Wohnbaukultur in Wien - Von der Gründerzeit zum Gemeindebau
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Katalogzettel
| Titel | Wohnbaukultur in Wien - Von der Gründerzeit zum Gemeindebau |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Förster, Wolfgang
Achleitner, Friedrich [GND ] Meder, Iris [GND ] Wallisch, Walter Brunnbauer, Heidelore Bauer, Werner [GND ] Bauer, Lilli [GND ] Prantl, Katharina Phippen, Peter Stuiber, Peter Beseler, Susanne Plattner, Rosa Maria [Gestaltung] [GND ] ARD-alpha [Sendeanstalt] |
| Datum |
2013.10.16 [Sendedatum] |
| Schlagworte | TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-00212_K01, E52-00212 e52-00212 |
| Medienart | Mediendatei |
Information
Inhalt
Das komplexe Wechselspiel zwischen Mensch und Architektur in der Zeit des gesellschaftlichen und politischen Umbruchs und die damit verbundenen Lebenskonzepte stehen im Mittelpunkt dieses Films. Soziale Kontraste schlagen sich auch in der Wiener Bautraditionen nieder. Ausgehend von den Gründerzeitbauten der Ringstrassen-Ära, den ersten Beispielen von Wohnbau in öffentlicher Hand und dem Cottage Viertel untersuchen wir die Lebenskonzepte in der Zeit von tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen und erdrückender Wohnungsnot.
Die Bautätigkeit des "Roten Wien" versteht sich als Antithese zur bürgerlichen Stadtplanung. Ab den 1920er Jahren wurde von der sozialdemokratischen Stadtverwaltung ein bedürfnisorientiertes Wohnbaukonzept umgesetzt. Nach sozialutopischen Ideen entstanden Wohnbauten mit Kindergärten, Bibliotheken, Ambulatorien und Erholungsflächen.
Im Sommer 1932 fand am Stadtrand von Wien die größte Bauausstellung Europas statt. Die Werkbundsiedlung war ein Manifest des neuen Wohnens. Auch im Ausland sorgt die Mustersiedlung namens Werkbundsiedlung unter der Leitung von Josef Frank für Schlagzeilen. Die Häuser sollten Modelle für den Bau großer Siedlungen im Grünen sein. Die Entwürfe stammten von Adolf Loos, Josef Hoffmann, Margarethe Schütte-Lihotzky. Glückliches Wohnen als Ideal. Auf dieser Idee basierte die Werkbundsiedlung, der bereits am Beginn der 30 Jahre wieder die Fundamente zerstört wurden.
Die Bautätigkeit des "Roten Wien" versteht sich als Antithese zur bürgerlichen Stadtplanung. Ab den 1920er Jahren wurde von der sozialdemokratischen Stadtverwaltung ein bedürfnisorientiertes Wohnbaukonzept umgesetzt. Nach sozialutopischen Ideen entstanden Wohnbauten mit Kindergärten, Bibliotheken, Ambulatorien und Erholungsflächen.
Im Sommer 1932 fand am Stadtrand von Wien die größte Bauausstellung Europas statt. Die Werkbundsiedlung war ein Manifest des neuen Wohnens. Auch im Ausland sorgt die Mustersiedlung namens Werkbundsiedlung unter der Leitung von Josef Frank für Schlagzeilen. Die Häuser sollten Modelle für den Bau großer Siedlungen im Grünen sein. Die Entwürfe stammten von Adolf Loos, Josef Hoffmann, Margarethe Schütte-Lihotzky. Glückliches Wohnen als Ideal. Auf dieser Idee basierte die Werkbundsiedlung, der bereits am Beginn der 30 Jahre wieder die Fundamente zerstört wurden.