Zäunen in Jenesien
Katalogzettel
| Titel | Zäunen in Jenesien |
| Spieldauer | 00:03:55 |
| Urheber/innen |
Wolfram, Richard [Wiss. Verfasser/in]
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| Mitwirkende |
Österreichisches Bundesinstitut für den Wissenschaftlichen Film [Produzent]
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| Datum |
1941.04 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Jenesien [Aufnahmeort]
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| Schlagworte | Wissenschaft und Forschung ; Gesellschaft ; Ethnologie ; Landwirtschaft und Forstwirtschaft ; Dokumentation ; Landschaft ; Handwerk und Gewerbe ; Wissenschaftlicher Film ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Italien
Regionen / Südtirol |
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20. Jahrhundert - 40er Jahre
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| Typ | video |
| Format |
VKADB [Videokassette, DigiBeta] |
| Nummern |
Z 1731/11 |
| Sprache |
stumm |
| Link |
Weitere Informationen zu Richard Wolfram vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Artikel von Albert Ottenbacher) |
| Signatur | Österreichische Mediathek, vx-02832_01_k02, vx-02832_01_k01 |
| Medienart | MPG-Videodatei |
Information
Inhalt
"Landschaftsaufnahmen; Herstellen des Zaunes: Einschlagen der senkrechten Süelten, Bähen der Zweige, Flechten um den Querbalken und die Spelten; fertiger Zaun." (Zeitschrift Wissenschaftlicher Film Nr. 34/35; Jahr 1986; Seite 107)
Der Film zeigt im ersten Teil eine Reihe von Landschaftsaufnahmen. Im Anschluss wird ein Mann beim Errichten eines Zaunes gezeigt. Der "Spelten- oder Spitzzaun" ist vor allem in Südtirol südlich von Gossensaß an Eisack und Etsch, im Sarntal und Pustertal bis zur italienischen Sprachegrenze üblich. Ein starker Querbalken ("Roas") wird mittels gebähter Fichtenzweige in halber Zaunhöhe an die senkrechten Spelten angeflochten, d. h. Anfang und Ende des Zweiges sind bandartig durch die Spelten gezogen, zwischen jeder Spelte aber einmal über den Querbalken geführt. Die Fichtenzweige werden durch das Bähen an einem offenen Feuer geschmeidig für das Flechten gemacht. Im Film sieht man wie die Spelten an den Mittelbalken angeflochten werden, das Einschlagen der Spelten in die Erde, Bähen der Zweige (junge Fichtenzweige übers Feuer gehalten und dann in heißem Zustand in den Zaun geflochten; beim Abkühlen verhärtet sich das Harz, wobei eine stabile Verbindung entsteht).