Die zwei Gesichter der Globalisierung
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Weltjournal spezial
Katalogzettel
| Titel | Die zwei Gesichter der Globalisierung |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
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| Datum |
2009.08.21 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Globalisierung und multinationale Konzerne ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
ISO-Image [von-DVD] DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-06537 |
| Gesamtwerk/Reihe | Weltjournal spezial |
Information
Inhalt
[Senderinformatio] Wer hat gewonnen, wer hat verloren?Ist die Globalisierung ein Segen oder ein Fluch? Unternehmen schreiben im grenzenlosen Austausch rund um den Globus hohe Gewinne, die Konsumenten profitieren von niedrigen Erzeugerpreisen. Arbeitsplätze in den reichen Industriestaaten gehen verloren, in den Ent-wicklungsländern werden neue geschaffen. Die Globalisierung hat die nationalen Grenzen überwunden und eine neue Mobilität und Geschwindigkeit der Wirtschaft erzeugt – wie das rasche Übergreifen der amerikanischen Finanzkrise auf die Weltwirtschaft gezeigt hat. Je nachdem aus welcher Perspektive man das betrachtet, erlebt man die Globalisierung als Segen oder als Fluch.Die Weltjournal-Dokumentation nimmt eine kritische Position ein. Sie zeigt, wie die Globalisierung immer wieder zu immer heftigeren Krisen geführt hat, vom Platzen der Immobilienblase in Ostasien, die 1997 zur internationalen Krise geführt hat, über die widersprüchlichen Seiten der Liberalisierung in Russland zur Kombination von freiem Markt und politischem Autoritarismus in China, bis hin zur Immobilienkrise in den USA, die die aktuelle Weltwirtschaftskrise ausgelöst hat. Manche Episoden der Entwicklung nehmen paradoxe Züge an. Wie zum Beispiel der sogenannte Wasserkrieg von Cochabamba. In der bolivianischen Millionenstadt wurde im Jahr 2000 die Wasserversorgung auf Empfehlung internationaler Finanzinstitutionen privatisiert, das private Bohren nach Wasser verboten. Die US-Firma Bechtel, mit besten Verbindungen zur Regierung Bush, erhöhte den Wasserpreis so stark, dass es zu einem Aufstand der Bevölkerung kam. Die Privatisierung musste zurück genommen werden.