. Das Gericht spricht die zehn Angeklagten frei, weil es die Aussagen des Mädchens als widersprüchlich ansieht. Die Staatsanwaltschaft hat Nichtigkeitsbeschwerde eingelegt, die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.
„Auch für mich ist das Mädchen das Opfer. Trotzdem sind die Burschen rechtlich unschuldig, moralisch ist es natürlich wieder eine ganz andere Frage,“ sagt Timo Gerersdorfer, der einen der Burschen im Prozess vertreten hat. Jetzt wird einigen der Angeklagten vorgeworfen, auch ein anderes zwölfjähriges Mädchen sexuell genötigt zu haben. Laura Mlakar, Anne-Maria Neubauer und Christoph Feurstein berichten.

Prominente in Haft – geläutert, bevorzugt, beschädigt?
„Diese Ruhe, diese Abgeschiedenheit haben mir gutgetan. Ich bin froh, dass ich die Chance hatte, das zu erleben“, sagt der verurteilte PR-Berater und ehemalige Lobbyist Peter Hochegger über seine Monate in Haft.
Ob der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser, der seit Juni im Innsbrucker Gefängnis sitzt, das auch so sieht, weiß man nicht. Im Sommer hat sein Besuch in einem Nobelhotel am Wörthersee im Zuge eines Freigangs für Aufregung gesorgt. Ein weiterer Prominenter lädt THEMA ins Burgenland ein, um über seine Erfahrungen mit der Justiz zu sprechen. Welchen Schaden prominente Häftlinge der Republik verursachen und ob sie geläutert aus ihren Verfahren hervorgehen, diesen Fragen gehen Eva Kordesch und Michaela Rädler nach.
Thema [2024.07.15]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.07.15 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Späte Trennung, neues Glück | Frau mit 35 Hunden spurlos verschwunden | Endometriose | 25 Millionen: Wer bekommt Engelhorns Erbe?
Thema [2024.07.08]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.07.08 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Burlesque – die Kunst des erotischen Entkleidens | Wir sind Europameister - Randsportarten im Fokus | Blechlawine in den Dörfern | Wir sind Europameister
Thema [2024.06.10]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.06.10 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Starkregen und Hochwasser – womit müssen wir rechnen? | Schweinefleisch – die Qual der Wahl | Jakob Schubert – der Methusalem des Klettersports
Thema [2025.01.20]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2025.01.20 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Das Zuhause in Asche – Österreicher in der Brandregion L.A.
„Alles weg, alles weg“, sagt der österreichische Regisseur Robert Dornhelm, während er in der Asche seines Hauses steht. THEMA hat ihn mit der Kamera begleitet, auf der Suche nach Resten und Erinnerungsstücken in seinem ehemaligen Zuhause.
Der 77-Jährige ist aus seinem Haus in Malibu gerade noch rechtzeitig zu Freunden geflohen. Die Brände in Los Angeles gehören zu den größten in der Geschichte des US-Staates Kalifornien. Seit 7. Jänner brennt es, nachdem es monatelang nicht geregnet hat. Mindestens 27 Menschen sind ums Leben gekommen, Tausende wurden evakuiert. Claudia Farrokhnia und Wolfgang Santner begleitet für THEMA ausgewanderte Österreicherinnen und Österreicher auf der Suche nach dem, was von ihrem Zuhause übriggeblieben ist

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – Die Bombenattentate des Franz Fuchs
In der Nacht von 4. auf 5. Februar 1995 tötet eine Rohrbombe im südburgenländischen Oberwart vier Roma. Das Attentat ist Teil der rassistisch motivierten Anschlagsserie von Franz Fuchs. Von Dezember 1993 bis Oktober 1997 halten 25 Briefbomben, eine Rohrbombe und zwei weitere hochexplosive Sprengfallen ganz Österreich in Atem. Unter den Opfern ist auch der damalige Wiener Bürgermeister Helmut Zilk, der vier Finger seiner linken Hand verliert. Dem Kärntner Polizisten Theo Kelz werden beim Untersuchen einer Bombe beide Hände weggerissen. Franz Fuchs hatte den Sprengsatz vor einer slowenischen Schule in Klagenfurt deponiert.
Ein Jahr nach seiner Verurteilung zu lebenslanger Haft begeht Fuchs in seiner Zelle Suizid. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Sendung THEMA blicken wir zurück. Den Auftakt macht eine umfassende Reportage von Susanna Zaradic über die Anschlagsserie.

Theo Kelz – wie geht es ihm heute?
Vor 30 Jahren werden dem Polizisten Theo Kelz beim Untersuchen einer Rohrbombe beide Hände weggerissen. Er überlebt dank der Hilfe eines Kollegen. Sein Leben meistert er vorerst mit Handprothesen. Im Jahr 2000 dann die Sensation: Der damals 45-Jährige bekommt bei einer weltweit erst zum zweiten Mal durchgeführten 17-stündigen Operation an der Uniklinik in Innsbruck die Hände eines Spenders transplantiert.
Drei Tage später gibt er THEMA ein Exklusivinterview. „Mir geht es ausgezeichnet, das Ärzteteam hat wirklich gigantische Arbeit geleistet.“ Um eine Abstoßungsreaktion zu verhindern, muss er für den Rest seines Lebens starke Medikamente nehmen. Wie geht es ihm heute? Eva Kordesch besucht Theo Kelz zu Hause in Feldkirchen
Thema [2024.05.13]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.05.13 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Personalmangel im Kindergarten | Psychische Probleme nach der Geburt |Hürden beim PV-Ausbau – Der Kampf um nachhaltige Energie
Thema [2025.06.23]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Moderation]
Datum: 2025.06.23 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Frau klagt Kinderwunschmediziner
„Ich hatte eine innere Unruhe. Es war ein Gefühl, nicht sagen zu können, wo ich herkomme.“ Dass in ihrer Familie etwas nicht stimmt, ahnte Mira S. (Name von der Redaktion geändert) seit ihrer Kindheit. Nun bestätigt ein DNA-Test: Ihr Vater ist nicht ihr leiblicher Vater. Auch nicht der ihrer beiden Schwestern. Die Eltern hatten Anfang der 1990er Jahre einen steirischen Kinderwunschmediziner aufgesucht.
„Sie dachten“, so die Innsbrucker Anwältin Lisa Holzmann, „dass lediglich Hormonbehandlungen durchgeführt werden würden“. Der Arzt soll ohne Einverständnis fremden Samen verwendet haben. Mira S., die heute selbst Ärztin ist, geht nun an die Öffentlichkeit, um herauszufinden, ob es weitere Fälle gibt. Eva Kordesch und Oliver Rubenthaler berichten.

Sigrid Stagl – Wissenschafterin für die Zukunft
„Ich will der Gesellschaft dienen. Deswegen bin ich Wissenschafterin“, sagt Sigrid Stagl, von der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie ist die weltweit erste Doktorandin im Fach ökologische Ökonomie, in dem der Mensch über das Geld gestellt wird. Stagl zeigt auf, wie wir unser Wirtschaftssystem verändern sollten, um der menschengemachten Erderhitzung entgegenzutreten.
Aufgewachsen auf einem Bauernhof im Waldviertel, erlebt sie schon als Kind die Auswirkungen des Klimas auf die Landwirtschaft. Für ihre Arbeit wurde Sigrid Stagl vergangenes Jahr mit der Auszeichnung Wissenschafterin des Jahres geehrt. Ein Porträt von Leon Hoffmann-Ostenhof.

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – Atomkraftwerk Zwentendorf
30.000 Stimmen haben es entschieden: 50,47 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher haben 1978 gegen die friedliche Nutzung der Atomenergie in unserem Land gestimmt.
In den 1970er Jahren schien die Mehrheit der Österreicher für Atomkraft zu sein, wurde sie doch als sauber, billig und notwendig angepriesen. Aber die Atomkraftgegner formierten sich und markierten den Beginn der österreichischen Umweltbewegung.

Dritte Orte: Nicht daheim und doch zuhause
„Ich kann einfach ich sein. Man weiß, was ich mag und man kennt mich hier“, sagt Teresa Zimmermann über ihren Dritten Ort, das Café Landtmann in Wien. Andere gehen ins Strandbad Klagenfurt oder auf einen Berg im Montafon. Es sind Orte, an denen soziale Unterschiede unwichtig sind.
Die Bezeichnung Dritter Ort kommt aus der Soziologie. Er dient zur Erholung vom Ersten Ort, der Familie, und vom Zweiten, der Arbeit. „Nicht daheim und doch zuhause“, so beschreibt es die Vorarlberger Soziologin Judith Lutz. Oliver Rubenthaler hat für THEMA Menschen an ihren Dritten Orten aufgesucht.
Thema [2025.06.16]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Moderation]
Datum: 2025.06.16 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation]
Amoklauf Graz – die Frage nach dem Warum

„Ich hatte Angst um mein Leben. Komme ich hier raus? Werde ich meine Familie wiedersehen?“ Das sagt eine Schülerin im THEMA-Interview über die Momente, als Arthur A. im Schulgebäude zehn Menschen tötet und zwölf schwer verletzt. Die 18-Jährige hatte sich gerade auf ihre Englischmatura vorbereitet. Einen 16-Jährigen trifft ein Projektil im Gesicht. Mehrdad Tehrany, ein Freund des Opfers sagt: „Er liebt es zu singen und zu rappen. Ich weiß nicht, ob er das je wieder tun kann.“ Viele Schülerinnen und Schüler werden von Kriseninterventionsteams betreut und getröstet.
Edwin Benko leitet den Einsatz: „Jede und jeder trauert unterschiedlich. Entscheidend ist, über das Erlebte zu reden.“ Für viele bleibt die Frage nach dem Warum. Eine Reportage von Markus Waibel und Leon Hoffmann-Ostenhof.

Feurstein fragt nach: Amoklauf – ein männliches Problem
Wie kommt es dazu, dass sich ein junger Mensch in keinster Weise mehr menschlich verhält und andere tötet? Dieser Frage geht Christoph Feurstein im Gespräch mit der Kinder- und Jugendpsychiaterin Ruth Maria Friewald nach. Sie hat in den vergangenen 18 Jahren mehr als 7000 Kinder, Jugendliche und Familien betreut und sagt: „Wir sollten anfangen zu verstehen, wo der Schmerz herkommt und wie er solche Ausmaße annehmen kann, dass diese Taten geschehen.“ Sich mit den Ursachen auseinanderzusetzen, sei die beste Prävention.

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – Gewitterjäger
Man kennt sie hauptsächlich aus US-amerikanischen Katastrophenfilmen. Männer, die sich auf die Jagd nach Blitz und Donner begeben. Vom Volksschullehrer bis zum Computertechniker. Mit Autos, die als rollende Wetterstationen ausgerüstet sind, legen sie Hunderte Kilometer an einem Tag zurück.
Ihre Trophäen sind Fotos der Naturgewalten. THEMA hat die sogenannten Sturmjäger 2012 auf ihrer Mission ins Burgenland begleitet und herausgefunden, dass ihr Hobby durchaus Sinn macht.

Katya Mizera – Dancing Stars als große Chance
Als Profitänzerin an der Seite von Aaron Karl ist Katya Mizera zur Dancing Queen der vergangenen Staffel geworden. Für die 27-jährige Ukrainerin war es die große Chance, in Österreich Fuß zu fassen.
Am 26. Februar 2022, zwei Tage nach Ausbruch des Krieges, ist sie mit ihrer Mutter aus der Ukraine geflüchtet. „Ich habe die Bomben gesehen. Es war nicht die Angst, dass ich vielleicht nicht überlebe. Meine größte Angst war es, meiner Familie nie wieder sagen zu können, dass ich sie liebe.“ In Kiew betrieb Katya Mizera ein Tanzstudio. Der Sieg bei „Dancing Stars“ hat ihr Hoffnung gegeben, weiterhin ihre große Leidenschaft leben zu können, sagt sie im THEMA-Interview mit Eva Kordesch.
Thema [2024.04.22]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.04.22 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Der Bub in der Hundebox | Verurteilte Züchterin darf Listenhunde halten | Der Fall Georg Polic | Robert Wild – unser Mann auf dem „Mars“
Thema [2025.08.04]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Moderation]
Datum: 2025.08.04 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Liebe ohne Wenn und Aber – Die Kraft tiefer Freundschaften
„Echte Freundschaft ohne tiefe Liebe kann es nicht geben“, sagt der oberösterreichische Künstler Edgar Honetschläger. Er hatte eine enge Beziehung zu seiner 56 Jahre älteren Nachbarin Pauline Schürz, die er liebevoll „Omsch“ nannte. Die Autorin Jaqueline Scheiber und die Buchhändlerin Bianca-Maria Braunshofer sagen: „Unsere Freundschaft soll immer das Wichtigste im Leben sein, auch wenn der Alltag ruft und das Leben sich ändert.“
Sie wissen, eine tiefe Beziehung, braucht vor allem Zeit und Aufmerksamkeit. Susanne Kainberger hat mit Menschen gesprochen, die Freundschaft als starkes Band sehen, das von Liebe getragen wird.

Bauernburnout
„Ich war kaputt. Ich konnte nicht mal auf den Traktor steigen“, sagt der Bauer Thomas Kerschhaggl. 2014 hat der Salzburger ein Burnout. Preisdruck, Existenzängste und Perfektionismus waren die Gründe dafür.
Jahrelang leidet er in Stille, erzählt niemandem von seinen Selbstmordgedanken. Er ist mit seiner Geschichte nicht allein. 60 Prozent aller Bauern in Österreich leiden an Burnout-Symptomen. Kaum jemand spricht darüber. „Immer stark sein, immer leisten, das ist tief verankert in uns Männern“, sagt Manfred König. Auch er hat ein Burnout überstanden. Nicht nur der Beruf sei das Problem gewesen, sondern auch die Art und Weise, wie er als Mann erzogen wurde. Eine Reportage von Leon Hoffmann-Ostenhof.

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – Die Mondlandung
500 Millionen Menschen sind über das Fernsehen live dabei, als Neil Armstrong und Edwin „Buzz" Aldrin als erste Menschen den Mond betreten. Die Mondlandung am 20. Juli 1969 gilt für viele als das größte Abenteuer der Menschheitsgeschichte und als das erste globale Fernsehereignis. Der ORF überträgt damals live: 28 Stunden und 28 Minuten ohne Pause.
Markus Stachl und Oliver Rubenthaler haben im Jahr 2009 Menschen getroffen, denen man durchaus ein Naheverhältnis zu unserem Erdtrabanten nachsagen kann. THEMA wirft fünf Tage vor dem letzten Sommervollmond 2025 einen Blick zurück.

Schneckerl wird 70 – Herbert Prohaska feiert auf großer Bühne
Anlässlich des runden Geburtstags von Herbert Prohaska treten auf der Donaubühne Tull zahlreiche Stars auf. Von Thomas Stipsits bis Reinhold Bilgeri. Der ehemalige Spitzenfußballer und Trainer hat seine Anfänge nie vergessen: „Wir hatten nichts. Wir sind einfach von früh bis spät dem runden Leder nachgelaufen“.
Seine Karriere führt ihn von der Zweizimmerwohnung in Simmering mit Eltern und Großvater, bis zu Inter Mailand und AS Roma. Rückhalt hat ihm immer seine Frau gegeben. Pia Bichara hat Herbert Prohaska bei den Feierlichkeiten in Tulln getroffen.
Thema [2024.04.08]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.04.08 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Sommer im April | Legales Cannabis in Deutschland | Wer verteilt Engelhorns Erbe? | Verabschiedung
Thema [2024.03.25]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.03.25 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Was macht uns glücklich? | Quereinstieg in den Lehrberuf glückt nicht allen | Fünf Jahre Fridays for Future – ist die Zeitenwende geglückt? | Die Welt der Furrys – tierisch glücklich
Thema [2025.05.05]
Datum: 2025.05.05 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation]
Umstrittener Hundesport – Aus für privates Beiß- und Angriffstraining
Eine Hundehalterin und ihre beiden Söhne wurden am Mittwoch in einer Wohnung in Wien von ihrem vierjährigen Pitbull verletzt. Immer wieder sorgen solche Beißattacken von aggressiven Hunden für Aufregung und Angst. Seit dem 15. April dieses Jahres ist das private Beiß- und Angriffstraining in Österreich verboten. „Bereits bisher galt das Scharfmachen von Hunden als Quälerei“, sagt Jürgen Stadler von der Pfotenhilfe Lochen.
Der Tierschützer gehört zu einer Allianz von elf führenden Organisationen, die das Verbot des privaten Schutzhundetrainings verlangt haben. Die Dachorganisation des Hundewesens, der Kynologenverband, warnt jetzt davor, dass entsprechende Rassen nun keine artgerechte Beschäftigungsmöglichkeit mehr hätten und sich der „Sport“ in den Untergrund verlagern könnte. Markus Waibel berichtet.

Blackout in Österreich – Was tun, wenn das Licht ausgeht?
„Wir haben ein Notstromaggregat, das die Wasserversorgung sichert und Selbsthilfebasen, wo die Menschen im Krisenfall kochen können. Innerhalb von zwei Stunden können wir einen Notfallplan aktivieren“, sagt Josef Ober, Bürgermeister von Feldbach. Die südoststeirische Gemeinde wurde gerade vom Rechnungshof für ihre vorbildliche Blackout-Vorsorge gelobt.
Doch nicht überall in Österreich existiert ein derart umfassendes Sicherheitsnetz für den Fall, dass der Strom über längere Zeit ausfällt. In Spanien hat sich gerade gezeigt, wie schnell in so einer Situation Chaos ausbrechen kann und wie verwundbar unsere hochtechnisierte Zivilisation ist. Susanne Kainberger und Markus Waibel haben recherchiert, worauf es im Ernstfall ankommt und wie groß die Gefahr eines Blackouts bei uns überhaupt ist.

Monkeys Of Earth – eine inklusive Band aus Wien
„Man muss sich auf der Bühne gehen lassen. Das Schlimmste, was uns passieren kann, ist, dass uns 3.000 Menschen ausbuhen“, sagt der Bassist Ron Pfennigbauer vor dem Auftritt in der Wiener Arena. Von den fünf Musikerinnen und Musikern haben drei eine Behinderung. Die Sängerin Manuela Hauer singt zu den Coversongs, die die Band spielt, nie den gleichen Text, sondern immer, was ihr gerade in den Sinn kommt. Keyboarderin Laura Rambossek ist blind.
„Die Songs lerne ich nur durchs Zuhören und Nachspielen. Die sind ja nicht so kompliziert wie Beethoven oder Chopin“, so die Studentin des klassischen Klaviers. Beim Publikum weicht die anfängliche Überraschung schnell der Begeisterung. Anlässlich des „Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ am 5. Mai porträtieren Andrea Poschmaier und Pia Bichara für THEMA die Band, die Protest lebt und zeigt, was gemeinsam möglich ist.
Thema [2024.03.11]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.03.11 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Auto-Beschlagnahme: Was bringt die Raser-Strafe? | Peter Kraus wird 85 | Frauen in Männerberufen | Rekonstruktionen nach Krebs: der schwierige Weg zur neuen Nase
Thema [2024.10.07]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.10.07 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Bombendrohungen gegen Bahnhöfe
Eine Serie von Bombendrohungen gegen Bahnhöfe sorgt derzeit für Unruhe. Von Klagenfurt bis Bregenz mussten Passagiere stundenlang warten, bis die Exekutive die Umgebung abgesucht hatte und Entwarnung geben konnte. Wer hinter den anonymen E-Mails mit den Drohungen steckt, wird vom Staatsschutz untersucht.
„Ob es sich um Verrückte oder Terroristen handelt, wir müssen die Bedrohungen ernst nehmen. Die Lage ist seit einem Jahr angespannt“, sagt Terrorexperte Nicolas Stockhammer. Wie gut funktioniert die Warnung der Bevölkerung im Krisenfall? Das neue Alarmierungssystem AT-Alert soll im Ernstfall per SMS informieren. Wie ausgereift das System ist, soll am 5. Oktober im Rahmen eines landesweiten Zivilschutz-Probealarms getestet werden, berichten Gerhard Janser und Markus Waibel.

Neue Therapien gegen Clusterkopfschmerz
„Du denkst, Du nimmst ein Messer und schneidest einfach den Nerv durch, damit das endlich aufhört!“ Das sagt Bettina Odreitz, die seit ihrer Jugend an starken Clusterkopfschmerzen leidet, auch „Selbstmord-Kopfschmerz“ genannt. Viele Jahre wurde ihr Leiden nicht ernst genommen.
Dann findet sie Hilfe bei einer Kopfschmerz-Expertin, die ihr Medikamente, Sauerstoff und eine neue Spritze verordnet. Bei einem anderen Clusterkopfschmerz-Patienten, der anonym bleiben möchte, versagen diese Therapien. Seit zwei Jahren nimmt der Mann alle drei Wochen Psilocybin. Ein Wirkstoff, der in Pilzen vorkommt. In sogenannten „Magic Mushrooms“. „Ich muss sonst keine anderen Medikamente mehr nehmen und bin beschwerdefrei. Ich habe mein Leben wieder.“ Allerdings gilt Psilocybin als psychedelische Droge und ist verboten. Sylvia Unterdorfer hat für THEMA recherchiert.

Laien, die Wissenschaft betreiben – Citizen Scientists
Immer mehr Forschungsrichtungen stützen sich beim Sammeln von Daten auf die Arbeit von sogenannten Citizen Scientists. Bürgerinnen und Bürger, die kostenlos wissenschaftlich arbeiten.
„Ich bin draufgekommen, ich sehe jetzt viel mehr als ich früher gesehen hab“, sagt Luise Losert aus Wien Simmering. Die pensionierte Tagesmutter trägt nun als Citizen Scientist Blühbeginn, Fruchtreife, Blattfärbung und Blattabwurf bestimmter Pflanzen in eine App der GeoSphere Austria ein. Und dies täglich. Ihre Daten werden weiterverarbeitet und helfen der Wissenschaft, Vegetationszeiten zu dokumentieren. Citizen Scientists haben sich beispielsweise auch in der Vogelbeobachtung über viele Jahre bewährt. In der Geschichtswissenschaft sind sie neu. Andrea Poschmaier hat Laien-Wissenschafterinnen bei ihren Aufgaben begleitet.
Thema [2024.05.06]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.05.06 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Notruf: Wenn Maschinen entscheiden – Rettungswagen verweigert | Teure Behandlung erkämpft | Die erfolgreichste Heißluftballon-Pilotin
Thema [2024.02.12]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.02.12 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Höchststand bei Drogentoten | Das Dorf der Zukunft | Österreichs bester Bombenentschärfer
Thema [2024.02.05]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.02.05 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Zwei Mordversuche überlebt | Drei Frauen sexuell bedrängt | Für 56 Minuten ins All | Fasching: Warum wir uns verkleiden
Thema [2024.07.22]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.07.22 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Liebeskummer – warum uns Herzschmerz so quält | Unwetter und kein Ende – Zivilschutzalarm in Teilen Österreichs | Ja zum Leben sagen – Frau lebt mit Locked-in-Syndrom | Weniger Arbeit, gleich viel Geld?
Thema [2025.02.17]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2025.02.17 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation]
Islamistischer Anschlag in Villach
Die Messerattacke eines 23-jährigen Syrers hat einen extremistischen Hintergrund. Das haben erste Ermittlungen ergeben. Der Mann, der 2020 als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Österreich gekommen ist, hat sich legal im Land aufgehalten. Er dürfte sich im Internet radikalisiert haben. In seiner Wohnung wurde eine Flagge der Terrororganisation IS gefunden. Fünf Menschen im Alter zwischen 15 und 36 Jahren wurden zum Teil schwer verletzt, ein 14-Jähriger Schüler hat bei dem Terrorakt sein Leben verloren.
„Menschen das Gefühl zu vermitteln, immer und zu jedem Moment Opfer eines solchen Attentats werden zu können, ist eine Strategie von Terrororganisationen, wie dem IS“, sagt der Terrorismusexperte Nicolas Stockhammer und verweist auf die Tatsache, dass sich Menschen wie der Attentäter zunehmend im Internet radikalisieren. Ein 42-jähriger Essenszusteller hat den Attentäter gestoppt. Er stammt ebenfalls aus Syrien: „Da waren Kinder auf der Straße, das konnte ich nicht zulassen.“ Er fährt mit seinem Auto auf den Attentäter zu und rammt ihn. Damit hat er wohl Schlimmeres verhindert. Unmittelbar danach konnte der Angreifer von der Polizei festgenommen werden. Villach trauert, Österreich ist schockiert. Pia Bichara und Oliver Rubenthaler berichten.

Schamanin ergaunert Millionen – Wie der Esoterik-Betrug funktionierte
„Sie müssen mir ihr gesamtes Geld zur ‚Reinigung‘ geben, sonst wird Ihre Tochter sterben“, soll eine selbst ernannte Schamanin einer 56-jährigen Wienerin gedroht haben. Die Frau glaubte ihr und übergab in Tranchen insgesamt 727.000 Euro. Seither fehlt von der angeblichen Seherin Amela jede Spur.
Wochen später entdeckt die Polizei in der Villa ihres Sohnes Geld und Schmuck im Wert von rund 10 Millionen Euro. Der Mann ist seither in U-Haft. Sein Anwalt Nikolaus Rast bestreitet jede Mittäterschaft. Das Geld stamme aus früheren Erbschaften. Wo versteckt sich die Frau? Wie viele Opfer gibt es? Wer fällt auf derart dreiste und abstruse Tricks herein? Savanka Schwarz und Gerhard Janser tauchen in den Fall ein und finden Antworten.

Alles für den Tourismus? Skigebiete groß versus klein
„Wir müssen mit großen Rucksäcken einkaufen gehen, weil die Zufahrt zu unserem Haus wegen einer Skipiste gesperrt ist.“ Das sagt Familie Felder aus dem Kleinwalsertal in Vorarlberg. Seit Jahren streitet die Familie mit dem zuständigen Bürgermeister.
Doch der Wintertourismus hatte bisher immer Vorrang. Ganz anders geht man im kleinen Skigebiet am Hochkeil in Salzburg vor. Hier wird ausschließlich auf Naturschnee Ski gefahren. Es gibt keine Schneekanonen und so möchte man es auch belassen, berichtet Christoph Bartos.
Thema [2025.02.10]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2025.02.10 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation]
Der Fall Leon – Das Interview mit Vater Florian Apler nach dem Freispruch
522 Tage ist Florian Apler in Untersuchungshaft gesessen. Die Staatsanwaltschaft sah es als erwiesen an, dass er im August 2022 seinen Sohn Leon bei einem nächtlichen Spaziergang getötet haben soll. Der Sechsjährige litt an einem seltenen Gen-Defekt. Als Motiv galt für die Staatsanwaltschaft Überforderung. Doch am 1. August 2024 wird Florian Apler von einem Geschworenengericht einstimmig freigesprochen.
Hinter ihm liegen 17 Monate Gefängnis und ein Verfahren, das ihn in hohe Schulden gestürzt hat. Jetzt hat der Familienvater ein Buch veröffentlicht, in dem er Vorwürfe gegen Polizei und Justiz äußert. Er spricht von Ermittlungspannen, mangelhaften Gutachten und Vorverurteilung. Im THEMA-Interview mit Christoph Feurstein erzählt er, was die vergangenen Jahre für ihn bedeutet haben und wie es jetzt weitergehen soll.

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – Die „Schwarze Witwe“ Elfriede Blauensteiner
„Sie hat die Auftritte in der Öffentlichkeit genossen“, so Karl Bernhauser, der Strafverteidiger von Elfriede Blauensteiner heute. Der Prozessauftakt gegen die „Schwarze Witwe“ jährt sich zum 28. Mal. THEMA wirft einen detaillierten Blick auf die Geschehnisse rund um den spektakulären Fall, der letztlich nur durch damals neue Untersuchungsmethoden geklärt werden konnte.
Blauensteiner gestand ursprünglich fünf Morde, drei konnten ihr nachgewiesen werden. Mit Hilfe von Archivmaterial und neuen Interviews rekonstruieren Susanne Kainberger und Markus Waibel die Tathergänge und bieten einen Einblick in die Psyche der Elfriede Blauensteiner.

Die Tradition des Eisstockschießens
„Das Schöne am Eisstockschießen ist, du bist an der frischen Luft, unter Leuten, hast Bewegung und eine Gaude", schwärmt der Eisstockschütze und Bürgermeister von Klaffer im Mühlviertel Franz Wagner. Der gesellige Geschicklichkeitssport zählt zu beliebtesten und ältesten Wintersportarten im Alpenraum. Allein in Österreich gibt es mehr als 500.000 Freizeitspieler. Doch das Stockschießen auf zugefrorenen Teichen oder Seen gerät durch die wärmer werdenden Temperaturen zu einem immer selteneren Vergnügen.
„Das Eis hat sich verändert, es kann gut sein, dass der Weißensee einmal nicht mehr zufriert“, sagt der Eismeister der größten Natureisfläche Europas, Norbert Jank. Susanne Kainberger hat sich für THEMA das Spiel auf dem Eis genauer angesehen, bei dem traditionell um ein Bratl, also um einen Schweinsbraten mit Kraut und Knödel, oder um kleine Geldbeträge gespielt wird.
Thema [2025.01.27]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2025.01.27 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Tod am Großglockner
„Es blieb nichts mehr anderes übrig, als sie respektvoll zu bergen“, sagt Anton Riepler, Einsatzleiter der Bergrettung Kals. Die 33-jährige Frau soll an Unterkühlung gestorben sein. Ihr 36-jähriger Freund soll sie 50 Meter vor dem Gipfel zurückgelassen haben, um Hilfe zu holen.
„Da ist von vorn bis hinten absolut alles schiefgelaufen“, sagt Peter Suntinger. Der Bergführer hat den Großglockner schon hunderte Male bestiegen. Für ihn werfen die Geschehnisse viele Fragen auf. Savanka Schwarz und Leon Hoffmann-Ostenhof auf Spurensuche

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – Missbrauch in der Kirche
1995 ging Josef Hartmann mit Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs an die Öffentlichkeit. Sein ehemaliger Religionslehrer Hans Hermann Groër, der zum Erzbischof avanciert war, habe ihn missbraucht.
Damit legte der junge Mann einen Kirchenskandal offen. Viele weitere Missbrauchsopfer meldeten sich und konnten schließlich Kirchenreformen, die Einrichtung von Ombudsstellen und ein Brechen des Schweigens erreichen. Anfang Jänner ist der Niederösterreicher Josef Hartmann 65-jährig verstorben.

THEMA nachgefragt: Udo Fischer – Der Rebell vor dem Herrn
Pater Udo Fischer outet sich im Jänner 1998 als weiteres Missbrauchsopfer von Kardinal Hans Hermann Groër. Er bricht sein Schweigen, weil Josef Hartmanns Anschuldigungen gegen Groër ohne Konsequenzen verhallt sind. Die Bischöfe, allen voran der St. Pöltner Bischof Kurt Krenn, stehen weiterhin hinter Groër.
Weil der Dorfpfarrer Udo Fischer Mädchen ministrieren lässt, geschiedenen Wiederverheirateten die Kommunion gibt und auch nichts gegen die Segnung homosexueller Paare hat, ist er dem erzkonservativen Bischof schon lang ein Dorn im Auge. Udo Fischer wird mit einem Redeverbot belegt und als Priester abgesetzt. Doch er lässt sich nicht mundtot machen. Christoph Feurstein hat Pater Udo Fischer 1998 mehrmals interviewt. 27 Jahre später besucht er ihn wieder in seiner Pfarrgemeinde Paudorf.

Ski-WM: Wie lebt es sich in Saalbach-Hinterglemm?
„Wenn die Wintersaison vorbei ist, findet man oft nur schwer ein Café, das offen hat“, sagt Ex-Skirennläufer Stefan Niederseer. Die WM in seinem Heimatort wird er interessiert beobachten. Wie auch schon 1991, bei der ersten Alpinen Ski WM in Saalbach, als er verletzungsbedingt nicht starten konnte.
Saalbach zählt zu den Top-Skigebieten weltweit. Mit 1,5 Millionen Übernachtungen in der Wintersaison. Touristen aus ganz Europa schätzen das riesige Angebot an Pisten und das Après-Ski. Manchen Einheimischen kann das schon einmal zu viel werden. Wie lebt es sich in Saalbach? Dieser Frage geht Gerhard Janser für THEMA nach.
Thema [2023.12.18]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.12.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Was tun, damit Weihnachten gelingt? | Die explosive Gefahr zu Silvester – ein Bölleropfer spricht | Neue Behandlungsmethoden bei Kinderkrebs
Thema [2023.12.11]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.12.11 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Winterhelden – Alpinpolizisten und Strommonteure im Einsatz | Kinderarmut in Österreich | Machtmissbrauch im Musikgeschäft
Thema [2023.11.27]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.11.27 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Mein Neffe ist eine Geisel der Hamas | Lichtblicke für Familien mit schwer behinderten Kindern | Karatezwillinge Peter und Charly Weinold
Thema [2023.11.20]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.11.20 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Entflohen – drei Häftlinge auf der Flucht | Russifizierung in der Ostukraine | Qualzucht? – woran kurzschnäuzige Hunde leiden
Thema [2023.11.13]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.11.13 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Der letzte Wunsch – Hochzeit mit 85 | Streit um Naturschutzwald | Reinhold Bilgeri: Mein Vater war Deserteur
Thema [2025.02.24]
Mitwirkende: Marchetti, Tiba [Moderation]
Datum: 2025.02.24 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation]
Die Ängste nach dem Terror-Anschlag in Villach
„Stellen Sie sich vor, ihr Kind geht aus dem Haus und kommt nicht wieder“, sagt Ute Bauer, stellvertretende Direktorin des BG|BRG Villach St. Martin. „Es gibt Jugendliche, die nicht mehr auf den Hauptplatz dürfen. Aus Angst, es könnte wieder etwas passieren.“ Das Attentat hat in Villach tiefe Spuren hinterlassen.
Unter Geflüchteten wächst die Sorge, für Attentäter gehalten zu werden. „Ich empfehle meinen Klienten abends nicht mehr auf die Straße zu gehen“, sagt Elisabeth Steiner, die eine Unterkunft in Weitensfeld in Kärnten leitet. Der Journalist Fritz Jergitsch analysiert in THEMA, wie schnell man auf TikTok islamistische Propaganda zu sehen bekommt. Ein Bericht von Pia Bichara und Sonja Hochecker.

Den Krieg erklären – Analyst Oberst Markus Reisner im Porträt
„Ich sehe meinen Beruf als Berufung. Offizier wollte ich schon mit 13 werden“, sagt Markus Reisner. Der 46-jährige Niederösterreicher ist Oberst beim Bundesheer, Historiker und Jurist. Seine YouTube-Videos, in denen er den Ukraine-Krieg analysiert, erreichen hunderttausende Klicks.
Der Vater von drei Kindern leitet das Institut für Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Davor hat er mehrere Auslandseinsätze absolviert. „Ich habe gesehen, wie sich Kinder um eine Wasserflasche streiten, da bekommt man einen anderen Bezug zu dem, was wir haben.“ Eva Kordesch hat Markus Reisner für THEMA getroffen.

Dokumentarfilm auf eigene Faust – Zwei Studenten in der Ukraine
„Die Stadtausfahrt von Kiew fühlt sich an wie das Tor zur Hölle. Als ich das erste Mal in meinem Leben in einem Kriegsgebiet war, hat sich etwas in mir verändert“, sagt der Kärntner Maximilian Robitsch.
Der 25-jährige Student der Kommunikationswissenschaft war mit seinem Kollegen Philipp Gönizer in der Ukraine. „Das war kein Projekt, das von uns initiiert oder finanziert wurde. So etwas wäre nicht vertretbar“, erklärt Jörg-Uwe Nieland von der Universität Klagenfurt. Wieder daheim arbeiten die Studenten an einem Film, den sie als Abschlussarbeit für ihr Studium einreichen möchten. Fred Lindner berichtet.

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – Stars und Skandale am Opernball
„Mein Arzt hat gesagt, ich soll immer lustig sein und fröhlich. Alles, was negativ ist, vergiss.“ So blickte Richard Lugner auf sein Leben zurück. Er wusste, wie man Schlagzeilen macht, und lud jahrelang Prominente zum Opernball ein – von Paris Hilton bis Grace Jones.
Die Veranstaltung ist nicht nur ein Fest für die High Society, wie Lotte Tobisch, die Grande Dame des Opernballs, im THEMA-Interview anmerkte: „Ob es einem passt oder nicht: In gewissem Sinne ist der Ball ein Spiegel unserer Gesellschaft.“
Thema [2023.10.30]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.10.30 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Frust mit der Lust? – Tabuthema weiblicher Orgasmus | Fast Fashion: Ist kurzlebige Mode in der Klimakrise noch tragbar? | Mode-HumanistinStar-Designerin und Aktivistin Louise Xin
Thema [2023.10.23]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.10.23 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Zweithöchste Terrorwarnstufe in Österreich | Melanie und Michaela – die siamesischen Zwillinge sind 20 | Filmen und schützen
Thema [2025.11.03]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Moderation]
Datum: 2025.11.03 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Notfall ohne Hilfe – Wenn das Gesundheitssystem versagt

„Wir suchen keinen Schuldigen, sondern wollen herausfinden, wo es Verbesserungsmöglichkeiten in unseren Notfall-Abläufen gibt“, sagt Silke Göltl, Geschäftsführerin des Klinikums Zell am See. Ein 78-Jähriger stirbt am 13. Oktober vor dem Spital an einem Herzstillstand. Die Rettung kam zu spät, weil sie an den falschen Ort geschickt wurde.

In Rohrbach überlebt eine 55-jährige Frau einen Aortaeinriss nicht. Mehrere spezialisierte Kliniken konnten sie aufgrund fehlender Kapazitäten nicht aufnehmen. Wie kann es in unserem hochentwickelten Gesundheitssystem passieren, dass Menschen im Notfall nicht behandelt werden? Laura Mlakar und Markus Waibel berichten.


Leben in der Gefahrenzone – Gehen oder bleiben?

„Immer wenn es geregnet hat, hatte ich Angst“, sagt Ute Kindlinger. Ihr Haus in Walding im Eferdinger Becken befand sich in einer ausgewiesenen Hochwasserzone. Beim Kauf des Grundstücks sei davon keine Rede gewesen, sagt sie. Nach dem Donauhochwasser 2013 zieht sie weg. 2019 verwüstet ein Erdrutsch das Haus von Sepp Istenig.

„Ich habe danach nicht schlafen können, bei jedem kleinen Geräusch bin ich aufgeschreckt“, erinnert er sich. In Österreich leben mehr als 400.000 Menschen in sogenannten Gefahrenzonen. Für viele stellt sich die schwierige Frage: Bleiben oder gehen? Laura Mlakar hat mit betroffenen Menschen gesprochen.


Zufluchtsort Shanghai – Zwei Frauen über das Leben im Exil

Die Nacht des 9. November 1938 ist eine der dunkelsten in der Geschichte Österreichs: Synagogen, jüdische Einrichtungen und Geschäfte werden geplündert und zerstört, tausende Menschen werden in Konzentrationslager gebracht. Weil in einem Teil der Hafenstadt Shanghai die Einreise ohne Visum möglich ist, flüchten 20.000 Menschen aus Europa dorthin. Darunter die Eltern von Elisabeth Ganglberger. Sie kam 1940 in Shanghai zur Welt. Heute berichtet sie als Zeitzeugin regelmäßig an Wiener Schulen. Auch Lilli Fliess verbrachte ihre Kindheit in Shanghai. 85 Jahre später fährt die 96-Jährige wieder hin und findet ihr Zuhause von damals wieder. Matthis Kattnig hat sie begleitet.


30 Jahre THEMA – Wir blicken zurück: Hilfe für Schmetterlingskinder

„Bauen Sie mit ihrem Kind keine Bindung auf, es wird nur wenige Stunden überleben“, das bekam Rainer Riedl vor 30 Jahren von Ärzten zu hören. Seine Tochter Lena ist ein Schmetterlingskind. Bei der genetisch vererbten Krankheit ist die Haut so empfindlich wie ein Schmetterlingsflügel, schon durch leichte Berührungen entstehen schmerzhafte Blasen.

Lena ist heute 31. 1995 haben sich betroffene Familien zu einer Selbsthilfegruppe zusammengefunden und eine Spendenkampagne gestartet, die die seltene Krankheit bekannt gemacht hat. Wie geht es den Schmetterlingskindern von damals heute? Andrea Poschmaier hat nachgefragt.
Thema [2023.09.25]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.09.25 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Gefährlicher Leichtsinn – Unachtsamkeit am Steuer | Die Fußfessel: Entlastung für den Strafvollzug? | Die Zukunft ist jetzt: Ein Tag im digitalen Estland
Thema [2023.09.18]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.09.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Nashorn Yeti tötet Pflegerin | Heimkommen nach zwei Jahren im Wohnmobil | Filmemacher Adrian Goiginger – abseits von Klischees
Thema [2023.09.11]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.09.11 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Urteil im Fall Teichtmeister: Was nun? | Morde an Obdachlosen: Angst vor einem Serientäter | Kinderlos wegen Klimaangst
Thema [2023.07.31]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.07.31 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Paargeschichten | Van-Life – die Freiheit auf vier Rädern | Wohnen im Alter | Artenschutz – eine Wohltat für das Klima
Thema [2023.07.24]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.07.24 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] "Oben ohne" - Das Ende einer kleinen sexuellen Revolution? | Barbie - Filmstar mit 60+ | Leichte Demenz – die vergessene Vergesslichkeit
Thema [2023.07.17]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.07.17 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; Straftaten ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Alter, Sex und späte Liebe | Hitzestress bei Mensch und Tier | Führungskraft in Teilzeit – wie geht das? | Hinweis auf ZIB 2
Thema [2025.07.28]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Moderation]
Datum: 2025.07.28 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Froh verheiratet, glücklich geschieden
„Meine Liebe zu Heidi ist über all die Jahre nur stärker geworden“, sagt Anton Tarmastin. Seit 66 Jahren teilt er mit seiner Frau Heidi Haus, Bett und die Leidenschaft für das Bootfahren. „Eine Ehe ist wie das Wetter. Mal stürmisch, mal windig, aber irgendwann wird es wieder schön“, sagt Heidi Tarmastin aus Villach in Kärnten. Bei Tina-Maria Schobel-Brunner aus Lauterach in Vorarlberg war das anders. „Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich ihn nicht mehr liebe.
Es hat sich so angefühlt, als wären wir nur mehr WG-Mitbewohner“, sagt sie über das Ende ihrer Ehe mit Christoph Schobel. Die beiden verbinden 18 gemeinsame Jahre und drei Kinder, um die sie sich kümmern. Die Trennung sei ihnen nicht leichtgefallen, aber dennoch die richtige Entscheidung gewesen. Eine Reportage von Laura Mlakar.

Kinderkriegen ohne Partner
„Wir haben beim Notar vorgegeben, dass wir in einer Lebensgemeinschaft sind, auch wenn das nicht der Wahrheit entspricht“, sagt Sabrina Krobath. Mit dem notariellen Bescheid konnte sie sich mit der Samenspende ihres Bekannten befruchten lassen. Erlaubt ist das in Österreich als Singlefrau aber nicht. Ihr Sohn Christopher ist heute zwei Jahre alt.
Auch die 36-jährige Wienerin Astrid Wödl ist Single. Sie lässt sich deshalb in München künstlich befruchten, denn in Deutschland ist das legal. „Kinder brauchen eine Vaterfigur in ihrem Leben“, sagt dagegen Martina Kronthaler vom Verein „Aktion Leben“. Was tun, wenn der Kinderwunsch groß ist, aber der Partner fehlt? Savanka Schwarz hat für THEMA zwei Singlefrauen monatelang begleitet.

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – Lassing
Am 17. Juli 1998 sackt in der obersteirischen Gemeinde Lassing die Erde ein. Der 24-jährige Bergmann Georg Hainzl wird verschüttet. Zehn Tage später geschieht das Unglaubliche: Er wird lebend geborgen.
Aber jene zehn Bergmänner, die auf der Suche nach ihm ins Bergwerk einfahren sind, kommen nicht mehr zurück. Das Trauma und die Aufarbeitung dessen, was passiert ist, haben den Ort bis heute nicht ganz losgelassen.

Unbezahlt und unbezahlbar – Ehrenamt in Österreich
„Ich möchte Gutes tun und anderen Menschen helfen“, sagt Leonie Moser. Sie ist 13 und schon seit drei Jahren bei der Wasserrettung am Traunsee in Oberösterreich. Nach einer Prüfung im Herbst wird sie auf Rettungsbooten im Einsatz sein.
Sie gehört zu den rund 3,7 Millionen Menschen in Österreich, die sich freiwillig engagieren. Stille Heldinnen und Helden wie sie bilden das Rückgrat der österreichischen Zivilgesellschaft. Ob als Tierschützer:innen, Lebensmittelretter:innen oder im Rahmen von Benefizaktionen. Markus Waibel zeigt in seiner Reportage, wie viel Engagement hinter dem Ehrenamt steckt, und geht der Frage nach, was Menschen wie Leonie Moser antreibt.
Thema [2023.07.03]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.07.03 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Gequältes Kind: Wieso die Hilfe so spät kam | Jeder hat sie, keiner will sie: Angst | Psychoterror und seine Folgen | Wie sich ein Brite auf den Klimakollaps vorbereitet
Thema [2023.06.26]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.06.26 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Wenn Schwimmer untergehen: Lebensretter hautnah | Tatortreiniger – die Spuren des Todes beseitigen | Blumen neu gedacht
Thema [2025.07.07]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Moderation]
Datum: 2025.07.07 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Murenabgang in Gschnitz – ein Tal im Ausnahmezustand
„Wir haben einfach alles verloren. Ich besitze nichts mehr“, sagt Gerhard P. aus dem Tiroler Dorf. Sein Haus wurde von den Geröllmassen komplett zerstört. Es sind über zehn Murenabgänge, die Gschnitz von allen Seiten getroffen haben. Christoph Reichenvater schildert die beängstigenden Momente: „Das ist wie eine riesige Welle, die alles in Sekunden verschlingt.“
Er hat dabei geholfen, 50 Menschen zu evakuieren. Entwarnung gibt es noch nicht. Während der Aufräumarbeiten regnet es im Gschnitztal immer wieder. „Jeder Regentropfen gibt mir heute ein mulmiges Gefühl“, sagt Christoph Reichenvater. Savanka Schwarz und Leon Hoffmann-Ostenhof berichten.

K.O.-Tropfen, die unsichtbare Gefahr im Glas
„Ich bin bewusstlos geworden und umgefallen. Dann hat mich ein fremder Mann aus dem Club getragen“, sagt Julia Bauer. Die Oberösterreicherin feiert ihren 16. Geburtstag mit Freundinnen in einem Lokal. Nach nur einem Getränk hat sie kaum noch Erinnerungen.
Jemand hat ihr offenbar K.O.-Tropfen ins Glas gemischt. In einem Auto sei sie sexuell missbraucht worden, sagt sie. Auch Jasmin Möstl wurde etwas ins Getränk gemischt. Sie bricht psychisch und körperlich zusammen. Viele Betroffene schweigen aus Scham. Savanka Schwarz und Pia Bichara haben zwei Frauen zum Interview getroffen, die offen aussprechen, was ihnen zugestoßen ist.

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – plötzlich Vierlinge
„Wir waren völlig überrumpelt. Vor allem finanziell und psychisch hat uns das an unsere Grenzen gebracht“, sagen Ursula und Manfred Prestros, die Eltern von Vierlingen aus Bad Vöslau in Niederösterreich. Bei einer künstlichen Befruchtung werden Ursula Prestros 1997 drei Eizellen eingesetzt, um die Chancen auf ein Kind zu erhöhen.
Dass es zu einer Vierlings-Schwangerschaft kommt, damit rechnet damals niemand.Rund 400 Kilometer weiter lebt das Ehepaar Ranacher auf einem Bauernhof in Matrei in Osttirol. Auch sie suchen Hilfe in der Reproduktionsmedizin und bekommen statt einem Wunschkind gleich vier.

Mehrlingsgeburten nachgefragt – das Leben der Familie Prestros
„Wir können uns auf die Schultern klopfen – wir haben es geschafft, auch ohne Unterstützung“, sagen Ursula und Manfred Prestros aus Bad Vöslau heute. Die eineiigen Zwillinge Michelle und Marlies sowie Bruder Marcel und Schwester Marion sind heute 28 Jahre alt.
In all den Jahren hat die Familie einiges durchgemacht aber durch ihren starken Zusammenhalt vieles geschafft. 14 Jahre nach dem ersten THEMA-Beitrag hat Susanne Kainberger Familie Prestros noch einmal zuhause besucht.
Thema [2023.06.05]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.06.05 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Mooskirchen – Familienstreit mit tödlichem Ende | Feuer im Spital – drei Tote wegen einer Zigarette? | Vegane Kochlehre – eine Gefahr für das Schnitzel? | Heilfasten – Eine Auszeit für Körper und Geist
Thema [2023.05.22]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.05.22 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Bodenverbrauch in Österreich | Debatten um die Klimakrise | "A b‘soffene Gschicht?" – 20 Jahre Saliera-Diebstahl
Thema [2023.05.15]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.05.15 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Die unterschätzte Gefahr - Schusswaffen in Österreich | Hitlerhaus Braunau – was nun? | Einsamkeit und wie man ihr entkommt | Hinweis "ZIB 2"
Thema [2023.05.08]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.05.08 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Teuerung in Österreich | Ein Kriegsverbrechen, das bis heute wirkt | Eine Tiroler Chirurgin hilft in Syrien | Warum gibt es noch Könige?
Thema [2025.05.26]
Datum: 2025.05.26 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation]
Aaron Karl – der Dancing Stars Gewinner im Porträt
Es war Tanzen auf höchstem Niveau – da waren sich sowohl Jury als auch Publikum einig. Mit seiner Profi-Partnerin Katya Mizera hat der Schauspieler am Freitag Abend die 16. Staffel der Dancing Stars gewonnen. Seit er ein Kind ist, steht der heute 35-jährige Sohn des Schauspielers Fritz Karl vor der Kamera.
Dem breiten Publikum bekannt geworden ist er durch seine Auftritte in „Tatort“ oder der ORF-Serie „Walking on Sunshine“. An sich selbst hat der gebürtige Wiener immer hohe Ansprüche gestellt. Wie er mit Selbstzweifeln umgeht, wie er sich die Zukunft vorstellt und welche Pläne er mit seiner Band hat, erzählt er Eva Kordesch im THEMA-Interview.

Song Contest in Österreich, aber wo? – Bewerbungen mit Augenzwinkern
„Wir haben vielleicht keinen Flughafen und keinen Bahnhof, aber wir haben ein großes Herz!“ Das sagt Georg Rosner, Bürgermeister der 8.000-Einwohner-Stadt Oberwart im Südburgenland. Rund 500.000 Menschen haben die letzten beiden Eurovision Song Contests in Basel und Liverpool besucht. Die Begeisterung nach dem Sieg beim ESC bringt nun viele auf die Idee, nächstes Jahr den größten Musikwettbewerb der Welt austragen zu wollen.
Eine große Wiese zum Zelten, einen schönen Stadel hinterm Rathaus – manche Ortschaften zeigen mit Augenzwinkern auf, andere denken ernsthaft nach. In Oberösterreich wollen sich Wels und Linz zusammentun. Die Region bringt es auf mehr als 10.000 Betten und hat eine neue Messehalle. Auch in Oberwart ist die Mehrzweckhalle der ganze Stolz. „Warum sollten wir keine Visionen haben, man darf doch ein bisschen träumen“, meint Bürgermeister Rosner. Eine Reportage von Eva Kordesch und Andrea Poschmaier.

30 Jahre THEMA: Wir blicken zurück – Die Eislady
2011 werden bei Renovierungsarbeiten eines Mehrparteienhauses in Wien-Meidling in einem Kellerabteil Leichenteile entdeckt. Einbetoniert in Tiefkühltruhen und Wannen. „Uns kam ein fürchterlicher Geruch entgegen“, schilderte der benachbarte Geschäftsbetreiber Erkan Köksal damals seine Eindrücke.
Schnell gerät Estibaliz C., die im Haus einen Eissalon betreibt, in Verdacht. Medien geben ihr den Namen „Eislady“. Nach kurzer Flucht wird sie in Italien verhaftet und in Österreich vor Gericht gestellt. Sie gesteht, ihren Ex-Mann und danach ihren Lebensgefährten ermordet und zerstückelt zu haben. Gerhard Janser mit einem Rückblick.

Faszination Höhlenforschung – Expedition ins Trockene Loch
„Wenn man sich das vorstellt, ganz hinten in der Höhle waren nur fünf Menschen, also weniger als auf dem Mond. Das ist einfach unglaublich“, sagt die Biologiestudentin Liliane Kukacka. Kein Licht. Kein Empfang. Kein Notruf. Wer hier in Gefahr gerät, ist auf sich allein gestellt. Das Trockene Loch ist ein Tunnelsystem in Schwarzenbach an der Pielach.
Was treibt Hobbyforscherinnen und -forscher an, sich durch enge Gänge zu robben, zu klettern und sogar in der Höhle zu tauchen? Ein Blick in eine Welt, die kaum jemand betreten hat, von Fred Lindner.
Thema [2023.04.17]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.04.17 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Gewalt im Kreißsaal | Der Fall Fritzl - 15 Jahre danach | Schiebt Österreich die Falschen ab?
Thema [2023.04.03]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.04.03 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Meldebetrug – unbekannte Untermieter | Fehler bei Geburt? Streit um Pflegekosten | Eine Dragqueen als Märchentante | Katharina Stemberger
Thema [2023.03.20]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.03.20 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Trockenheit – wenn das Wasser ausbleibt | Herzkrank nach Krebstherapie | Körperkult – bis zum Umfallen
Thema [2023.03.13]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.03.13 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Cyberkriminalität – Die Tricks | Im Unruhestand – Arbeiten in der Pension | Das unbekannte Volk – die Jenischen in Österreich
Thema [2023.03.06]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.03.06 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Der Tod des kleinen Leon – jetzt spricht eine Bekannte der Familie | Teilzeit und Kinderbetreuung – Erfolg nach THEMA–Bericht | Frauen im Podcast–Boom
Thema [2024.02.19]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2024.02.19 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] 25 Jahre Galtür | Was wurde aus dem Traum vom Eigenheim?
Thema [2023.02.20]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.02.20 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Zankapfel Tempo 100 | Erdbebenkatastrophe – lassen wir Syrien im Stich? | Der russische Widerstand
Thema [2023.01.30]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.01.30 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Preppen: Vorbereitung auf Weltuntergang | Problemfall Kinderbetreuung | Balkan-Route hautnah | Wie zeitgemäß ist die Schulskiwoche?
Thema [2023.01.16]
Mitwirkende: Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
Datum: 2023.01.16 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Bitteres Ende – über den schwierigen Umgang mit Gewalttätern | Der Fall Teichtmeister | Generation Teilzeit

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Urheber/innen und Mitwirkende ORF [Sendeanstalt]
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