Porträt des Chemie-Nobelpreisträgers Walter Kohn
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Sammlung Gesellschaft für Wissenschafts- und Technikdokumentation (GWT)
Katalogzettel
| Titel | Porträt des Chemie-Nobelpreisträgers Walter Kohn |
| Titelzusatz |
Menschenbilder vom 14.02.1999 |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Schlögl, Reinhard [Gestaltung]
[GND
]
Kohn, Walter [Interviewte/r] [GND ] Kreisler, Sandra [Sprecher/in] [GND ] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1999.02.14 [Sendedatum] |
| Ort |
Wien [Ort der Sendeanstalt]
|
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] KKA [Kompaktkassette] |
| Signatur | 6-24000_b_K01, 6-24000_b, 6-23999_a |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | Sammlung Gesellschaft für Wissenschafts- und Technikdokumentation (GWT) |
Information
Inhalt
Leben und Werk, Kindheit Wien, Flucht London, Kanada, USA, Mathematik, Physik, Quantenmechanik, Erwin Schrödinger, Halbleiter, Harvard, San Diego, Santa Barbara, Pugwash-Bewegung, Wien-Besuch 1999
Im Dezember 1998 erhielt Universitätsprofessor Walter Kohn den Nobelpreis für Chemie für seine Leistungen auf dem Gebiet der Halbleiterforschung. Er wurde am 9.3.1923 in Wien geboren und ist - wie er sagt - ein "Erzeugnis der k. u. k. Monarchie". Schon als Kind interessierte er sich für die Elektrizität. Als Sohn jüdischer Eltern mußte er 1938 emigrieren. Er ging nach Kanada. Eigentlich wollte er ursprünglich Chemie studieren, als "feindlicher Ausländer" wurde ihm das nicht erlaubt. An der Abteilung für Chemie betrieb man damals vor allem Kriegsforschung - Ausländer bekamen keinen Einblick in die Arbeitsergebnisse. Gnadenhalber durfte Kohn Physik und Mathematik studieren - mit der Auflage, die Chemie-Abteilung nie zu betreten. Kurioserweise erhielt Kohn nun den Nobelpreis für Chemie, obwohl er seinen Erzählungen nach sein Wissen über Chemie fast ausschließlich aus der Mittelschulzeit beziehe - und zwar von einem Lehrer am Akademischen Gymnasium in Wien am Beethovenplatz. Walter Kohn lebt und forscht heute in Santa Barbara in Kalifornien. (orf)